Islamismus böse – Islam gut?


Angesichts des von gewaltbereiten Muslimen ausgehenden Terrors fühlen sich viele ihrem Liberalismusdünkel verpflichteten Europäer veranlasst, die Probleme und Gefahren klein zu reden und im Sinne eines „Appeasements“ gegenüber dem Islamfaschismus zwischen Islam und Islamismus zu unterscheiden. „Der Islam ist eine Religion wie alle anderen Religionen auch und daher vor dem Gesetz diesen gleich zu stellen, nur vom Islamismus mit seinen terroristischen Tendenzen geht eine – wenn auch geringe – Gefahr für die europäische Gesellschaft und ihr Wertegefüge aus“, lautet das Credo der Schönredner und Beschwichtiger.

„Islam ist Kultur, Islamismus ist Unkultur“ war eine der netten Variationen zu diesem Thema, die ich zuletzt auf einer FB-Seite lesen durfte.

Im wissenschaftlichen Sinn ist jede Manifestation menschlichen Geistes, die zu tradiertem Gruppenverhalten führt, „Kultur“ – auch Kannibalismus; „Unkultur“ ist also keine wissenschaftliche Kategorie. Im normalen Sprachgebrauch treffen wir aber diese Unterscheidung, und einige Verhaltensweisen, zu denen der Koran aufruft, sind nach dem westlichen Werteverständnis einfach barbarisch und diese zu bejahen ist ein Zeichen von „Unkultur“.

Das heilige Buch der Muslime enthält als Richtschnur für ein Allah gefälliges muslimisches Leben zahlreiche Aufrufe zu Gewalt – gegen Juden, Christen, Ungläubige, sogar gegen die eigene(n) Frau(en) – da braucht´s keinen Islamismus mehr, um bei jedem zivilisierten, durch linke Indoktrination nicht benebelten Europäer angesichts der muslimischen Masseneinwanderung die Alarmglocken schrillen zu lassen.

Zwar ist die Trennung von Islam und Islamismus sprachlich insofern korrekt, als „-ismen“ oft die Überhöhung einer Sache um ihrer selbst willen beschreiben, aber schon der Islam, so er denn „korankonform“ gelebt wird, ist schon schaurig genug – ganz ohne Islamismus.

Auch das Christentum war über Jahrhunderte Quelle und Vorwand vieler böser Taten, aber dann hat die Aufklärung als wichtige Zäsur – in gewisser Weise – den Übergang vom Mittelalter in die Neuzeit markiert. Die christlichen Religionen wurden von säkularen Staatswesen eingehegt und nahezu vollständig entpolitisiert. Genau diese Aufklärung steht dem Islam noch bevor, und genau deshalb ist der Islam in seiner heutigen Verfasstheit immer noch ein rückwärts gewandter, mittelalterlicher Hybrid aus politischer Ideologie und Religion. Seine Gleichbehandlung mit anderen Religionen im Sinne der Religionsfreiheit erscheint aus dieser Sicht zumindest fragwürdig.

Nachruf auf offene Grenzen – fast ohne Wehmut


In ihrem Blog „Wir hatten einen Traum“ hält Frau Anneliese Rohrer einen wehmütigen Rückblick auf ein Europa ohne Grenzen und schreibt am Schluss dieses Nachrufs:

„Wenn es für das Friedensprojekt Europa notwendig ist, dann führt doch die Grenzkontrollen wieder ein. Dann warten wir halt wieder. Dann ist der Traum von der freien Fahrt von Sizilien bis Stockholm halt vorbei. Aber geben wir den Gegnern der Europäischen Union nicht die Chance, das als Vorwand für ihre eigene nationalistische Agenda zu benutzen. Und lassen wir nicht zu, dass Europas Regierungen unseren Traum als Entschuldigung für ihre Untätigkeit missbrauchen. Grenzkontrollen für alle, nicht nur für Flüchtlinge. Das werden wir um des Friedens in Europa willen doch noch aushalten können so lange es notwendig ist.“

Ja, liebe Frau Rohrer, neue Grenzkontrollen werden wir aushalten, und das fast ohne Wehmut, denn sie werden in den nächsten Jahren und möglicherweise Jahrzehnten unsere allerkleinste Sorge sein. Aber alle jene, denen die seit Jahren unermüdliche mediale Schönrede- und Beschwichtigungsmaschinerie nicht Augen und Hirn verklebt hat, wissen, dass das unsere Probleme nicht lösen wird.

Es ist fünf nach zwölf, und der Feind steht mitten unter uns. Er hat – teils unter fahrlässiger Duldung, teils unter aktiver Beförderung durch Politik und Medien – den Krieg längst nach Europa, in unsere Städte und Straßen getragen. Er hat seit Jahrzehnten – insbesondere in deutschen und französischen Städten – das staatliche Gewaltmonopol aufgeweicht, die Rechtsstaatlichkeit systematisch verhöhnt und die in manchen Stadtteilen zur Minderheit gewordene autochthone Bevölkerung terrorisiert und gedemütigt.

Diesem Feind kann man nicht vorwerfen, mit verschlagener Arglist zu handeln. Nie hat er ein Hehl aus seinen Absichten gemacht, aber alle jene, die diese Drohungen ernst genommen haben, wurden als Rechtspopulisten und Verschwörungstheoretiker diffamiert.

Der Kaiser ist nackt, und das Geschrei der sehenden Kinder kann von den hohlen Phrasen von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten nicht mehr übertönt werden. Es geht längst ans Eingemachte, und die einzige Hoffnung, die bleibt, ist eine umfassende Ablöse (um nicht das Bild mit dem „nassen Fetzen“ zu strapazieren) der unfähigen, nur auf ihre eigenen Pfründe und Machterhaltung bedachten Regierungsmannschaften Deutschlands, Österreichs etc.

Zur Rettung Europas bedarf es eines Umschaltens auf einen „demokratischen Notlaufmodus“ (Ausnahmezustand) und einer konsequenten Wiederherstellung von staatlicher Souveränität, des staatlichen Gewaltmonopols und strengster Rechtsstaatlichkeit sowie der Massenrückführung aller Zuwanderer, die kein Asylrecht haben oder straffällig werden (Nulltoleranzregel) und auch aller jener, die wirtschaftlich und sozial nicht innerhalb von 18 Monaten nach ihrer Ankunft integriert sind.

Ein Europa, das um sein Fortbestehen kämpft, hat gegenüber islamistischen Taktierern wie Erdogan und seinen Millionen „Botschaftern“ auf europäischem Boden ein klares Signal zu setzen: „Integration bedeutet Assimilation. Punkt.“

„Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“


In einem nach den blutigen Terroranschlägen von Paris in der überregionalen deutschen Tageszeitung „Die Welt“ erschienenen Artikel wendet sich Herr Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE, an seine „Lieben Leserinnen und Leser“: 

Darin fordert Mathias Döpfner Umdenken und Neuorientierung von Politik und Gesellschaft zur – endlich – entschlossenen Verteidigung Europas gegen Islamismus und Terror.

Der Grundtenor seines Artikels ist die längst überfällige Erkenntnis, dass es so nicht weitergehen kann. Und damit es so nicht weitergeht, fordert er eingangs allerdings „noch mehr vom selben“, also ein dogmatisches Festhalten an jenen Prinzipien, deren unbeirrte Verteidigung uns dorthin gebracht hat, wo wir heute stehen:

„Verteidigung mit allen Mitteln des Rechtsstaates und der Demokratie aber bedeutet eben auch: nur mit diesen Mitteln. Und nicht mit den Mitteln unserer Gegner. Denn wer die Freiheit mit Zensur oder Folter oder Intoleranz beantwortet, verrät die Ideale der Freiheit.“

Wie wirklichkeitsfremd diese Forderung ist, scheint Mathias Döpfner nicht bewusst zu sein. Als oberstes Prinzip unseres Wertekanons und als das in seinen Augen einzig Wesentliche, das wir zu verlieren haben, nennt er die „Ideale der Freiheit“ und hat dabei nicht im Blick, dass die Beschwörung dieser Freiheit längst zu einem absurden Ritual ohne fassbaren Bezug zur Wirklichkeit verkommen ist.

Die außer Rand und Band geratenen Kleriker der Inquisition hielten dem Ketzer als ultimativen Beweis ihrer Legitimation das Kruzifix vor die Nase. Im Umgang mit den modernen Ketzern, also den Kritikern unserer „liberalen Wertegemeinschaft“, bedient Mathias Döpfner sich wie heute üblich der säkularen Variante dieses Rituals und strapaziert statt dem Kruzifix die „Ideale der Freiheit“ und deren Verteidigung als Ultima Ratio.

Er erteilt der Zensur eine entschiedene Absage und unterschlägt dabei, dass Zensur in unserer „liberalen Wertegemeinschaft“ längst gelebte Praxis ist.

Er beschwört das Prinzip der Toleranz ohne im Blick zu haben, dass ein Bruch mit diesem Prinzip unter Umständen das letzte Mittel seiner Verteidigung sein muss. Es ist nämlich unmöglich, mit jemandem ein Spiel zu spielen, der während des Spiels dessen Regeln infrage stellt und ignoriert. Unsere liberale Gesellschaft macht sich zum Handlanger ihrer erbittertsten Gegner, indem sie durch die Toleranz gegen jene, die ihre Auslöschung betreiben, diese Auslöschung mit befördert.

Zu eben dieser Erkenntnis scheint sich Herr Döpfner am Schluss seines Artikels dann doch vorgetastet zu haben: „Wenn weiter laviert und toleriert wird, sind die Opfer von Paris nur die Vorboten der Unterwerfung. Reden sind genug gehalten“, um dann sofort wieder die altbekannten Stereotypen zu strapazieren:

„Wir brauchen keinen linken oder rechten Populismus.“ Dabei verschweigt er verschämt, dass die ersten, die beim Brandgeruch der drohenden Islamisierung Europas laut „Feuer“ geschrien haben, von den Presseorganen des Springerverlages systematisch als Rechtspopulisten diffamiert wurden.

Schlussendlich verliert Herr Döpfner die am Beginn seines Artikels gestellte Forderung der „Verteidigung mit allen Mitteln des Rechtsstaates und der Demokratie … aber auch: nur mit diesen Mitteln. Und nicht mit den Mitteln unserer Gegner“ endgültig aus dem Blick.

Er fordert „eine Radikalisierung der gesellschaftlichen Mitte“, was einerseits nichts anderes heißen kann, als dass Herrn Döpfner offensichtlich entgangen ist, dass der anschwellende Protest gegen die schrankenlose Zuwanderung und drohende Islamisierung längst – auch – aus der gesellschaftlichen Mitte kommt. Anderseits scheint das Herrn Döpfners Rezept zu sein, der „Springerpresse“, die sich durch ihr mediales Sperrfeuer gegen die Kritiker der muslimischen Parallelgesellschaften und der ungebrochen überbordenden Zuwanderung an den heutigen unhaltbaren Verhältnissen mitschuldig gemacht hat, das Gesicht zu wahren. Er verortet diese Kritiker in einer diametralen Abkehr von der bisher gelebten Praxis einfach in der gesellschaftlichen Mitte, kann sich dann mit dieser neuen Mitte solidarisieren, wahrt somit den Anschein politisch korrekter Distanz zu politisch Rechten und der eigene Pelz ist trocken geblieben.

Zuwanderung ist keine Hose


Gerne habe ich in dem nunmehr leider geschlossenen Kleiderhaus Tlapa eingekauft. Über viele Jahre hat mich immer derselbe geschickte und einfühlsame Verkäufer, Herr B., bedient. Er hatte den persönlichen Geschmack seiner Stammkundschaft perfekt verinnerlicht und legte daher von vornherein ausschließlich Kleidungsstücke zur Auswahl vor, die dem individuellen Geschmack seiner Kunden entsprachen.

Darüber hinaus besaß er das, was man in der Verkaufsbranche „Abschlussstärke“ nennt. Hatte man einmal eines der von ihm vorgelegten Kleidungsstücke am Leib, war es sehr wahrscheinlich, dass man es auch kaufte. Herr B. sah das auch so. Wenn ich mich also in einer Hose seiner engeren Wahl vor dem Spiegel drehte, fragte er nicht etwa, ob sie mir gut genug gefiele, um sie zu kaufen. Nein, daran schien Herr B. kaum den geringsten Zweifel zu hegen. Er sagte also in etwa: „Passt die Länge oder lassen wir noch ein bissl was ´raus?“ Für Herrn B. war die Alternative, dass ich die Hose nicht kaufen würde, einfach denkunmöglich – und ich habe ihn so gut wie nie enttäuscht. Ich glaube nicht, dass Herr B. sich diesen Trick in einer NLP-Schulung angeeignet hat. Vielmehr war er wohl einfach ein sehr guter Verkäufer.

Auf dem gleichen Instrumentarium spielt der Chefredakteur des KURIER, Herr Christian Brandstätter, wenn er nach dem verheerenden, offenkundig von Islamisten in Paris begangenen Terroranschlag schreibt: „Es wird Zeit, dass wir die wahren Herausforderungen erkennen. Die bestehen natürlich in der geordneten Zuwanderung und der Integration“

Die Frage, ob es in Zukunft überhaupt Zuwanderung nach Europa geben soll oder nicht, stellt sich für Herrn Brandstätter sowie für die meisten seiner Gesinnungsgenossen nicht. In seiner Welt ist die Zuwanderung offensichtlich ein ehernes Naturgesetz, auf das ebenso Verlass ist wie darauf, dass ich eine von Herrn B. vom Kleiderhaus Tlapa mir vorgelegte und von mir anprobierte Hose auch kaufen würde. Der europäische Bürger hat lediglich dafür zu sorgen, dass die Zuwanderung „geordnet“ erfolgt. Eine Erklärung, wie diese „geordnete Zuwanderung“ unter den gegenwärtigen Verhältnissen denn realisiert werden könnte, bleibt uns Herr Brandstätter schuldig. Das allerdings ist sehr einleuchtend, sind doch sämtliche begleitenden Maßnahmen, die eine solche „geordnete Zuwanderung“ auch nur ansatzweise gewährleisten könnten, nicht mit den hehren ethischen Prinzipien unseres „Wertesystems“ vereinbar. Das saudumme Geschwurbel, mit dem die linke Reichshälfte unserer Republik zu erklären versuchte, dass der von ihr widerwillig in Auftrag gegebene Grenzzaun kein Zaun sei, ist dafür ein ebenso tauglicher Beleg wie die mit dümmlichem Stolz verkündete Zusicherung, dass es nicht zu einer „Orbanisierung“ Österreichs kommen werde, weil man bei der österreichischen Art der Grenzsicherung mit einem „Türl mit Seitenteilen“ das Auslangen finde.

Ein Europa mit offenen Binnengrenzen war ein netter Versuch, nicht mehr. Denn die unverzeihliche, sträfliche, ja verbrecherische Unterlassung der Sicherung der Außengrenzen Europas hat bei jenen Europäern, die ihre fünf Sinne noch beisammen haben, das Vertrauen in dieses Europa nachhaltig zerstört.

Nein, Herr Brandstätter, hier geht es um keine Hose, sondern um Zuwanderung nach Europa. Und aufgrund der Zustände, die durch die über Jahrzehnte währende Zuwanderung kulturfremder und integrationsresistenter Menschen nach Europa befördert worden sind, ist die Forderung nach „geordneter Zuwanderung“ und Integration schlicht obsolet. Es ist nicht in Stein gemeißelt, dass Europa überhaupt noch Zuwanderung braucht.

Europa braucht eine Rückbesinnung auf seine eigenen Stärken. Europa braucht nachhaltige Reindustrialisierung. Europa braucht eine Familienpolitik, die diesen Namen verdient und die Sorge für ausreichende Nachkommenschaft wieder in die Hände der Europäer legt.

Europa braucht keine Zuwanderer, die seine Probleme, wie die Erfahrung zeigt, nicht lösen, sondern potenzieren. Tut mir leid, Herr Brandstätter, so kommen wir nicht ins Geschäft.

„Wir schaffen das“


Der Antisemitismus schien in einem Europa, das sich nach zwei Weltkriegen endlich liberalen Werten, der Toleranz und der Freiheit des Denkens verschrieben hatte, weitgehend eingedämmt. Nun aber werden wir von Millionen von Menschen überrannt, von denen ein großer Teil in einem Klima von Intoleranz, religiösem Fanatismus, gewalttätigem Antisemitismus und gewalttätiger Unterdrückung von Christen und anderen „Ungläubigen“ sozialisiert wurde – und schauen tatenlos zu.

Die in einem antidemokratischen Unrechtsregime angeblich als „IM Erika“ im Dienste der „Stasi“ sozialisierte, zur Bundeskanzlerin von DDR 2.0 avancierte Frau Merkel betet pausenlos ihr Mantra „wir schaffen das“ herunter, ohne jemals genau zu erklären, was wir denn da „schaffen“.  Eine Klarstellung, wer mit dem von ihr in diesem Zusammenhang genannten „wir“ gemeint ist, hat sie bis dato auch noch nicht geliefert.

Aufgrund des Bildes, das die Europäische Union mit ihren offenen Binnengrenzen und völlig ungesicherten Außengrenzen unter der Leitung einer völlig unfähigen, korrumpierten und Europas Untergang beklatschenden Politikerkaste abgibt, fällt ein Blick in die Zukunft Europas auch ohne Moderation durch Frau Merkel nicht schwer.

„Wir“ schaffen:

  • Extrem ansteigende Zahl von gewalttätigen Eigentumsdelikten
  • Extrem ansteigende Zahl von sexuellen Übergriffen gegen Frauen
  • Gewalttätige, islamistisch motivierte Attacken auf Leib und Leben gegen „Ungläubige“
  • Terroristische Angriffe auf öffentliche Einrichtungen
  • Überhandnehmen von Parallelgesellschaften, welche sich rechtsstaatlicher Kontrolle widersetzen und das staatliche Gewaltmonopol aushebeln
  • Europaweite Schaffung muslimischer Mehrheiten durch weiterhin ungebremste Massenzuwanderung und hohe Geburtenraten innerhalb der muslimischen Gesellschaften in Europa
  • Schwere, gewalttätige ethnische Konflikte sowohl unter den Zuwanderern als auch zwischen den Zuwanderern und der einheimischen Bevölkerung
  • Schwere, gewalttätige soziale Konflikte aufgrund wachsender ökonomischer Probleme und Verteilungskämpfe
  • Unterwanderung demokratischer Strukturen und schleichende Aushebelung demokratischer Rechtsnormen durch Scharia-Recht
  • Tiefgreifende Verfassungsänderungen auf nationaler und europäischer Ebene zu Gunsten des muslimischen Wertesystems
  • Europaweite Implementierung einer in Muslime und „Ungläubige“ geteilten Zweiklassengesellschaft mit einer korankonformen Ausbeutung der „Ungläubigen“ durch die muslimische „Leitkultur“
  • Europaweite Implementierung der Scharia als allein gültige Rechtsnorm

Einige der oben genannten „Errungenschaften“ konnten ja im anfänglichen bis mittleren Stadium ihrer Entwicklung bis zur baldigen völligen Unbeherrschbarkeit in diversen europäischen Ländern schon während der letzten Jahre beobachtet werden, was die Plausibilität dieser Prognose verdeutlicht. Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, zeigt aber in kausal logischer Reihung die zu erwartenden Ereignisse auf. Dabei ist zu erwarten, dass die gewalttätigen Ereignisse in immer kürzeren Abständen und in immer heftigerem Ausmaß die Wehrlosigkeit unserer bis zur gelebten Selbstaufgabe treuherzig-liberalen Gesellschaften bloßlegen werden. Auch die letzten „Träumer“ werden dann erwachen und umso lauter in die Klagen derer einstimmen, die das alles schon lange kommen gesehen haben.

Islamismus – der Steigbügelhalter der „Rechten“


Religion an sich ist nicht die Quelle von Gut oder Böse, sondern es kommt sehr darauf an, wie ihre Anhänger sie leben. Das Christentum ist über Jahrhunderte als Quelle von Bösem missbraucht worden, aber dann kam die Aufklärung, die ja auch – in gewisser Weise – den Übergang vom Mittelalter in die Neuzeit markiert. Die christlichen Religionen wurden von säkularen Staatswesen eingehegt und nahezu vollständig entpolitisiert. Genau diese Aufklärung steht dem Islam noch bevor, und genau deshalb wird der Islam von manchen – zwar respektlos, aber doch mit gewisser Berechtigung – als „mittelalterlich“ bezeichnet.

Der Großteil der in Europa ansässigen Muslime lebt ein anständiges Leben, wenngleich ihre Abschottung in Parallelgesellschaften von vielen und auch von mir als nicht positiv erlebt wird. Integration ist überwiegend eine Bringschuld, aber auch die „Eingesessenen“ haben ihr „Scherflein“ dazu beizutragen, und diesbezügliche Versäumnisse sind sicher beiden Seiten anzulasten.

Problematisch ist der Islam aus anderen Gründen: Sein „heiliges Buch“ stellt nicht nur den Anspruch auf alleinige Herrschaft des Islam und seine alleinige Gültigkeit vor allen weltlichen Gesetzen, sondern erklärt in einigen Suren pauschal alle Nichtmuslime zu Ungläubigen, macht sie verächtlich, ruft zu ihrer Ausbeutung und zu Gewalt gegen sie auf. Andere Stellen können als versöhnlicher interpretiert werden. Allerdings sind diese Stellen älteren Datums als die aggressiven, und der Koran selbst empfiehlt zum Umgang mit Widersprüchen, den jüngeren, also vom bereits gealterten Mohammed verfassten Stellen den Vorzug zu geben.

Nun steht der Koran mit seinen Widersprüchen ja nicht alleine da, auch das „Alte Testament“ liest sich teilweise durchaus gruselig, aber das „Neue Testament“ ist doch eine nahezu durchgängige Friedensbotschaft.

Das „Problem mit dem Islam“ ist in Wahrheit ein Problem mit seinen extremistischen Spielarten, von denen der Salafismus die bei uns bekannteste ist und auch von ausgewiesenen Religionswissenschaftern, die selbst Muslime sind, als „faschistische politische Ideologie mit totalitärem Herrschaftsanspruch im Deckmantel einer Religion“ bezeichnet wird. (Der islamische Faschismus: Eine Analyse von Hamed Abdel-Samad)

Zweifellos werden diese Gruppierungen, die auch unsere demokratischen Parteien bereits unterwandert haben, durch die extreme Massenzuwanderung weiteren Zulauf erhalten. Dies auch dadurch, weil unsere Gesellschaft durch unser labiles Wirtschaftssystem in einem weitgehend deindustrialisierten Europa die Erwartungen, die die Zuwanderer haben, unmöglich wird erfüllen können. Armut, Enttäuschung und Frustration begünstigen Radikalisierung.

Und genau diesen Gruppierungen wurde und wird in unserer Gesellschaft aus missverstandener Liberalität viel zu viel Raum für aggressive Agitation gegeben. Unsere liberale Gesellschaft führt sich damit selbst „ad absurdum“ weil sie durch die Toleranz gegen jene, die ihre Auslöschung betreiben, diese Auslöschung mit befördert. Es ist eben unmöglich, mit jemandem ein Spiel zu spielen, der während des Spiels dessen Regeln infrage stellt und ignoriert.

Die FPÖ und andere europäische Rechtsparteien werden starken Zulauf haben, und die Mehrheit der Menschen, die diese Parteien wählen werden, wird dies tun, weil sie ängstlich und verunsichert ist und sich so „einfache Lösungen“ wünscht, wie es ihrer einfachen Denkweise entspricht.

Schrankenlose Liberalität, die so gerne von „lupenreinen Demokraten“ gefordert wird, kann aus oben genannten Gründen nicht funktionieren. Manchmal muss man die Prinzipien des demokratischen Liberalismus außer Acht lassen, um sie vor denen zu retten, die sie bekämpfen. Dass die derzeit Regierenden, aber auch die Opposition des politisch linken Spektrums, diese Notwendigkeit nicht erkannt bzw. negiert haben, ist eine belegbare Tatsache.

Die FPÖ hat das, ebenso wie die anderen europäischen Rechtsparteien, aber sehr wohl verstanden und eine Kursänderung auch immer wieder eingefordert, auch wenn sie dadurch heftiger, oft unsachlicher Kritik ausgesetzt war. Dass sie in Regierungsverantwortung unter Kontrolle einer starken, wachsamen Opposition die entsprechenden, zwar schmerzlichen, aber notwendigen Maßnahmen befördern wird, hoffe ich. Die Alternative wäre nämlich die weitaus schlimmere: Ideologisch rechts von der FP ist noch viel Platz, und bei einer weiteren Verschärfung der heutigen Probleme könnte dieser bald besetzt werden. Und keiner von uns kann den Wunsch haben, dass die Menschen unbesehen JEDEN wählen, der verspricht, dem Spuk, der Europa gerade heimsucht, ein Ende zu machen.

Taqīya


Im Sommer 2014 ist der geplante Bau einer „Imam Hatip“ – Schule in Simmering, einem Gemeindebezirk Wiens, publik geworden. Dabei wurde auch öffentlich, dass die Islamische Föderation den Unterricht in dem theologischen Oberstufen-Gymnasium ausschließlich auf Türkisch abhalten wollte.

Es ist Aufgabe einer Schule, ihre jugendlichen Absolventen durch Vermittlung einer Palette von Kulturtechniken und Wissen fit für eine Zukunft zu machen, in der sie in ihrem beruflichen und privaten Umfeld allen Aufgaben und Herausforderungen gerecht werden können. Dazu zählt wohl auch sprachliche Interaktion im privaten und beruflichen Umfeld. In offensichtlich weiser Voraussicht der in wenigen Jahren in Wien zu erwartenden Verhältnisse war man also innerhalb der Islamischen Föderation wohl zu dem Schluss gekommen, dass Fremdsprachen wie Deutsch oder Englisch unnötiger, kulturfremder Ballast wären.

Dass man bei den österreichischen Behörden allerdings gar nicht den Bau dieser Schule, sondern die Errichtung eines Kindergartens und Kulturzentrums eingereicht hatte, vervollständigt das Bild.

Nachdem dies öffentlich bekannt geworden war und zu einigem Unmut außerhalb der muslimischen Gemeinschaft geführt hatte, kündigt die Islamische Föderation nun einige Anpassungen des Projekts an.

Mehmet Arslan, der neue Vorsitzende der Islamischen Föderation und SPÖ-Bezirksrat in Rudolfsheim-Fünfhaus, gibt auf die Frage, warum die Islamische Föderation nicht von Anfang an klar formuliert hat, dass eine Imam-Schule geplant war, eine einleuchtende Erklärung ab:

„Zuerst wurde ein Kulturzentrum samt Kindergarten eingereicht. Aber dann kamen wir drauf, dass es in der Umgebung bereits etliche Kindergärten gibt.“  

Wie darf man sich das vorstellen? Vielleicht so:

Zahlreiche Mitglieder der in Simmering angesiedelten muslimischen Parallelgesellschaft hatten sich bei ihren Imamen bitter darüber beklagt, dass es in Simmering keine Kindergärten gebe. Also Kassensturz, allgemeine Erleichterung und Einreichung eines Kindergartens und – weil das so schön zusammen passt – auch eines Kulturzentrums.

Kindergarten und Kulturzentrum wurden von den Behörden abgesegnet, was bei einer der nächsten Versammlungen nach dem Freitagsgebet gebührend gefeiert wird. Plötzlich stürzt ein Mitglied der Glaubensgemeinschaft atemlos in den Saal und schreit: „Brüder! Es gibt sie! Es gibt sie doch! Hier! Hier in Simmering! Kindergärten!“

Im allgemeinen Chaos aus Verwirrung und ungläubigem Staunen verschafft sich der Imam mit lauter Stimme Gehör, preist die Größe Allahs und verkündet die nächstliegende Lösung dieses Dilemmas, nämlich die Umwidmung des Kindergartens in eine Imam-Schule.

Nachsatz:

Im Koran werden zwei Formen der Lüge beschrieben, die dem Moslem unter Umständen erlaubt sind: “Taqiyya“ und „Kitman“. Beide Formen haben das Prinzip gemeinsam, dass sie gegenüber „Ungläubigen“ anzuwenden sind und deren Vertrauen gewinnen sollen, um letztlich ihre „Schwachstellen“ bloß zu legen und sie zu besiegen.

Weichenstellung in der Zuwanderungspolitik zum Schutz von Demokratie und Säkularismus


Welche Aspekte der Zuwanderung werden hier untersucht?

In vorliegender Schrift werden Aspekte der Zuwanderung jener Migranten betrachtet, die durch ihre Weltanschauung, Religion und ihren Kinderreichtum das Potential haben, unsere den Prinzipien der Aufklärung und Säkularität verpflichteten Staatswesen besonders rasch, nachhaltig und unumkehrbar zu verändern. Andere Fragen wie die, wieviel Zuwanderung der eingesessenen Mehrheitsgesellschaft aus dem Blickwinkel ökonomischer und kultureller Gegebenheiten willkommen, zuträglich oder zumutbar ist, werden hier nicht berührt und sind gesondert zu untersuchen.

Historischer Rückblick

Über lange Zeit bestimmten die in religiösen Schriften dargelegten Gebote und Verbote die Regeln menschlichen Zusammenlebens. Diese Schriften beriefen sich auf das Wort Gottes, das dieser den Verfassern in direkter Offenbarung oder einer anderen Form göttlicher Eingebung diktiert haben soll. Auch die Bemessung von Strafen für Verstöße gegen diese göttlichen Gebote war in diesen Schriften geregelt. Allerdings scheint es, als hätte Gott seinen verschiedenen Propheten sehr unterschiedliche Regeln sowie Maßstäbe zur Bemessung von Schuld und Sühne mitgegeben, und auch so wichtige Aspekte wie Rache, Selbstjustiz und Vergebung werden in den religiösen Schriften durchaus ungleich behandelt.

Die Berufung auf eine höhere, göttliche Instanz gab jenen, die die alleinige Deutungshoheit der heiligen Schriften für sich beanspruchten, ungeheure Macht über die normal Sterblichen. Diese Macht wurde über viele Jahrhunderte in Komplizenschaft mit weltlichen autoritären Herrschern zu Repression, Unterdrückung und Gängelung des Kirchenvolkes missbraucht, und das gewaltsame Vorgehen gegen Andersgläubige war ein fester Bestandteil der Missionierung. Erst das Zeitalter der Aufklärung hat die Menschen aus der Geiselhaft klerikaler Tyrannei befreit, und die meisten Religionen stehen heute für ein Leben in Rechtschaffenheit, Nächstenliebe und tolerantem Umgang mit den Mitmenschen.

Leider haben bis heute aber nicht alle religiösen Gruppierungen der Repression, Unterdrückung und Verfolgung Andersgläubiger abgeschworen, und noch heute wird so manche Gräueltat bei mörderischen Übergriffen gegen Andersgläubige und in „heiligen Kriegen“ mit dem angeblichen Willen Gottes begründet.

Die Aufklärung

Die Aufklärung hat das Prinzip von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit in unserer westlichen Gesellschaft verankert, allerdings ohne zu berücksichtigen, dass Freiheit und Gleichheit einander spätestens dann ausschließen, wenn Gleichheit „von oben“ diktiert wird. Unabhängig davon, ob im Lichte dieses Dilemmas eine Gesellschaft die individuelle Freiheit aller oder die Gleichheit aller als höherwertiges Gut sieht, hat die Entscheidung der Gesellschaft für das eine oder andere wieder für alle gleich zu gelten. In diesem Sinne garantiert eine moralisch handelnde Gesellschaft ausnahmslos jedem ihrer Mitglieder gleiche individuelle Würde, gleiche Autonomie und gleiche Freiheit des Individuums.

Der Freiheit des Individuums vor der Gleichheit aller den Vorzug zu geben, ist ein wichtiges Merkmal fortschrittlicher, liberaler Gesellschaften. Die Freiheit des Individuums bedingt Toleranz für den Nächsten, und die Wahl der Weltanschauung, politischen Einstellung und Religion ist jedem, der in unserer westlichen Wertegemeinschaft lebt, freigestellt, und das ist gut so. Allerdings entstehen durch die gelebte Religionsfreiheit Gemeinschaften, deren Mitglieder verschiedenen Religionen angehören und die ihre moralischen Prinzipien daher aus verschiedenen religiösen Schriften mit durchaus unterschiedlichen „göttlichen Geboten“ ableiten könnten.

Gleichheit aller vor dem Gesetz

Gleiche individuelle Würde, gleiche Autonomie und gleiche Freiheit für alle bedingt folgerichtig auch die gleichen Grenzen dieser individuellen Rechte für alle, und daher kann es nur ein Gesetz geben, das für alle zu gelten hat. Dieses Gesetz kann demnach nicht von einer der vielen unterschiedlichen religiösen Instanzen verfasst sein, und  deshalb ist es Aufgabe des weltlichen Staates, ein für alle gültiges Regelwerk zu verfassen, seine Einhaltung zu überwachen und Verfehlungen gegen dieses Regelwerk ohne Ansehen der Person zu ahnden. Die „Trennung von Staat und Kirche“ wie in den säkular geprägten Staaten Europas ist daher auch ein logisches Gebot. Das Primat der staatlichen Gesetze vor religiösen Vorschriften christlicher Religionen ist in Europa durch Konkordat und Kirchenverträge weitgehend geregelt, und die christlichen Kirchen haben als in der abendländischen Tradition verankerte moralische Instanzen sowie durch ihren Beitrag im Schulwesen und auf karitativer Ebene ihren festen Platz.

Widersprüche zwischen weltlichen und religiösen Vorschriften

Die Deutung und Interpretation von Widersprüchen zwischen staatlichen Gesetzen, die in der westlichen Wertegemeinschaft für alle gelten, und den in heiligen Schriften dargelegten Regelwerken ist den verschiedenen Glaubensgemeinschaften anheimgestellt, darf aber niemals dazu führen, dass staatliche Gesetze zu Gunsten religiöser Vorschriften missachtet und gebrochen werden.

Für einen erheblichen Teil der nach Europa eingewanderten Mitglieder der islamischen Glaubensgemeinschaft scheint dieser Widerspruch zwischen den staatlichen Gesetzen und den Geboten ihrer Religion so unüberbrückbar zu sein, dass sie ihre religiösen Vorschriften höher bewerten als die weltlichen Gesetze, die in den europäischen Staaten gelten. Die Gründung von Parallelgesellschaften mit einer der Idee der Brüderlichkeit diametral entgegengesetzten Abschottung der Gläubigen solcher Religionsgemeinschaften von allen anderen Mitbürgern ist eine europaweit zu beobachtende Konsequenz auch dieses Dilemmas und birgt den Keim stetig wachsender sozialer und ethnischer Spannungen.

Legitime Fragen

Es ist legitim, diesen Mitbürgern die Frage zu stellen, warum sie darauf bestanden haben, in wachsender Zahl in die europäischen Staaten einzuwandern, auf Dauer hier zu leben und hier für eine große Zahl von Nachkommen zu sorgen, obwohl sie doch deutlich zu erkennen geben, dass sie unsere auf einem laizistischen Wertesystem basierende Demokratie sowie unsere Kultur und Sprache ablehnen und uns durch ihre strikte Abschottung ihre tiefe Verachtung spüren lassen.

Es ist legitim zu fragen, ob wir weiter dem Wachsen von abgeschotteten Parallelgesellschaften zusehen möchten, die mit uns eigentlich nichts zu tun haben wollen, jedoch gerne die Segnungen unserer Sozialstaaten, die zum größten Teil von den von ihnen so verachteten „Ungläubigen“ finanziert werden, annehmen.

Es ist legitim zu fragen, warum die Europäische Union die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei immer noch nicht endgültig beendet, obwohl deren Präsident Erdogan eine immer deutlichere Abkehr vom säkularen Staatswesen Kemal Atatürks betreibt, demokratische Rechte brutal beschneidet, islamistische Tendenzen innerhalb und außerhalb der Türkei fördert und dafür bei den jüngsten Wahlen in der Türkei mit einer großen Mehrheit belohnt wurde.

Völlig unverständlich bleibt, warum man sich seitens der Europäischen Union von dieser Entwicklung immer wieder überrascht und enttäuscht zeigte, obwohl Erdogan bereits am 6. Dezember 1997 bei einer Wahlveranstaltung in aller Offenheit gesagt hatte:

„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“

Mögliche Antworten

In diesem Zitat ist bereits die Antwort auf die ebenfalls legitime Frage, welcher Plan dahinter steht, immer größere Massen von nicht integrationswilligen Zuwanderern aus der islamischen Welt nach Europa zu schleusen, in Umrissen vorweg genommen. Diese Zuwanderer rekrutieren sich vorwiegend aus bildungsfernen und kinderreichen Schichten der islamischen Herkunftsländer. Einfachste demografische Berechnungen zeigen, dass unter diesen Umständen in allen westeuropäischen Ländern innerhalb weniger Jahrzehnte muslimische Mehrheiten leben werden.

Während ein großer Teil dieser muslimischen Zuwanderer nur an seinem eigenen friedlichen, sozial abgesicherten Auskommen interessiert ist, sich aber von der übrigen Gesellschaft seiner neuen Heimat abschirmt und damit diese neue Heimat als solche gar nicht annimmt, verfolgen manche ihrer geistlichen Betreuer und politischen Vordenker ganz andere Pläne.

Diese islamistischen geistlichen Betreuer – Imame und Hassprediger – mahnen unter den Augen der Verfassungsschützer wortgewaltig das bedingungslose Primat der im Koran festgeschriebenen Gesetze Allahs ein, während die politischen muslimischen Vordenker durch ihre Teilnahme an der Meinungsbildung in allen politischen Parteien den Boden für islamisches Gedankengut bereiten und eine Gesetzgebung forcieren, die den weiteren ungebremsten Zuzug aus islamischen Ländern ermöglicht.

Willfährige Helfer finden sie dabei bei Vertretern europäischer politischer Parteien, die begehrlich auf das Stimmenpotential dieser Zuwanderer schielen, sowie in den zahlreichen Vertretern der diversen Nichtregierungsorganisationen, die als Mitarbeiter einer regelrechten Einwanderungsindustrie ihren persönlichen Lebensunterhalt verdienen und bei ihren durchaus achtenswerten humanitären Bemühungen völlig übersehen, dass auch sie für die Zwecke der Islamisierung Europas instrumentalisiert werden.

Integration mit Hindernissen

Allerdings führt diese Strategie nur dann zum Ziel der von vielen geistlichen und politischen Führern der islamischen Welt angestrebten weltweiten Islamisierung, wenn die Bemühungen der Einwanderungsländer, die muslimischen Einwanderer gesellschaftlich, kulturell und sprachlich zu integrieren, erfolgreich unterlaufen werden. Dazu dient den Betreibern der Islamisierung eine ganze Palette von Maßnahmen, unter anderen solche im Bildungsbereich und in der Frauenpolitik.

In den von den übrigen Mitbürgern abgeschotteten Enklaven lernen die neu zugewanderten muslimischen Männer nur so viel von der Landessprache ihrer „neuen Heimat“, wie zur ausschließlich beruflichen Interaktion mit nicht muslimischen Mitbürgern nötig ist. Muslimische Frauen werden von ihren Männern davon abgehalten, an Sprachkursen für Zuwanderer teilzunehmen, und auch andere soziale Kontakte außerhalb der muslimischen Familien sind muslimischen Frauen und Mädchen nur dann erlaubt, wenn sie absolut unvermeidbar sind, nämlich beim Einkauf und beim Besuch der Pflichtschulen. Dabei haben sich diese Frauen und Mädchen durch das Tragen islamisch – traditioneller Kleidung mit Kopftuch von den übrigen Mitbürgern auch sichtbar abzugrenzen. Junge Frauen werden durch ihre Familien von höherer Bildung ferngehalten, damit „unislamisches Gedankengut“ möglichst nicht in die Erziehung der Kinder einfließen kann und die archaischen Traditionen in diesen Familien zementiert werden.

Wieder ist es der türkische Präsident Erdogan, der ganz unverhohlen darlegt, wie die Islamisierung der westlichen Welt zu bewerkstelligen ist: „Wir müssen die europäische Kultur mit der türkischen impfen“, sagt Erdogan. Und diese Impfung zeigt bereits Wirkung, wie die Teilnahme europäischer Konvertitinnen und Konvertiten an dschihadistischen Kampfeinsätzen beispielsweise in Syrien, im Irak und in Afghanistan belegen.

Erdogan bezeichnet die Versuche, seine Landsleute in die europäischen Gesellschaften einzugliedern, als ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, während die Kurden in der Türkei gnadenlos unterdrückt und assimiliert werden. Klar und offen beauftragt er türkischstämmige Migranten, sich aktiv am politischen Geschehen der europäischen Staaten zu beteiligen und so im türkischen Sinne Einfluss zu nehmen. Er fordert die Errichtung türkischer Gymnasien in Europa und finanziert türkische Imame und Hassprediger in Moscheen auf dem Boden europäischer Länder. Erdogan fordert die Abschaffung der Visapflicht für türkische Bürger, die nach Europa reisen. Unterstützt werden seine Bemühungen von den in Europa agierenden türkischen Organisationen „DITIB“ und „Milli Görüs“, die allen Versuchen, muslimische Zuwanderer in ihren neuen europäischen Heimatländern zu integrieren, diametral entgegen arbeiten.

Erdogan träumt von einem Großosmanischen Reich, welches Europa umfassen soll, fordert die Eingliederung der Türkei in die EU und meint die Eingliederung der EU in die Türkei.

Menschen sind immer gewandert

Es ist nicht im Sinne der westlichen Wertegemeinschaft, sich den dynamischen Veränderungen einer in stetiger Entwicklung befindlichen Welt grundsätzlich zu verschließen. Zu allen Zeiten sind Völker gewandert, hat es Migration gegeben. Staatsgrenzen haben sich verschoben, und es war und ist nicht die Frage, ob einem das gefällt oder nicht. Es ist Teil der Natur aller Menschen, für sich und ihre nächsten einen Lebensbereich zu wählen, der das angestrebte Auskommen unter menschenwürdigen Bedingungen garantiert.

Die von westlichen Demokratien postulierte Freiheit des Individuums ist ein schützenswertes Gut, und die Forderung nach freier Wahl der Niederlassung für jedes Individuum könnte daraus abgeleitet werden. Allerdings muss die Freiheit des Individuums dort an ihre Grenzen stoßen, wo sie ein höherwertiges Recht einer Gemeinschaft berührt. Tatsächlich ist das Recht derer, „die zuerst da waren“, zu entscheiden, ob sie ihren Lebensbereich mit Zuwanderern teilen wollen, höher einzustufen als die Freiheit des Individuums zum Wechsel seines Lebensbereiches. Emigration ist ein Menschenrecht, Immigration nicht.

Im Sinne der Brüderlichkeit sollte der aufgeklärte „Eingesessene“ diese Entscheidung ohne Ansehen von Rasse und Herkunft der Zuwanderungswerber, sondern ausschließlich nach Maßgabe ausreichender Ressourcen und nicht zuletzt nach der Bereitschaft der Zuwanderungswerber treffen, sich in ihrem angestrebten Lebensbereich gesetzestreu zu verhalten und durch die notwendige Anpassung an die in der „neuen Heimat“ vorhandenen Sitten und Gebräuche einzufügen. Auf diese Weise kann zusammenwachsen, was zusammen gehört. Aber es kann nicht zusammen wachsen, was gar nicht zusammen gehören will.

Fünf Jahrzehnte islamischer Einwanderung

Der Beginn der Zuwanderung von Muslimen liegt nun fünf Jahrzehnte zurück, und unsere neuen muslimischen Mitbürger leben in stetig rascher wachsender Zahl schon in dritter Generation unter uns. Viele von ihnen sind gut integriert und zeichnen sich in beispielhafter Weise durch Fleiß, Rechtschaffenheit und starken Familiensinn aus. Leider ist es aber auch ein europaweit beobachtbares Phänomen, dass eine gesellschaftliche und kulturelle Integration eines ebenfalls erheblichen Teils muslimischer Zuwanderer nicht nur kaum stattgefunden hat, sondern viele der jüngeren Mitglieder dieses Teils der muslimischen Gemeinschaft anders als die muslimischen Zuwanderer der ersten Generation die Verankerung islamischen Gedankenguts und islamischer Sitten, Gebräuche und Rechtsvorstellungen in unseren säkular geprägten Staaten öffentlich einfordert und betreibt.

Resümee

Es ist das gute Recht aller Bürger einer liberalen Gesellschaft und daher auch der muslimischen Zuwanderer, ihre Vorstellungen eines Staatswesens zu artikulieren und deren Umsetzung einzufordern, solange diese Forderungen im Einklang mit der Verfassung unserer Staaten stehen. Allerdings können Verfassungen mit entsprechenden parlamentarischen Mehrheiten geändert werden. Aufgrund der nach wie vor hohen Migrationsbereitschaft kinderreicher, bildungsferner Muslime in Kombination mit der von Islamisten erklärten Absicht, diese „Gläubigen als Soldaten“ zum Zweck weltweiter Islamisierung zu nützen, ist es möglicherweise nur eine Frage der Zeit, bis solche Verfassungsänderungen durch muslimische Mehrheiten in den europäischen Staaten Wirklichkeit werden. Eben diese Gemengelage ist auch der Grund, warum in dieser Schrift ein so starker Akzent auf den muslimischen Teil der Zuwanderer gesetzt wird.

Ebenso ist es aber das gute Recht der „eingesessenen“ Bevölkerung, zu äußern, ob sie eine solche Entwicklung begrüßt oder nicht, ohne mit Totschlagargumenten aus dem Fundus der politischen Korrektheit wie Fremdenfeindlichkeit, Islamophobie und ähnlichen Wortkeulen mundtot gemacht zu werden. Abzuwägen, welche Fremde man ins eigene Haus lässt, bedeutet nicht, der Feind dieser Fremden zu sein. Die Inkompatibilität von Teilen des islamischen Gedankenguts mit unserer säkularen Staatsordnung zu benennen ist kein Symptom diffuser und irrationaler Ängste, sondern Ausdruck der Fähigkeit, schon lange währende globale Entwicklungen zu deuten und aus ihnen Schlüsse für eine möglicherweise zu erwartende Zukunft zu ziehen. Es ist auch das Recht dieser Bevölkerungsgruppe, auf Grund dieser Perspektiven eine Neuorientierung einzufordern und die „Weichen neu zu stellen“, solange sie über eine demokratische Mehrheit verfügt.

Besondere Gefahr für alle säkular geprägten Demokratien geht vom Islamismus aus, der mit allen Mitteln versucht, weltweit die Lehren des Islam zum alleinigen politischen und sozialen Maßstab zu machen. Islamisten bedienen sich dabei nicht nur der Mittel subversiver Indoktrination, sondern schrecken auch nicht vor brutalen, terroristischen Gewaltakten zurück. Deshalb steht der Islamismus in unauflöslichem Gegensatz zu den Prinzipien unserer säkular geprägten Staatswesen und ist als Antithese zu Demokratie, Freiheit und Gleichheit entschieden zu bekämpfen.

Islamismus und die von Islamisten zum Zweck der weltweiten Islamisierung angestrebte Vereinnahmung und Mobilisierung auch gemäßigter Muslime im Kampf gegen „Ungläubige“ ist aber keineswegs die einzige Gefahr, die den aufgeklärten, liberalen europäischen Gesellschaften droht. Der Rückkehr zu Rassismus, nationalem Chauvinismus, Fundamentalismus und jeder anderen Form von politischem Radikalismus ist in jedem Fall entschlossen entgegen zu treten, egal ob diese bei zugewanderten oder einheimischen Teilen der Bevölkerung beobachtet wird. Besonderes Augenmerk ist dabei auch auf jene Zuwanderer zu richten, die die Austragung von in ihren Herkunftsländern vorhandenen ethnischen, politischen und religiösen Konflikten hier fortsetzen und politischen Diskurs durch gewalttätige Übergriffe zu ersetzen versuchen oder zu solchem Verhalten anstiften.

Verantwortungsvolle Politiker und Bürger, die sich ausschließlich unserer säkularen Wertegemeinschaft verpflichtet zu fühlen haben, sind gefordert, den Gefahren von nationalem Chauvinismus, Fundamentalismus sowie jeder Form von politischem und religiösem Radikalismus durch ein geeignetes Bündel von Maßnahmen entschlossen entgegen zu wirken.

Dies beinhaltet eine Änderung der Zuwanderungspolitik durch sorgfältige Prüfung der Zuwanderungswerber auch auf ideelle und weltanschauliche Kompatibilität mit unserer liberalen Gesellschaft. Die Bereitschaft des Zuwanderungswerbers zur Verinnerlichung unserer demokratischen Grundwerte hat Bedingung für die Gewährung des Rechts zu dauerndem Aufenthalt zu sein.

Im Gegenzug ist allen Zuwanderungswerbern mit Offenheit und menschlicher Empathie zu begegnen, und Neuzuwanderern sind durch respektvollen Umgang mit ihren kulturellen Besonderheiten die ersten Schritte in unsere Wertegemeinschaft zu erleichtern.

Gleichzeitig ist die volle sprachliche, kulturelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Integration aller bereits Eingewanderten durch ein umfassendes und zur Annahme verpflichtendes Bildungsangebot zu verwirklichen. Es gilt, die muslimischen Mitbürger gegen islamistische Indoktrinationsversuche zu „impfen“: Mit Bildung sowie Lebenserfüllung durch Arbeit, Wohlstand und gesellschaftliche Akzeptanz.