Nizza und die „Ultima Ratio“


Ein Afrika-Reisender ist allein auf Fotosafari und wird von einem hungrigen Löwen überrascht. Das Verhalten des „Königs der Tiere“ lässt bei unserem Reisenden keinen Zweifel darüber aufkommen, dass er auf den Speisezettel dieser Großkatze geraten ist. In seiner Not öffnet er den Geigenkoffer, den er – natürlich – immer dabei hat, holt die Geige hervor, verzichtet ausnahmsweise darauf, sie zu stimmen und spielt eine gar liebliche Melodie. Da hält der Löwe inne, setzt sich auf seine Hinterbeine, lauscht mit halb geschlossenen Augen und zieht nach einer Weile leise von dannen.

Das wäre nun keine interessante Anekdote, käme nicht nach einer Weile ein zweiter Löwe angetrabt und griffe unser Reisender nicht ein zweites Mal zu der Methode, die sich schon einmal so gut bewährt hatte. All das geschieht nun und dann kommt, was kommen musste, nämlich der dritte Löwe.

Wieder holt unser Reisender seine Geige aus dem Koffer, wieder entlockt er ihr die zärtlich-innigsten Melodien, die je ein Ohr vernommen, und wieder scheint es, als wollte der Löwe sich auf seine Hinterbeine setzen, um andächtig zu lauschen. Aber nein, er hat seinen Körper nur zu einem gewaltigen Sprung gespannt, führt diesen aus und im nächsten Augenblick befördert er unseren armen Reisenden mit einem kräftigen Biss in dessen Genick in die jenseitige Welt.

Dieses ganze, seltsame Geschehen wird von anderen Dschungelbewohnern natürlich mit gespanntem Interesse beobachtet. Zwei dieser Beobachter sind Affen, die den Ausgang dieses Dramas aus dem sicheren Geäst eines Baumes verfolgen. Nun sagt der eine Affe zu seinem Gefährten: „Was hab´ ich Dir gesagt – der Schwerhörige frisst ihn!“

Was nützt die schönste Melodie, wenn sie nicht gehört wird. Was nützt die feinsinnigste Rede, wenn sie nicht verstanden wird. Was nützt die ausgestreckte Hand, wenn sie nicht ergriffen wird. Was nützt es, die zweite Wange hinzuhalten, wenn jedes Friedensangebot mit noch mehr blindwütiger Gewalt beantwortet wird.

Wir müssen endlich begreifen, dass mit Menschen, die einer extrem gewaltaffinen Ideologie anhängen, kein Konsens und kein friedliches Zusammenleben möglich ist. Diese Menschen können und wollen nicht hören, wenn wir in der Sprache der Nächstenliebe zu ihnen sprechen und sie verstehen unsere immer wieder ausgestreckte Hand als Schwäche, die ihre Gewaltfantasien immer aufs Neue anstachelt.

Unsere liberale Gesellschaft führt sich selbst „ad absurdum“, indem sie durch die Toleranz gegen jene, die ihre Auslöschung betreiben, diese Auslöschung mit befördert.

„Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil“ sagten schon unsere Großeltern, und „wer nicht hören will, muss fühlen“ ist eine weitere Lehre für den Umgang mit Unbelehrbaren. Dass ein entsprechend rigider Umgang mit gewaltaffinen Monstern der einzig richtige und zielführende Weg zu sein scheint, zeigt ein praktisches Beispiel, von dem Udo Ulfkotte hier berichtet:

„Die Russen haben einen anderen Weg gefunden, um islamischen Terror zu bekämpfen: Sie beantworten Terror mit Gewalt, Terror und extremen Sicherheitsmaßnahmen. In Tschetschenien hat das offenkundig funktioniert. Und nicht nur in Tschetschenien. Ich erinnere mich daran, dass in den ersten Jahren, als ich regelmäßig in die Kriegsgebiete des Nahen Ostens reiste, im Libanon Diplomaten und andere westliche Ausländer entführt und als Geiseln genommen wurden. Mit Russen haben das die Orientalen im Libanon ein einziges Mal gemacht und dann nie wieder.

Während westliche Staaten nach einer solchen Entführung sofort über diplomatische Kanäle Kontakte zu den kriminellen Entführern suchten, diskret Lösegeld und jedwede Hilfe anboten, beendeten die Russen die Entführung ihrer Staatsbürger mit einem klaren Signal, das im Nahen Osten jede Großfamilie versteht: Moskaus Geheimdienst ließ in Erfahrung bringen, aus welchen Großfamilien die Kidnapper stammten, dann eines der männlichen Familienmitglieder entführen und diesem die Hoden abschneiden. Und die wurden der Großfamilie dann mit einer Fristsetzung zur Freilassung der russischen Diplomaten übergeben, verbunden mit dem Hinweis, ansonsten nach und nach die ganze Sippschaft zu kastrieren und das auch öffentlich bekannt zu machen.

Ich weiß noch, wie begeistert meine damaligen Freunde beim Bundesnachrichtendienst von dieser Aktion waren, die ja keineswegs heimlich stattfand. Sie wünschten sich, dass auch westliche Regierungen bei Entführungen von westlichen Ausländern in Nahost einmal jene Zeichen setzten, die in diesem Kulturkreis nachhaltige Wirkung haben und auch ohne Sprachkenntnisse und den Rat von einfühlsamen Soziologen, Politologen, Psychologen und Islamkundlern verstanden werden.“

Im Zeitalter von durch westliche Demokratien ohne Rücksicht auf „Kollateralschäden“ mittels Drohnen praktizierten Hinrichtungen von tatsächlichen und vermeintlichen Terroristen und angesichts einer immer extremer werdenden terroristischen Bedrohung wird es doch möglich sein, im Interesse unserer Sicherheit die Hintermänner des islamistischen Terrors samt deren Clans zu identifizieren, ein Grüppchen von Agenten abzustellen und dieses im Auftrag welcher Majestät auch immer mit der „Lizenz zum Eierabschneiden“ auszustatten.

Islamismus böse – Islam gut?


Angesichts des von gewaltbereiten Muslimen ausgehenden Terrors fühlen sich viele ihrem Liberalismusdünkel verpflichteten Europäer veranlasst, die Probleme und Gefahren klein zu reden und im Sinne eines „Appeasements“ gegenüber dem Islamfaschismus zwischen Islam und Islamismus zu unterscheiden. „Der Islam ist eine Religion wie alle anderen Religionen auch und daher vor dem Gesetz diesen gleich zu stellen, nur vom Islamismus mit seinen terroristischen Tendenzen geht eine – wenn auch geringe – Gefahr für die europäische Gesellschaft und ihr Wertegefüge aus“, lautet das Credo der Schönredner und Beschwichtiger.

„Islam ist Kultur, Islamismus ist Unkultur“ war eine der netten Variationen zu diesem Thema, die ich zuletzt auf einer FB-Seite lesen durfte.

Im wissenschaftlichen Sinn ist jede Manifestation menschlichen Geistes, die zu tradiertem Gruppenverhalten führt, „Kultur“ – auch Kannibalismus; „Unkultur“ ist also keine wissenschaftliche Kategorie. Im normalen Sprachgebrauch treffen wir aber diese Unterscheidung, und einige Verhaltensweisen, zu denen der Koran aufruft, sind nach dem westlichen Werteverständnis einfach barbarisch und diese zu bejahen ist ein Zeichen von „Unkultur“.

Das heilige Buch der Muslime enthält als Richtschnur für ein Allah gefälliges muslimisches Leben zahlreiche Aufrufe zu Gewalt – gegen Juden, Christen, Ungläubige, sogar gegen die eigene(n) Frau(en) – da braucht´s keinen Islamismus mehr, um bei jedem zivilisierten, durch linke Indoktrination nicht benebelten Europäer angesichts der muslimischen Masseneinwanderung die Alarmglocken schrillen zu lassen.

Zwar ist die Trennung von Islam und Islamismus sprachlich insofern korrekt, als „-ismen“ oft die Überhöhung einer Sache um ihrer selbst willen beschreiben, aber schon der Islam, so er denn „korankonform“ gelebt wird, ist schon schaurig genug – ganz ohne Islamismus.

Auch das Christentum war über Jahrhunderte Quelle und Vorwand vieler böser Taten, aber dann hat die Aufklärung als wichtige Zäsur – in gewisser Weise – den Übergang vom Mittelalter in die Neuzeit markiert. Die christlichen Religionen wurden von säkularen Staatswesen eingehegt und nahezu vollständig entpolitisiert. Genau diese Aufklärung steht dem Islam noch bevor, und genau deshalb ist der Islam in seiner heutigen Verfasstheit immer noch ein rückwärts gewandter, mittelalterlicher Hybrid aus politischer Ideologie und Religion. Seine Gleichbehandlung mit anderen Religionen im Sinne der Religionsfreiheit erscheint aus dieser Sicht zumindest fragwürdig.

Schmähgedicht für eine „Deutsche“


Für die ersehnte Deutsche Einheit und Recht und Freiheit für das Land,
galt´s die „Ossis“ heimzuholen – als des Glückes Unterpfand.
Einigkeit und Recht und Freiheit sollten blüh´n in einem Staat,
doch des alten Kohls Vermächtnis geriet zu einer Drachensaat.

Hosenanzug, Schweinehaxe schien aller Deutschen Lebenssinn,
doch wo vereintes Deutschland draufsteht, da ist DDR jetzt d´rin.
Pfarrerstochter autokratisch sagt: „Was geschieht, bestimme ich
mit fetter Hand und Merkelraute – Europa schweig, und füge Dich.“

Sie ist nicht Diener zweier Herren, Deutschland ist ihr piepegal,
sie dient nur einem fetten Popanz, das ist der Banken Kapital.
Sie verkauft der Deutschen Seele, holt Invasoren in das Land,
sät Zwietracht, Armut und Verzweiflung, spielt so den Amis in die Hand.

Und im Gleichklang mit Despoten wie dem Türken Erdogan
verrät sie, was den Deutschen heilig und biedert sich den Moslems an.
Mit vollem Bauch und Bier im Kühlschrank hielt der Deutsche lange still.
Merkel dachte sich, das bleibt so, weil die Herrscherin es will.

Doch er wacht auf, der deutsche Michl, glaubt nicht mehr an seine „Bild“,
geht demonstrierend auf die Straße, weil es jetzt zu handeln gilt.
Volkszertreter, Lügenpresse, nennt ihn „rechts“ und „radikal“,
doch er wird Euch bald verjagen, „freut“ Euch auf die nächste Wahl!

Die importierte Gewalt gegen Frauen


Zweifellos ist es für viele Multikulti-Fans verstörend, wenn viele der von ihnen ins Land gebetenen Asylforderer nun Punkt für Punkt die düsteren Vorhersagen jener Warner und Mahner „abarbeiten“, die von den Migrantenbeklatschern pauschal als Nazis, Pack und islamophober Bodensatz unserer ach so toleranten Gesellschaft bezeichnet werden.

Deshalb beeilen sich nun einige besonders bornierte Realitätsverweigerer, durch hanebüchene Aussagen den Fokus der Argumentation nach der von sexueller Gewalt gegen Frauen bestimmten Silvesternacht von Köln dahin zu verschieben, wohin er – zumindest jetzt – nicht gehört, nämlich zur männlichen Gewalt gegen Frauen als ein ganz allgemein in allen Kulturen gegebenes Phänomen. Quintessenz all dieser dreisten Schönrederei ist die Aussage: „Die Vorgänge von Köln sind kein Auswuchs einer bestimmten Kultur.“ Geht’s noch?

Natürlich und bedauerlicherweise gibt es männliche Gewalt gegen Frauen in allen Kulturen dieser Welt, aber diese bloß qualitative Aussage enthält mehr Täuschung und Irreführung als Wahrheit, wenn sie unter völliger Ausblendung quantitativer Gegebenheiten getätigt wird.

Seit sich Schweden selbst zum Einwanderungsland erklärt hat und Millionen Zuwanderer vorwiegend aus der muslimischen Welt diesem Ruf gefolgt sind, hat sich die Zahl der Vergewaltigungen in Schweden um das vierzehn(!)fache erhöht. Die Täter waren in überwältigender Mehrheit muslimische Männer. Beispiele wie diese – vielleicht mit weniger krassen Zahlen – ließen sich wohl noch viele anführen, aber man versteht wohl auch so, worauf ich hinaus will: Wenn die Übergriffe gegen Frauen in einem bestimmten Kulturkreis um ein vielfaches häufiger sind als in anderen Kulturkreisen, dann ist dieser Umstand sehr wohl ein Auswuchs dieses bestimmten Kulturkreises – da beißt die Maus keinen Faden ab.

Dass das Verhältnis zwischen Mann und Frau in jenen Ländern, in denen der Großteil der Zuwanderer sozialisiert wurde, auf Grund von Recht, Gesetz und Religion dieser Länder von Gewalt gegen Frauen geprägt ist, kann wohl niemand bestreiten – und dass die Zuwanderer aus diesen Ländern diese Prägung nicht ablegen wie ein verschwitztes Hemd, auch nicht.

Daher, und zu meinem Bedauern: Die Vorgänge von Köln sind sehr wohl ein Auswuchs einer bestimmten Kultur.

Wenn unsere Politclowns weiterhin unbeirrbar Millionen von Vertretern dieser rückwärtsgewandten, faschistoiden Kultur durch ungesicherte Grenzen auf Europa und seine Menschen loslassen, werden die Sicherheitstips unseres Polizeipräsidenten wohl bald nicht mehr ausreichen. Und der Ratschlag der Kölner Bürgermeisterin Reker, Frauen sollten zu möglichen Angreifern zumindest eine Armlänge Distanz halten, wird in nicht allzu ferner Zukunft wohl nur dann greifen, wenn die weibliche Hand am Ende dieses Arms eine Waffe trägt.

 

Halal


Der Lebensmittelhändler SPAR hat vor nunmehr zwei Wochen damit begonnen, Halal-Fleisch – also Fleisch von geschächteten Schlachttieren – zu verkaufen und wollte damit sein Angebot für die „ständig wachsende Bevölkerungsgruppe“ der Muslime erweitern. Alle jene, für die SPAR damit zum Hassobjekt geworden ist, haben übersehen, dass REWE seit Jahren Halal-Produkte anbietet und dies auch weiterhin macht.

Wir nicht muslimischen Österreicher haben allerdings wenig Grund zu moralischer Überheblichkeit. Ein erst kürzlich in der Reportageserie „Thema“ des ORF gezeigter Bericht hat deutlich vor Augen geführt, dass Tiere auf dem Weg zu vielen österreichischen Schlachtbänken ganz ohne „Halal“ viel Leid erdulden müssen. Dieser Bericht zeigt, dass Schlachttieren hauptsächlich auf dem Transport und besonders beim Abladen und dem Treiben zur Schlachtung Angst und Schmerz zugefügt wird. Gemessen daran wird die eigentliche Tötung von den Tieren vermutlich nicht so qualvoll erlebt, egal ob diese mit dem Bolzen oder durch Schächtung nach erfolgter Betäubung vollzogen wird. Unrühmliche Ausnahme ist dabei die an Hühnern praktizierte Schlachtmethode, bei der die Hühner lebend, bei Bewusstsein und kopfunter hängend auf einer Transportschiene zu rotierenden Messern befördert werden, welche ihnen automatisch den Kopf abtrennen.

Nach einer besonders in den sozialen Medien aufgekommenen Welle der Empörung gegen SPAR hat die Geschäftsführung des Konzerns beschlossen, Halal-Fleisch wieder aus den Regalen zu nehmen. „Wir haben den Umsatz gegen den Imageschaden abgewogen und gesagt, dass wir es lassen“, sagte eine Sprecherin des Konzerns, und: „Wir sind nicht erfreut. Aber scheinbar ist die Zeit noch nicht reif für so etwas in Österreich.“

Das mag nun in den Ohren vieler wie eine gefährliche Drohung klingen. Eine Firma, die aus rein wirtschaftlichem Interesse die Entwicklung ihres Marktes nüchtern analysiert und zukünftige Absatzmöglichkeiten abwägt, kommt zu der Einschätzung, dass zwar derzeit noch nicht, aber wohl in sehr naher Zukunft die Zeit für gute Geschäfte mit Halal-Fleisch reif sein wird. Offensichtlich erwartet SPAR realistischerweise weitere signifikante demografische Verschiebungen und eröffnet uns damit einen ungeschönten Blick in eine Zukunft, die viele unserer Politiker in Komplizenschaft mit den Mainstream-Journalisten immer noch in verbissener Leugnung der Realität in Abrede stellen.

Es ist höchste Zeit, unser aller Zukunft ebenso nüchtern und realistisch einzuschätzen wie ein hauptsächlich seinem wirtschaftlichen Erfolg verpflichtetes Unternehmen.

Der ungebremste Zuzug von mehrheitlich muslimischen Zuwanderern wird unser aller Leben grundlegend verändern. Diese aus dem arabischen Raum, der Levante und dem Hindukusch stammenden Menschen sind zu mehr als 70% funktionale Analphabeten. Sie sind in einem völlig anderen kulturellen Umfeld sozialisiert worden, haben gänzlich andere Wertvorstellungen, Sitten und Gebräuche und hängen einer Religion an, die in ihrer strengen Auslegung mit unserem säkularen Staatswesen unvereinbar ist. Daran werden alle betulichen, noch so teuren Integrationsmaßnahmen wenig ändern können, und schon in wenigen Jahren wird ein breit gefächertes Angebot von Halal-Fleisch in sämtlichen Supermärkten unsere kleinste Sorge sein.

„Wir schaffen das“


Der Antisemitismus schien in einem Europa, das sich nach zwei Weltkriegen endlich liberalen Werten, der Toleranz und der Freiheit des Denkens verschrieben hatte, weitgehend eingedämmt. Nun aber werden wir von Millionen von Menschen überrannt, von denen ein großer Teil in einem Klima von Intoleranz, religiösem Fanatismus, gewalttätigem Antisemitismus und gewalttätiger Unterdrückung von Christen und anderen „Ungläubigen“ sozialisiert wurde – und schauen tatenlos zu.

Die in einem antidemokratischen Unrechtsregime angeblich als „IM Erika“ im Dienste der „Stasi“ sozialisierte, zur Bundeskanzlerin von DDR 2.0 avancierte Frau Merkel betet pausenlos ihr Mantra „wir schaffen das“ herunter, ohne jemals genau zu erklären, was wir denn da „schaffen“.  Eine Klarstellung, wer mit dem von ihr in diesem Zusammenhang genannten „wir“ gemeint ist, hat sie bis dato auch noch nicht geliefert.

Aufgrund des Bildes, das die Europäische Union mit ihren offenen Binnengrenzen und völlig ungesicherten Außengrenzen unter der Leitung einer völlig unfähigen, korrumpierten und Europas Untergang beklatschenden Politikerkaste abgibt, fällt ein Blick in die Zukunft Europas auch ohne Moderation durch Frau Merkel nicht schwer.

„Wir“ schaffen:

  • Extrem ansteigende Zahl von gewalttätigen Eigentumsdelikten
  • Extrem ansteigende Zahl von sexuellen Übergriffen gegen Frauen
  • Gewalttätige, islamistisch motivierte Attacken auf Leib und Leben gegen „Ungläubige“
  • Terroristische Angriffe auf öffentliche Einrichtungen
  • Überhandnehmen von Parallelgesellschaften, welche sich rechtsstaatlicher Kontrolle widersetzen und das staatliche Gewaltmonopol aushebeln
  • Europaweite Schaffung muslimischer Mehrheiten durch weiterhin ungebremste Massenzuwanderung und hohe Geburtenraten innerhalb der muslimischen Gesellschaften in Europa
  • Schwere, gewalttätige ethnische Konflikte sowohl unter den Zuwanderern als auch zwischen den Zuwanderern und der einheimischen Bevölkerung
  • Schwere, gewalttätige soziale Konflikte aufgrund wachsender ökonomischer Probleme und Verteilungskämpfe
  • Unterwanderung demokratischer Strukturen und schleichende Aushebelung demokratischer Rechtsnormen durch Scharia-Recht
  • Tiefgreifende Verfassungsänderungen auf nationaler und europäischer Ebene zu Gunsten des muslimischen Wertesystems
  • Europaweite Implementierung einer in Muslime und „Ungläubige“ geteilten Zweiklassengesellschaft mit einer korankonformen Ausbeutung der „Ungläubigen“ durch die muslimische „Leitkultur“
  • Europaweite Implementierung der Scharia als allein gültige Rechtsnorm

Einige der oben genannten „Errungenschaften“ konnten ja im anfänglichen bis mittleren Stadium ihrer Entwicklung bis zur baldigen völligen Unbeherrschbarkeit in diversen europäischen Ländern schon während der letzten Jahre beobachtet werden, was die Plausibilität dieser Prognose verdeutlicht. Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, zeigt aber in kausal logischer Reihung die zu erwartenden Ereignisse auf. Dabei ist zu erwarten, dass die gewalttätigen Ereignisse in immer kürzeren Abständen und in immer heftigerem Ausmaß die Wehrlosigkeit unserer bis zur gelebten Selbstaufgabe treuherzig-liberalen Gesellschaften bloßlegen werden. Auch die letzten „Träumer“ werden dann erwachen und umso lauter in die Klagen derer einstimmen, die das alles schon lange kommen gesehen haben.

Islamismus – der Steigbügelhalter der „Rechten“


Religion an sich ist nicht die Quelle von Gut oder Böse, sondern es kommt sehr darauf an, wie ihre Anhänger sie leben. Das Christentum ist über Jahrhunderte als Quelle von Bösem missbraucht worden, aber dann kam die Aufklärung, die ja auch – in gewisser Weise – den Übergang vom Mittelalter in die Neuzeit markiert. Die christlichen Religionen wurden von säkularen Staatswesen eingehegt und nahezu vollständig entpolitisiert. Genau diese Aufklärung steht dem Islam noch bevor, und genau deshalb wird der Islam von manchen – zwar respektlos, aber doch mit gewisser Berechtigung – als „mittelalterlich“ bezeichnet.

Der Großteil der in Europa ansässigen Muslime lebt ein anständiges Leben, wenngleich ihre Abschottung in Parallelgesellschaften von vielen und auch von mir als nicht positiv erlebt wird. Integration ist überwiegend eine Bringschuld, aber auch die „Eingesessenen“ haben ihr „Scherflein“ dazu beizutragen, und diesbezügliche Versäumnisse sind sicher beiden Seiten anzulasten.

Problematisch ist der Islam aus anderen Gründen: Sein „heiliges Buch“ stellt nicht nur den Anspruch auf alleinige Herrschaft des Islam und seine alleinige Gültigkeit vor allen weltlichen Gesetzen, sondern erklärt in einigen Suren pauschal alle Nichtmuslime zu Ungläubigen, macht sie verächtlich, ruft zu ihrer Ausbeutung und zu Gewalt gegen sie auf. Andere Stellen können als versöhnlicher interpretiert werden. Allerdings sind diese Stellen älteren Datums als die aggressiven, und der Koran selbst empfiehlt zum Umgang mit Widersprüchen, den jüngeren, also vom bereits gealterten Mohammed verfassten Stellen den Vorzug zu geben.

Nun steht der Koran mit seinen Widersprüchen ja nicht alleine da, auch das „Alte Testament“ liest sich teilweise durchaus gruselig, aber das „Neue Testament“ ist doch eine nahezu durchgängige Friedensbotschaft.

Das „Problem mit dem Islam“ ist in Wahrheit ein Problem mit seinen extremistischen Spielarten, von denen der Salafismus die bei uns bekannteste ist und auch von ausgewiesenen Religionswissenschaftern, die selbst Muslime sind, als „faschistische politische Ideologie mit totalitärem Herrschaftsanspruch im Deckmantel einer Religion“ bezeichnet wird. (Der islamische Faschismus: Eine Analyse von Hamed Abdel-Samad)

Zweifellos werden diese Gruppierungen, die auch unsere demokratischen Parteien bereits unterwandert haben, durch die extreme Massenzuwanderung weiteren Zulauf erhalten. Dies auch dadurch, weil unsere Gesellschaft durch unser labiles Wirtschaftssystem in einem weitgehend deindustrialisierten Europa die Erwartungen, die die Zuwanderer haben, unmöglich wird erfüllen können. Armut, Enttäuschung und Frustration begünstigen Radikalisierung.

Und genau diesen Gruppierungen wurde und wird in unserer Gesellschaft aus missverstandener Liberalität viel zu viel Raum für aggressive Agitation gegeben. Unsere liberale Gesellschaft führt sich damit selbst „ad absurdum“ weil sie durch die Toleranz gegen jene, die ihre Auslöschung betreiben, diese Auslöschung mit befördert. Es ist eben unmöglich, mit jemandem ein Spiel zu spielen, der während des Spiels dessen Regeln infrage stellt und ignoriert.

Die FPÖ und andere europäische Rechtsparteien werden starken Zulauf haben, und die Mehrheit der Menschen, die diese Parteien wählen werden, wird dies tun, weil sie ängstlich und verunsichert ist und sich so „einfache Lösungen“ wünscht, wie es ihrer einfachen Denkweise entspricht.

Schrankenlose Liberalität, die so gerne von „lupenreinen Demokraten“ gefordert wird, kann aus oben genannten Gründen nicht funktionieren. Manchmal muss man die Prinzipien des demokratischen Liberalismus außer Acht lassen, um sie vor denen zu retten, die sie bekämpfen. Dass die derzeit Regierenden, aber auch die Opposition des politisch linken Spektrums, diese Notwendigkeit nicht erkannt bzw. negiert haben, ist eine belegbare Tatsache.

Die FPÖ hat das, ebenso wie die anderen europäischen Rechtsparteien, aber sehr wohl verstanden und eine Kursänderung auch immer wieder eingefordert, auch wenn sie dadurch heftiger, oft unsachlicher Kritik ausgesetzt war. Dass sie in Regierungsverantwortung unter Kontrolle einer starken, wachsamen Opposition die entsprechenden, zwar schmerzlichen, aber notwendigen Maßnahmen befördern wird, hoffe ich. Die Alternative wäre nämlich die weitaus schlimmere: Ideologisch rechts von der FP ist noch viel Platz, und bei einer weiteren Verschärfung der heutigen Probleme könnte dieser bald besetzt werden. Und keiner von uns kann den Wunsch haben, dass die Menschen unbesehen JEDEN wählen, der verspricht, dem Spuk, der Europa gerade heimsucht, ein Ende zu machen.

„Fürchtet Euch nicht“, spricht der Herr


Der Chefredakteur des Kurier, Christian Brandstätter, fordert in der Ausgabe vom 21.09.2015 seine Leser auf, sich vor der Migrantenflut „nicht zu fürchten“ und leitet seinen Artikel mit der Feststellung ein, dass „… weiter Flüchtlinge über den Balkan (kommen), vorbei an Stacheldrähten und ungebremst von Grenzkontrollen.“

Dann beklagt er sich bitter über diverse Poster, die ihrem Unmut sowohl über die Migranten als auch deren Helfer in unsachlicher und gehässiger Weise Ausdruck verleihen und verortet diese durchwegs – eh klar – bei der FPÖ.

Eigentlich ist das wirklich Wesentliche dieses Artikels ausschließlich die Feststellung der ungebremsten Migrantenflut. Denn ob nun einige Schwachköpfe das tun, was manchen als Legitimation erscheint, pauschal alle Mitbürger, die sich ehrliche Sorgen über die Zukunft Europas machen, als „Hetzer“ zu diffamieren, ist so wichtig wie ein Fliegenschiss im Vergleich zu den ungeheuren Problemen, die durch die – weitaus überwiegend – muslimische Invasion auf das abendländische Europa zukommen.

Ich darf daran erinnern, dass es bislang zum unbestrittenen europäischen Sicherheitsverständnis gehört hat, dass zu den offenen Binnengrenzen innerhalb der EU gesicherte Außengrenzen der EU gehören. Das Argument, dass man weder von Griechenland noch von Italien diese Sicherung erwarten könne, ist logisch und nicht neu. Selbstverständlich wäre, verdammt nochmal, diese Sicherung der Außengrenzen die Aufgabe der EU als Ganzes.

Was, bitteschön, würde denn im Falle eines – bislang theoretischen – militärischen Angriffes auf die Südostflanke der EU zu erwarten sein? Nichts? Oder doch militärische Gegenwehr? Sollte die militärische Gegenwehr die zu erwartende Option sein, müsste man dann den Angreifern im Lichte der jüngsten Ereignisse nicht bloß raten, sich ihrer Uniformen zu entledigen und die Soldatenstiefel gegen Badeschlapfen zu tauschen, und schon hätten sie freien Durchmarsch bis Berlin? Ist das das Verständnis eines europäischen Sicherheitskonzepts?

Eine anschaulichere Bankrotterklärung dieses Europäischen Sicherheitskonzepts ist wohl kaum vorstellbar als der Vorfall, bei dem eine Gruppe junger, männlicher Asylforderer in Richtung österreichischer Grenze bei Bad Radkersburg marschiert, angesichts vier österreichischer Polizisten die Ärmel hochschiebt, weiter raschen Schritts auf diese zugeht, die Polizisten nach einem kurzen Anhalten, ohne die verlangten Papiere vorzuweisen, einfach zur Seite schiebt und in Österreich eindringt. Ist hier nicht deutlich erkennbar, dass wir neben vielen anderen nationalen Rechten auch die Souveränität über unser Staatsgebiet an eine EU abgegeben haben, die mit den ihr von ihren Mitgliedsländern übertragenen Rechten Schindluder treibt?

Und Herrn Viktor Orbán, dem einzigen europäischen Regierungschef, der ausreichendes Verantwortungsgefühl gegenüber seinen Landsleuten und den Europäern hat, zu versuchen, diese Invasion zu stoppen, wird im Wochentakt eins mit der Nazikeule übergebraten? Ist das das Verständnis von der Vertragstreue der EU gegenüber seinen Bürgern?

Oder gilt EU-Recht nur der Wählertäuschung und Wählersedierung und besteht stillschweigendes Einverständnis, dass der vertrauensvolle EU-Bürger sich mit dessen gedruckter Version den Allerwertesten wischen kann?

Unter diesen Umständen kann ich Herrn Brandstätters Aufforderung, mich nicht zu fürchten, nicht nachkommen. Ich fürchte mich und befinde mich damit in vermutlich rasch wachsender Gesellschaft.

Migration – Chancen und Risiken


Nüchtern betrachtet bietet der Migrantenstrom nach Europa (genauer gesagt nach Deutschland und Österreich) Chancen und Risiken. Etwas störend dabei ist nur, dass die Chancen und Risiken so ungleich verteilt sind: Jener kleinere Teil der Zuwanderer, der tatsächlich aus Kriegsgebieten kommt, aber auch die meisten jener Wirtschaftsmigranten, die eigentlich kein Recht auf Asyl hätten, haben die Chance auf ein – vorläufiges – Leben in Sicherheit und auf Alimentation durch das Sozialsystem, ein verschwindend kleiner Prozentsatz von ihnen auch auf Arbeit. Für die einheimischen Europäer bleibt hauptsächlich ein Sack voll Risiken, deren auch nur schlagwortartige Aufzählung jedem vernünftig Denkenden den Atem raubt:

• Explodierende Massenarbeitslosigkeit
• Radikalisierung der Gesellschaft durch Verteilungskämpfe
• Weitere Schrumpfung der europäischen Mittelschicht und Massenverarmung
• Explodierende Kriminalität
• Extreme interkulturelle Spannungen sowohl unter den Zuwanderern als auch zwischen Zuwanderern und Einheimischen
• Bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzungen entlang ethnischer und sozialer Bruchlinien
• Stetige Beschleunigung der Islamisierung Europas und extremes Anwachsen der islamistischen Szene in der Mitte Europas
• IS-gesteuerte Terroranschläge in Europäischen Ballungsräumen
• Aufweichung demokratisch-säkularer Strukturen bis zu deren unumkehrbaren Abschaffung
• Aufweichung der demokratischen Rechtsordnung und deren sukzessiver Ersatz durch „Scharia“

Aber vielleicht sehe ich das alles ja ein wenig zu pessimistisch. Vielleicht wendet sich ja noch alles zum Guten. Zum Beispiel, indem die eingesessenen Deutschen und Österreicher ihr Ränzlein schnüren und auswandern. Vielleicht nach Syrien, in den Irak, nach Libyen und ähnlichen von den NWO-Kriminellen devastierten Gegenden.

Dort werden dann, nach dem Muster des Wiederaufbaus nach dem WK2, nach zwei Jahrzehnten „Malochen“ wieder blühende Städte entstanden sein, in welche deren ursprüngliche Bewohner aus dem in der Zwischenzeit devastierten Europa gerne wieder heimkehren werden. Zum einzig wahren Glauben konvertierte Europäer werden dann vielleicht sogar bleiben dürfen.

Taqīya


Im Sommer 2014 ist der geplante Bau einer „Imam Hatip“ – Schule in Simmering, einem Gemeindebezirk Wiens, publik geworden. Dabei wurde auch öffentlich, dass die Islamische Föderation den Unterricht in dem theologischen Oberstufen-Gymnasium ausschließlich auf Türkisch abhalten wollte.

Es ist Aufgabe einer Schule, ihre jugendlichen Absolventen durch Vermittlung einer Palette von Kulturtechniken und Wissen fit für eine Zukunft zu machen, in der sie in ihrem beruflichen und privaten Umfeld allen Aufgaben und Herausforderungen gerecht werden können. Dazu zählt wohl auch sprachliche Interaktion im privaten und beruflichen Umfeld. In offensichtlich weiser Voraussicht der in wenigen Jahren in Wien zu erwartenden Verhältnisse war man also innerhalb der Islamischen Föderation wohl zu dem Schluss gekommen, dass Fremdsprachen wie Deutsch oder Englisch unnötiger, kulturfremder Ballast wären.

Dass man bei den österreichischen Behörden allerdings gar nicht den Bau dieser Schule, sondern die Errichtung eines Kindergartens und Kulturzentrums eingereicht hatte, vervollständigt das Bild.

Nachdem dies öffentlich bekannt geworden war und zu einigem Unmut außerhalb der muslimischen Gemeinschaft geführt hatte, kündigt die Islamische Föderation nun einige Anpassungen des Projekts an.

Mehmet Arslan, der neue Vorsitzende der Islamischen Föderation und SPÖ-Bezirksrat in Rudolfsheim-Fünfhaus, gibt auf die Frage, warum die Islamische Föderation nicht von Anfang an klar formuliert hat, dass eine Imam-Schule geplant war, eine einleuchtende Erklärung ab:

„Zuerst wurde ein Kulturzentrum samt Kindergarten eingereicht. Aber dann kamen wir drauf, dass es in der Umgebung bereits etliche Kindergärten gibt.“  

Wie darf man sich das vorstellen? Vielleicht so:

Zahlreiche Mitglieder der in Simmering angesiedelten muslimischen Parallelgesellschaft hatten sich bei ihren Imamen bitter darüber beklagt, dass es in Simmering keine Kindergärten gebe. Also Kassensturz, allgemeine Erleichterung und Einreichung eines Kindergartens und – weil das so schön zusammen passt – auch eines Kulturzentrums.

Kindergarten und Kulturzentrum wurden von den Behörden abgesegnet, was bei einer der nächsten Versammlungen nach dem Freitagsgebet gebührend gefeiert wird. Plötzlich stürzt ein Mitglied der Glaubensgemeinschaft atemlos in den Saal und schreit: „Brüder! Es gibt sie! Es gibt sie doch! Hier! Hier in Simmering! Kindergärten!“

Im allgemeinen Chaos aus Verwirrung und ungläubigem Staunen verschafft sich der Imam mit lauter Stimme Gehör, preist die Größe Allahs und verkündet die nächstliegende Lösung dieses Dilemmas, nämlich die Umwidmung des Kindergartens in eine Imam-Schule.

Nachsatz:

Im Koran werden zwei Formen der Lüge beschrieben, die dem Moslem unter Umständen erlaubt sind: “Taqiyya“ und „Kitman“. Beide Formen haben das Prinzip gemeinsam, dass sie gegenüber „Ungläubigen“ anzuwenden sind und deren Vertrauen gewinnen sollen, um letztlich ihre „Schwachstellen“ bloß zu legen und sie zu besiegen.

Weichenstellung in der Zuwanderungspolitik zum Schutz von Demokratie und Säkularismus


Welche Aspekte der Zuwanderung werden hier untersucht?

In vorliegender Schrift werden Aspekte der Zuwanderung jener Migranten betrachtet, die durch ihre Weltanschauung, Religion und ihren Kinderreichtum das Potential haben, unsere den Prinzipien der Aufklärung und Säkularität verpflichteten Staatswesen besonders rasch, nachhaltig und unumkehrbar zu verändern. Andere Fragen wie die, wieviel Zuwanderung der eingesessenen Mehrheitsgesellschaft aus dem Blickwinkel ökonomischer und kultureller Gegebenheiten willkommen, zuträglich oder zumutbar ist, werden hier nicht berührt und sind gesondert zu untersuchen.

Historischer Rückblick

Über lange Zeit bestimmten die in religiösen Schriften dargelegten Gebote und Verbote die Regeln menschlichen Zusammenlebens. Diese Schriften beriefen sich auf das Wort Gottes, das dieser den Verfassern in direkter Offenbarung oder einer anderen Form göttlicher Eingebung diktiert haben soll. Auch die Bemessung von Strafen für Verstöße gegen diese göttlichen Gebote war in diesen Schriften geregelt. Allerdings scheint es, als hätte Gott seinen verschiedenen Propheten sehr unterschiedliche Regeln sowie Maßstäbe zur Bemessung von Schuld und Sühne mitgegeben, und auch so wichtige Aspekte wie Rache, Selbstjustiz und Vergebung werden in den religiösen Schriften durchaus ungleich behandelt.

Die Berufung auf eine höhere, göttliche Instanz gab jenen, die die alleinige Deutungshoheit der heiligen Schriften für sich beanspruchten, ungeheure Macht über die normal Sterblichen. Diese Macht wurde über viele Jahrhunderte in Komplizenschaft mit weltlichen autoritären Herrschern zu Repression, Unterdrückung und Gängelung des Kirchenvolkes missbraucht, und das gewaltsame Vorgehen gegen Andersgläubige war ein fester Bestandteil der Missionierung. Erst das Zeitalter der Aufklärung hat die Menschen aus der Geiselhaft klerikaler Tyrannei befreit, und die meisten Religionen stehen heute für ein Leben in Rechtschaffenheit, Nächstenliebe und tolerantem Umgang mit den Mitmenschen.

Leider haben bis heute aber nicht alle religiösen Gruppierungen der Repression, Unterdrückung und Verfolgung Andersgläubiger abgeschworen, und noch heute wird so manche Gräueltat bei mörderischen Übergriffen gegen Andersgläubige und in „heiligen Kriegen“ mit dem angeblichen Willen Gottes begründet.

Die Aufklärung

Die Aufklärung hat das Prinzip von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit in unserer westlichen Gesellschaft verankert, allerdings ohne zu berücksichtigen, dass Freiheit und Gleichheit einander spätestens dann ausschließen, wenn Gleichheit „von oben“ diktiert wird. Unabhängig davon, ob im Lichte dieses Dilemmas eine Gesellschaft die individuelle Freiheit aller oder die Gleichheit aller als höherwertiges Gut sieht, hat die Entscheidung der Gesellschaft für das eine oder andere wieder für alle gleich zu gelten. In diesem Sinne garantiert eine moralisch handelnde Gesellschaft ausnahmslos jedem ihrer Mitglieder gleiche individuelle Würde, gleiche Autonomie und gleiche Freiheit des Individuums.

Der Freiheit des Individuums vor der Gleichheit aller den Vorzug zu geben, ist ein wichtiges Merkmal fortschrittlicher, liberaler Gesellschaften. Die Freiheit des Individuums bedingt Toleranz für den Nächsten, und die Wahl der Weltanschauung, politischen Einstellung und Religion ist jedem, der in unserer westlichen Wertegemeinschaft lebt, freigestellt, und das ist gut so. Allerdings entstehen durch die gelebte Religionsfreiheit Gemeinschaften, deren Mitglieder verschiedenen Religionen angehören und die ihre moralischen Prinzipien daher aus verschiedenen religiösen Schriften mit durchaus unterschiedlichen „göttlichen Geboten“ ableiten könnten.

Gleichheit aller vor dem Gesetz

Gleiche individuelle Würde, gleiche Autonomie und gleiche Freiheit für alle bedingt folgerichtig auch die gleichen Grenzen dieser individuellen Rechte für alle, und daher kann es nur ein Gesetz geben, das für alle zu gelten hat. Dieses Gesetz kann demnach nicht von einer der vielen unterschiedlichen religiösen Instanzen verfasst sein, und  deshalb ist es Aufgabe des weltlichen Staates, ein für alle gültiges Regelwerk zu verfassen, seine Einhaltung zu überwachen und Verfehlungen gegen dieses Regelwerk ohne Ansehen der Person zu ahnden. Die „Trennung von Staat und Kirche“ wie in den säkular geprägten Staaten Europas ist daher auch ein logisches Gebot. Das Primat der staatlichen Gesetze vor religiösen Vorschriften christlicher Religionen ist in Europa durch Konkordat und Kirchenverträge weitgehend geregelt, und die christlichen Kirchen haben als in der abendländischen Tradition verankerte moralische Instanzen sowie durch ihren Beitrag im Schulwesen und auf karitativer Ebene ihren festen Platz.

Widersprüche zwischen weltlichen und religiösen Vorschriften

Die Deutung und Interpretation von Widersprüchen zwischen staatlichen Gesetzen, die in der westlichen Wertegemeinschaft für alle gelten, und den in heiligen Schriften dargelegten Regelwerken ist den verschiedenen Glaubensgemeinschaften anheimgestellt, darf aber niemals dazu führen, dass staatliche Gesetze zu Gunsten religiöser Vorschriften missachtet und gebrochen werden.

Für einen erheblichen Teil der nach Europa eingewanderten Mitglieder der islamischen Glaubensgemeinschaft scheint dieser Widerspruch zwischen den staatlichen Gesetzen und den Geboten ihrer Religion so unüberbrückbar zu sein, dass sie ihre religiösen Vorschriften höher bewerten als die weltlichen Gesetze, die in den europäischen Staaten gelten. Die Gründung von Parallelgesellschaften mit einer der Idee der Brüderlichkeit diametral entgegengesetzten Abschottung der Gläubigen solcher Religionsgemeinschaften von allen anderen Mitbürgern ist eine europaweit zu beobachtende Konsequenz auch dieses Dilemmas und birgt den Keim stetig wachsender sozialer und ethnischer Spannungen.

Legitime Fragen

Es ist legitim, diesen Mitbürgern die Frage zu stellen, warum sie darauf bestanden haben, in wachsender Zahl in die europäischen Staaten einzuwandern, auf Dauer hier zu leben und hier für eine große Zahl von Nachkommen zu sorgen, obwohl sie doch deutlich zu erkennen geben, dass sie unsere auf einem laizistischen Wertesystem basierende Demokratie sowie unsere Kultur und Sprache ablehnen und uns durch ihre strikte Abschottung ihre tiefe Verachtung spüren lassen.

Es ist legitim zu fragen, ob wir weiter dem Wachsen von abgeschotteten Parallelgesellschaften zusehen möchten, die mit uns eigentlich nichts zu tun haben wollen, jedoch gerne die Segnungen unserer Sozialstaaten, die zum größten Teil von den von ihnen so verachteten „Ungläubigen“ finanziert werden, annehmen.

Es ist legitim zu fragen, warum die Europäische Union die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei immer noch nicht endgültig beendet, obwohl deren Präsident Erdogan eine immer deutlichere Abkehr vom säkularen Staatswesen Kemal Atatürks betreibt, demokratische Rechte brutal beschneidet, islamistische Tendenzen innerhalb und außerhalb der Türkei fördert und dafür bei den jüngsten Wahlen in der Türkei mit einer großen Mehrheit belohnt wurde.

Völlig unverständlich bleibt, warum man sich seitens der Europäischen Union von dieser Entwicklung immer wieder überrascht und enttäuscht zeigte, obwohl Erdogan bereits am 6. Dezember 1997 bei einer Wahlveranstaltung in aller Offenheit gesagt hatte:

„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“

Mögliche Antworten

In diesem Zitat ist bereits die Antwort auf die ebenfalls legitime Frage, welcher Plan dahinter steht, immer größere Massen von nicht integrationswilligen Zuwanderern aus der islamischen Welt nach Europa zu schleusen, in Umrissen vorweg genommen. Diese Zuwanderer rekrutieren sich vorwiegend aus bildungsfernen und kinderreichen Schichten der islamischen Herkunftsländer. Einfachste demografische Berechnungen zeigen, dass unter diesen Umständen in allen westeuropäischen Ländern innerhalb weniger Jahrzehnte muslimische Mehrheiten leben werden.

Während ein großer Teil dieser muslimischen Zuwanderer nur an seinem eigenen friedlichen, sozial abgesicherten Auskommen interessiert ist, sich aber von der übrigen Gesellschaft seiner neuen Heimat abschirmt und damit diese neue Heimat als solche gar nicht annimmt, verfolgen manche ihrer geistlichen Betreuer und politischen Vordenker ganz andere Pläne.

Diese islamistischen geistlichen Betreuer – Imame und Hassprediger – mahnen unter den Augen der Verfassungsschützer wortgewaltig das bedingungslose Primat der im Koran festgeschriebenen Gesetze Allahs ein, während die politischen muslimischen Vordenker durch ihre Teilnahme an der Meinungsbildung in allen politischen Parteien den Boden für islamisches Gedankengut bereiten und eine Gesetzgebung forcieren, die den weiteren ungebremsten Zuzug aus islamischen Ländern ermöglicht.

Willfährige Helfer finden sie dabei bei Vertretern europäischer politischer Parteien, die begehrlich auf das Stimmenpotential dieser Zuwanderer schielen, sowie in den zahlreichen Vertretern der diversen Nichtregierungsorganisationen, die als Mitarbeiter einer regelrechten Einwanderungsindustrie ihren persönlichen Lebensunterhalt verdienen und bei ihren durchaus achtenswerten humanitären Bemühungen völlig übersehen, dass auch sie für die Zwecke der Islamisierung Europas instrumentalisiert werden.

Integration mit Hindernissen

Allerdings führt diese Strategie nur dann zum Ziel der von vielen geistlichen und politischen Führern der islamischen Welt angestrebten weltweiten Islamisierung, wenn die Bemühungen der Einwanderungsländer, die muslimischen Einwanderer gesellschaftlich, kulturell und sprachlich zu integrieren, erfolgreich unterlaufen werden. Dazu dient den Betreibern der Islamisierung eine ganze Palette von Maßnahmen, unter anderen solche im Bildungsbereich und in der Frauenpolitik.

In den von den übrigen Mitbürgern abgeschotteten Enklaven lernen die neu zugewanderten muslimischen Männer nur so viel von der Landessprache ihrer „neuen Heimat“, wie zur ausschließlich beruflichen Interaktion mit nicht muslimischen Mitbürgern nötig ist. Muslimische Frauen werden von ihren Männern davon abgehalten, an Sprachkursen für Zuwanderer teilzunehmen, und auch andere soziale Kontakte außerhalb der muslimischen Familien sind muslimischen Frauen und Mädchen nur dann erlaubt, wenn sie absolut unvermeidbar sind, nämlich beim Einkauf und beim Besuch der Pflichtschulen. Dabei haben sich diese Frauen und Mädchen durch das Tragen islamisch – traditioneller Kleidung mit Kopftuch von den übrigen Mitbürgern auch sichtbar abzugrenzen. Junge Frauen werden durch ihre Familien von höherer Bildung ferngehalten, damit „unislamisches Gedankengut“ möglichst nicht in die Erziehung der Kinder einfließen kann und die archaischen Traditionen in diesen Familien zementiert werden.

Wieder ist es der türkische Präsident Erdogan, der ganz unverhohlen darlegt, wie die Islamisierung der westlichen Welt zu bewerkstelligen ist: „Wir müssen die europäische Kultur mit der türkischen impfen“, sagt Erdogan. Und diese Impfung zeigt bereits Wirkung, wie die Teilnahme europäischer Konvertitinnen und Konvertiten an dschihadistischen Kampfeinsätzen beispielsweise in Syrien, im Irak und in Afghanistan belegen.

Erdogan bezeichnet die Versuche, seine Landsleute in die europäischen Gesellschaften einzugliedern, als ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, während die Kurden in der Türkei gnadenlos unterdrückt und assimiliert werden. Klar und offen beauftragt er türkischstämmige Migranten, sich aktiv am politischen Geschehen der europäischen Staaten zu beteiligen und so im türkischen Sinne Einfluss zu nehmen. Er fordert die Errichtung türkischer Gymnasien in Europa und finanziert türkische Imame und Hassprediger in Moscheen auf dem Boden europäischer Länder. Erdogan fordert die Abschaffung der Visapflicht für türkische Bürger, die nach Europa reisen. Unterstützt werden seine Bemühungen von den in Europa agierenden türkischen Organisationen „DITIB“ und „Milli Görüs“, die allen Versuchen, muslimische Zuwanderer in ihren neuen europäischen Heimatländern zu integrieren, diametral entgegen arbeiten.

Erdogan träumt von einem Großosmanischen Reich, welches Europa umfassen soll, fordert die Eingliederung der Türkei in die EU und meint die Eingliederung der EU in die Türkei.

Menschen sind immer gewandert

Es ist nicht im Sinne der westlichen Wertegemeinschaft, sich den dynamischen Veränderungen einer in stetiger Entwicklung befindlichen Welt grundsätzlich zu verschließen. Zu allen Zeiten sind Völker gewandert, hat es Migration gegeben. Staatsgrenzen haben sich verschoben, und es war und ist nicht die Frage, ob einem das gefällt oder nicht. Es ist Teil der Natur aller Menschen, für sich und ihre nächsten einen Lebensbereich zu wählen, der das angestrebte Auskommen unter menschenwürdigen Bedingungen garantiert.

Die von westlichen Demokratien postulierte Freiheit des Individuums ist ein schützenswertes Gut, und die Forderung nach freier Wahl der Niederlassung für jedes Individuum könnte daraus abgeleitet werden. Allerdings muss die Freiheit des Individuums dort an ihre Grenzen stoßen, wo sie ein höherwertiges Recht einer Gemeinschaft berührt. Tatsächlich ist das Recht derer, „die zuerst da waren“, zu entscheiden, ob sie ihren Lebensbereich mit Zuwanderern teilen wollen, höher einzustufen als die Freiheit des Individuums zum Wechsel seines Lebensbereiches. Emigration ist ein Menschenrecht, Immigration nicht.

Im Sinne der Brüderlichkeit sollte der aufgeklärte „Eingesessene“ diese Entscheidung ohne Ansehen von Rasse und Herkunft der Zuwanderungswerber, sondern ausschließlich nach Maßgabe ausreichender Ressourcen und nicht zuletzt nach der Bereitschaft der Zuwanderungswerber treffen, sich in ihrem angestrebten Lebensbereich gesetzestreu zu verhalten und durch die notwendige Anpassung an die in der „neuen Heimat“ vorhandenen Sitten und Gebräuche einzufügen. Auf diese Weise kann zusammenwachsen, was zusammen gehört. Aber es kann nicht zusammen wachsen, was gar nicht zusammen gehören will.

Fünf Jahrzehnte islamischer Einwanderung

Der Beginn der Zuwanderung von Muslimen liegt nun fünf Jahrzehnte zurück, und unsere neuen muslimischen Mitbürger leben in stetig rascher wachsender Zahl schon in dritter Generation unter uns. Viele von ihnen sind gut integriert und zeichnen sich in beispielhafter Weise durch Fleiß, Rechtschaffenheit und starken Familiensinn aus. Leider ist es aber auch ein europaweit beobachtbares Phänomen, dass eine gesellschaftliche und kulturelle Integration eines ebenfalls erheblichen Teils muslimischer Zuwanderer nicht nur kaum stattgefunden hat, sondern viele der jüngeren Mitglieder dieses Teils der muslimischen Gemeinschaft anders als die muslimischen Zuwanderer der ersten Generation die Verankerung islamischen Gedankenguts und islamischer Sitten, Gebräuche und Rechtsvorstellungen in unseren säkular geprägten Staaten öffentlich einfordert und betreibt.

Resümee

Es ist das gute Recht aller Bürger einer liberalen Gesellschaft und daher auch der muslimischen Zuwanderer, ihre Vorstellungen eines Staatswesens zu artikulieren und deren Umsetzung einzufordern, solange diese Forderungen im Einklang mit der Verfassung unserer Staaten stehen. Allerdings können Verfassungen mit entsprechenden parlamentarischen Mehrheiten geändert werden. Aufgrund der nach wie vor hohen Migrationsbereitschaft kinderreicher, bildungsferner Muslime in Kombination mit der von Islamisten erklärten Absicht, diese „Gläubigen als Soldaten“ zum Zweck weltweiter Islamisierung zu nützen, ist es möglicherweise nur eine Frage der Zeit, bis solche Verfassungsänderungen durch muslimische Mehrheiten in den europäischen Staaten Wirklichkeit werden. Eben diese Gemengelage ist auch der Grund, warum in dieser Schrift ein so starker Akzent auf den muslimischen Teil der Zuwanderer gesetzt wird.

Ebenso ist es aber das gute Recht der „eingesessenen“ Bevölkerung, zu äußern, ob sie eine solche Entwicklung begrüßt oder nicht, ohne mit Totschlagargumenten aus dem Fundus der politischen Korrektheit wie Fremdenfeindlichkeit, Islamophobie und ähnlichen Wortkeulen mundtot gemacht zu werden. Abzuwägen, welche Fremde man ins eigene Haus lässt, bedeutet nicht, der Feind dieser Fremden zu sein. Die Inkompatibilität von Teilen des islamischen Gedankenguts mit unserer säkularen Staatsordnung zu benennen ist kein Symptom diffuser und irrationaler Ängste, sondern Ausdruck der Fähigkeit, schon lange währende globale Entwicklungen zu deuten und aus ihnen Schlüsse für eine möglicherweise zu erwartende Zukunft zu ziehen. Es ist auch das Recht dieser Bevölkerungsgruppe, auf Grund dieser Perspektiven eine Neuorientierung einzufordern und die „Weichen neu zu stellen“, solange sie über eine demokratische Mehrheit verfügt.

Besondere Gefahr für alle säkular geprägten Demokratien geht vom Islamismus aus, der mit allen Mitteln versucht, weltweit die Lehren des Islam zum alleinigen politischen und sozialen Maßstab zu machen. Islamisten bedienen sich dabei nicht nur der Mittel subversiver Indoktrination, sondern schrecken auch nicht vor brutalen, terroristischen Gewaltakten zurück. Deshalb steht der Islamismus in unauflöslichem Gegensatz zu den Prinzipien unserer säkular geprägten Staatswesen und ist als Antithese zu Demokratie, Freiheit und Gleichheit entschieden zu bekämpfen.

Islamismus und die von Islamisten zum Zweck der weltweiten Islamisierung angestrebte Vereinnahmung und Mobilisierung auch gemäßigter Muslime im Kampf gegen „Ungläubige“ ist aber keineswegs die einzige Gefahr, die den aufgeklärten, liberalen europäischen Gesellschaften droht. Der Rückkehr zu Rassismus, nationalem Chauvinismus, Fundamentalismus und jeder anderen Form von politischem Radikalismus ist in jedem Fall entschlossen entgegen zu treten, egal ob diese bei zugewanderten oder einheimischen Teilen der Bevölkerung beobachtet wird. Besonderes Augenmerk ist dabei auch auf jene Zuwanderer zu richten, die die Austragung von in ihren Herkunftsländern vorhandenen ethnischen, politischen und religiösen Konflikten hier fortsetzen und politischen Diskurs durch gewalttätige Übergriffe zu ersetzen versuchen oder zu solchem Verhalten anstiften.

Verantwortungsvolle Politiker und Bürger, die sich ausschließlich unserer säkularen Wertegemeinschaft verpflichtet zu fühlen haben, sind gefordert, den Gefahren von nationalem Chauvinismus, Fundamentalismus sowie jeder Form von politischem und religiösem Radikalismus durch ein geeignetes Bündel von Maßnahmen entschlossen entgegen zu wirken.

Dies beinhaltet eine Änderung der Zuwanderungspolitik durch sorgfältige Prüfung der Zuwanderungswerber auch auf ideelle und weltanschauliche Kompatibilität mit unserer liberalen Gesellschaft. Die Bereitschaft des Zuwanderungswerbers zur Verinnerlichung unserer demokratischen Grundwerte hat Bedingung für die Gewährung des Rechts zu dauerndem Aufenthalt zu sein.

Im Gegenzug ist allen Zuwanderungswerbern mit Offenheit und menschlicher Empathie zu begegnen, und Neuzuwanderern sind durch respektvollen Umgang mit ihren kulturellen Besonderheiten die ersten Schritte in unsere Wertegemeinschaft zu erleichtern.

Gleichzeitig ist die volle sprachliche, kulturelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Integration aller bereits Eingewanderten durch ein umfassendes und zur Annahme verpflichtendes Bildungsangebot zu verwirklichen. Es gilt, die muslimischen Mitbürger gegen islamistische Indoktrinationsversuche zu „impfen“: Mit Bildung sowie Lebenserfüllung durch Arbeit, Wohlstand und gesellschaftliche Akzeptanz.