„Fürchtet Euch nicht“, spricht der Herr


Der Chefredakteur des Kurier, Christian Brandstätter, fordert in der Ausgabe vom 21.09.2015 seine Leser auf, sich vor der Migrantenflut „nicht zu fürchten“ und leitet seinen Artikel mit der Feststellung ein, dass „… weiter Flüchtlinge über den Balkan (kommen), vorbei an Stacheldrähten und ungebremst von Grenzkontrollen.“

Dann beklagt er sich bitter über diverse Poster, die ihrem Unmut sowohl über die Migranten als auch deren Helfer in unsachlicher und gehässiger Weise Ausdruck verleihen und verortet diese durchwegs – eh klar – bei der FPÖ.

Eigentlich ist das wirklich Wesentliche dieses Artikels ausschließlich die Feststellung der ungebremsten Migrantenflut. Denn ob nun einige Schwachköpfe das tun, was manchen als Legitimation erscheint, pauschal alle Mitbürger, die sich ehrliche Sorgen über die Zukunft Europas machen, als „Hetzer“ zu diffamieren, ist so wichtig wie ein Fliegenschiss im Vergleich zu den ungeheuren Problemen, die durch die – weitaus überwiegend – muslimische Invasion auf das abendländische Europa zukommen.

Ich darf daran erinnern, dass es bislang zum unbestrittenen europäischen Sicherheitsverständnis gehört hat, dass zu den offenen Binnengrenzen innerhalb der EU gesicherte Außengrenzen der EU gehören. Das Argument, dass man weder von Griechenland noch von Italien diese Sicherung erwarten könne, ist logisch und nicht neu. Selbstverständlich wäre, verdammt nochmal, diese Sicherung der Außengrenzen die Aufgabe der EU als Ganzes.

Was, bitteschön, würde denn im Falle eines – bislang theoretischen – militärischen Angriffes auf die Südostflanke der EU zu erwarten sein? Nichts? Oder doch militärische Gegenwehr? Sollte die militärische Gegenwehr die zu erwartende Option sein, müsste man dann den Angreifern im Lichte der jüngsten Ereignisse nicht bloß raten, sich ihrer Uniformen zu entledigen und die Soldatenstiefel gegen Badeschlapfen zu tauschen, und schon hätten sie freien Durchmarsch bis Berlin? Ist das das Verständnis eines europäischen Sicherheitskonzepts?

Eine anschaulichere Bankrotterklärung dieses Europäischen Sicherheitskonzepts ist wohl kaum vorstellbar als der Vorfall, bei dem eine Gruppe junger, männlicher Asylforderer in Richtung österreichischer Grenze bei Bad Radkersburg marschiert, angesichts vier österreichischer Polizisten die Ärmel hochschiebt, weiter raschen Schritts auf diese zugeht, die Polizisten nach einem kurzen Anhalten, ohne die verlangten Papiere vorzuweisen, einfach zur Seite schiebt und in Österreich eindringt. Ist hier nicht deutlich erkennbar, dass wir neben vielen anderen nationalen Rechten auch die Souveränität über unser Staatsgebiet an eine EU abgegeben haben, die mit den ihr von ihren Mitgliedsländern übertragenen Rechten Schindluder treibt?

Und Herrn Viktor Orbán, dem einzigen europäischen Regierungschef, der ausreichendes Verantwortungsgefühl gegenüber seinen Landsleuten und den Europäern hat, zu versuchen, diese Invasion zu stoppen, wird im Wochentakt eins mit der Nazikeule übergebraten? Ist das das Verständnis von der Vertragstreue der EU gegenüber seinen Bürgern?

Oder gilt EU-Recht nur der Wählertäuschung und Wählersedierung und besteht stillschweigendes Einverständnis, dass der vertrauensvolle EU-Bürger sich mit dessen gedruckter Version den Allerwertesten wischen kann?

Unter diesen Umständen kann ich Herrn Brandstätters Aufforderung, mich nicht zu fürchten, nicht nachkommen. Ich fürchte mich und befinde mich damit in vermutlich rasch wachsender Gesellschaft.

Einfalt kennt keine Grenzen


Im KURIER vom 21.09.2015 sieht Josef Voitzi, der Leiter des Politik-Ressorts, „mehr Herz oder mehr Härte“ als die gegebenen Alternativen der österreichischen Reaktion auf die ungebrochene Migrantenflut.

Für Viktor Orbán, jenen ungarischen Premierminister, der versucht, dem völlig unkontrollierten, illegalen Migrantensturm in die Europäische Union entsprechend den Gesetzen dieser Union Einhalt zu gebieten, hat er offensichtlich unter Aufbietung aller seiner Geisteskräfte die Bezeichnung „Puszta-Putin“ erdacht.

Mein Gott! Wann immer ich meine, Herr Voitzi könne seine eigene Einfalt nicht mehr toppen, belehrt er mich locker eines Besseren.

Dabei steht fest, dass die abseits von den österreichischen Grenzübergängen und Bahnverkehrskreuzen immer noch gefühlte relative Ruhe in Österreich nur deshalb noch besteht, weil die allermeisten Migranten sich noch nicht von ihrer „Final Destination – Paradise Germany“ abbringen lassen. Dass in den Köpfen mancher Vertreter unserer gleichgeschalteten Printmedien und unseres linkslastigen Staatsfunks aber eine leise Ahnung aufglimmt, dass diese scheinbare Ruhe sehr bald einem Orkan weichen könnte, ließ sich in den vergangenen Tagen aus dem besorgten Unterton einer ZIB-Sprecherin heraushören, mit dem sie nachfragte, ob denn auch wirklich gewährleistet sei, dass die „Flüchtlinge“ rasch nach Deutschland weitergereicht werden könnten. (Sie sprach natürlich von „weiterreisen“)

Aber Deutschland wird, angesichts des immer stärkeren Anwachsens des Unmuts seiner Bevölkerung, diese unglaublich dumme, verantwortungslose „Willkommenspolitik“ einer kinder- und daher zukunftslosen Politmatrone nicht mehr sehr lange aufrecht erhalten können, ohne den Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung und schwere innere Unruhen zu riskieren, was bei den sicher weiterhin wie Scheunentore geöffneten EU-Außengrenzen zu einem sehr baldigen Ende der Rolle Österreichs als bloßes Migranten-Transitland führen wird.

Darauf, welche Möglichkeiten Österreich bleiben, diese Migrantenflut dann in kontrollierte, geordnete Bahnen zu lenken – für eine mögliche Eindämmung wird es natürlich nicht einmal Denkansätze geben -, gibt dieses Video einen Vorgeschmack.

Die dümmliche „Willkommenskultur“ als Antwort auf die ungeheuren Probleme, die eine offensichtlich völlig durchgeknallte Politkaste unter dem Applaus korrumpierter und/oder einem kollektiven Wahn erlegenen Medienvertreter verschuldet hat, hat aber auch schon gar nichts mit einem weichen Herz zu tun, sondern viel eher mit weichem Hirn.

PS: Leise Hoffnung hinsichtlich einer möglichen Besinnung mancher – natürlich nicht österreichischer – Printmedien gibt der Artikel der „Neuen Zürcher“

Ein Bild lügt mehr als tausend Worte


Ja, es geht einem ans Herz, wenn man solche Fotos sieht: Frauen tragen ihre kleinen Kinder am Arm und irren durch offensichtlich vom Krieg devastierte Ortschaften. Eine junge Flüchtlingsfamilie, die es – durch mehrere sichere Drittländer – nach Österreich geschafft hat, ist auf dem Weg zu ihrer Unterkunft und geht an einer Gruppe von Demonstranten vorbei, die kein Hehl daraus machen, dass sie diese Flüchtlinge hier nicht haben wollen.

Ja, diese Bilder gehen ans Herz, verstellen aber auch den Blick auf eine andere Wahrheit, nämlich dass im langjährigen Durchschnitt ca. drei Viertel aller in der EU ankommenden Asylwerber junge Männer sind, von denen viele, wie die von ihnen oft selbst vor die Kameras gehaltenen Fotografien belegen, Frauen und Kinder in ihrem Herkunftsort zurück und im Stich gelassen haben. (Link: Eurostat) (Link: Die Presse)

Viele von diesen jungen Männern bringen weder irgend eine Berufsausbildung noch die geringsten Kenntnisse fundamentaler Kulturtechniken, dafür aber eine erhebliche Gewaltbereitschaft mit und haben, wie in diesen Wochen und Monaten in Süditalien besonders anschaulich zu beobachten ist, keine Scheu, ganze Stadtviertel mit Vandalismus, Drogenhandel, Prostitution und diversen Gewaltverbrechen zu drangsalieren. (Link: Asylwerber in Süditalien)

Nein, das sind keine „diffusen Ängste“, die hier geäußert werden, sondern eben der andere Teil der Wahrheit, der von Politikern und Migrationsindustrie aus Eigennutz gerne konsequent verschwiegen wird.

Medien und Politik sind aufgefordert, diese dunkle und zahlenmäßig leider dominante Seite des Asylwesens nicht länger zu verschweigen oder schlicht zu leugnen und dem – teils gewalttätigen – Missbrauch des Asylrechts mit Entschlossenheit und Härte entgegen zu treten. Dann, und nur dann wird die Bereitschaft der europäischen Bevölkerung wieder wachsen, für wirklich bedürftige Flüchtlingsfamilien Herz, Unterkünfte und Brieftaschen zu öffnen.

Herr Martin Schulz und das „Geschäftsmodell“ Lampedusa


Anlässlich der TV-Konfrontation zwischen Martin Schulz (SPE) und Jean-Claude Juncker (EVP) , bei der einander beide als Kandidaten für die EU-Parlamentspräsidentschaft gegenüberstanden, wurde auch das heiße Thema Migration nicht ausgespart. Besonderes Augenmerk richtete Martin Schulz dabei auf die Einwanderungswelle aus Nordafrika und die sich regelmäßig wiederholenden Bootsunglücke, bei denen immer wieder seeuntüchtige, überladene Boote auf dem Weg von der nordafrikanischen Küste nach Italien kentern und viele Menschen hilflos ertrinken.

Anfang Mai sind binnen zehn Tagen 400 Menschen bei dem Versuch, in überladenen Booten die italienische Küste von Lampedusa zu erreichen, ertrunken. Bereits im Oktober 2013 starben vor Lampedusa 366 Flüchtlinge. Gleichzeitig kamen laut italienischer Marine allein in den vergangenen Tagen mehr als 4.300 Migranten aus Nordafrika in Italien an.

Das hat Herrn Schulz in gerader Linie zu folgender Aussage veranlasst „Wir sind ein Einwanderungsland (mit Bezug auf Deutschland, Anm.) und ein Einwanderungskontinent. Ob es uns passt oder nicht“. Deshalb, so seine weitere Schlussfolgerung, müssten die Bundesrepublik und andere europäische Länder mehr Flüchtlinge aufnehmen. Offensichtlich hat Herr Schulz darauf gebaut, dass angesichts der sich wiederholenden Tragödien vor Lampedusa, mit denen er seine Forderung begründet hat, ihm weder sein Diskussionspartner noch sonst wer widersprechen könne, ohne sich dem Verdacht der Unmenschlichkeit auszusetzen.

Bei näherer Betrachtung erweist sich diese Aussage von Herrn Schulz als verkürzt und logisch nicht stringent. Daran, dass es die menschliche Pflicht der Europäer ist, dafür zu sorgen, dass vor den europäischen Küsten in Seenot geratene Menschen nicht ertrinken, besteht kein Zweifel. Daran, dass europäische Staaten – wie andere zivilisierte Staaten auch – jenen Menschen, deren Leben in ihrer Heimat durch politische Verfolgung oder kriegerische Ereignisse bedroht ist, Asyl gewähren sollen, besteht auch kein Zweifel.

Das allein entscheidet aber nicht die Frage, ob Deutschland auch in Zukunft ein Einwanderungsland und Europa ein Einwanderungskontinent ist oder nicht, denn ein Land, das in Erfüllung einer moralischen Pflicht Flüchtlinge aufnimmt, ist deshalb noch kein Einwanderungsland. Definitionsgemäß nimmt nämlich ein Einwanderungsland auch Zuwanderer auf, die ihre Heimat lediglich auf der Suche nach höherem Lebensstandard und sozialer Absicherung verlassen. Eine Verpflichtung Europas, solche Wirtschaftsmigranten aufzunehmen, kann man aus den Tragödien vor der Küste Lampedusas nicht ableiten. Ob das Herrn Schulz passt oder nicht.

Herr Schulz hat Recht, wenn er fordert, dass die Menschen, die über das Mittelmeer nach Europa kommen wollen, nicht den kriminellen Schlepperbanden überlassen bleiben dürfen. Er fordert daher, Asylsuchende und Zuwanderungswerber aus Nordafrika im Rahmen einer kontingentierten, legalen Zuwanderung nach Europa zu holen. Als Vertrauensvorschuss an Herrn Schulz ist anzunehmen, dass die von ihm angedachte Größe dieser Kontingente nicht mehr als eine den europäischen Bürgern noch zumutbare Zahl von Neuzuwanderern vorsieht.

In dem Fall kann man aber auch davon ausgehen, dass die Zahl der potentiellen Zuwanderungswerber aus Nordafrika viel höher ist als in den von Herrn Schulz angedachten Kontingenten vorgesehen. Daher ist zu befürchten, dass sich die mit Hilfe europäischer Organisationen auf legalen, sicheren Wegen nach Europa gebrachten Nordafrikaner nicht deutlich reduzierend auf die Zahl der auch in Zukunft von Schleppern in „Nussschalen“ über das Mittelmeer transportierten Menschen auswirken wird. Dies wird so bleiben, solange die kriminellen Schlepperbanden weiter darauf verweisen können, Menschen erfolgreich nach Europa zu transportieren, wenn auch unter hohem Risiko.

Der einzige Weg, dieses „Geschäftsmodell“ auszutrocknen ist, die durch Schlepper nach Europa gebrachten Nordafrikaner mit seetüchtigen Schiffen wieder nach Nordafrika zurück zu bringen. Dadurch wird der Anreiz für Auswanderungswillige, sich für viel Geld und unter Lebensgefahr diesen Schleppern auszuliefern, sehr rasch verflogen sein. Das mag zynisch klingen, ist aber in Wirklichkeit der einzig gangbare Weg, in verantwortungsvoller Weise das verbrecherische Treiben der Schlepperbanden mangels weiterer Nachfrage auf Dauer zu unterbinden. Sollte sich die Europäische Union zu dieser Maßnahme nicht entschließen können, leistet sie den verbrecherischen Aktivitäten der Schleppermafia Vorschub und macht sich mitschuldig an deren zukünftigen Opfern.

Asylwerbern und qualifizierten Zuwanderern im Rahmen der im Sinne der Anregung von Martin Schulz festzulegenden Kontingente steht der Weg nach Europa weiterhin offen.