Zuwanderung ist keine Hose


Gerne habe ich in dem nunmehr leider geschlossenen Kleiderhaus Tlapa eingekauft. Über viele Jahre hat mich immer derselbe geschickte und einfühlsame Verkäufer, Herr B., bedient. Er hatte den persönlichen Geschmack seiner Stammkundschaft perfekt verinnerlicht und legte daher von vornherein ausschließlich Kleidungsstücke zur Auswahl vor, die dem individuellen Geschmack seiner Kunden entsprachen.

Darüber hinaus besaß er das, was man in der Verkaufsbranche „Abschlussstärke“ nennt. Hatte man einmal eines der von ihm vorgelegten Kleidungsstücke am Leib, war es sehr wahrscheinlich, dass man es auch kaufte. Herr B. sah das auch so. Wenn ich mich also in einer Hose seiner engeren Wahl vor dem Spiegel drehte, fragte er nicht etwa, ob sie mir gut genug gefiele, um sie zu kaufen. Nein, daran schien Herr B. kaum den geringsten Zweifel zu hegen. Er sagte also in etwa: „Passt die Länge oder lassen wir noch ein bissl was ´raus?“ Für Herrn B. war die Alternative, dass ich die Hose nicht kaufen würde, einfach denkunmöglich – und ich habe ihn so gut wie nie enttäuscht. Ich glaube nicht, dass Herr B. sich diesen Trick in einer NLP-Schulung angeeignet hat. Vielmehr war er wohl einfach ein sehr guter Verkäufer.

Auf dem gleichen Instrumentarium spielt der Chefredakteur des KURIER, Herr Christian Brandstätter, wenn er nach dem verheerenden, offenkundig von Islamisten in Paris begangenen Terroranschlag schreibt: „Es wird Zeit, dass wir die wahren Herausforderungen erkennen. Die bestehen natürlich in der geordneten Zuwanderung und der Integration“

Die Frage, ob es in Zukunft überhaupt Zuwanderung nach Europa geben soll oder nicht, stellt sich für Herrn Brandstätter sowie für die meisten seiner Gesinnungsgenossen nicht. In seiner Welt ist die Zuwanderung offensichtlich ein ehernes Naturgesetz, auf das ebenso Verlass ist wie darauf, dass ich eine von Herrn B. vom Kleiderhaus Tlapa mir vorgelegte und von mir anprobierte Hose auch kaufen würde. Der europäische Bürger hat lediglich dafür zu sorgen, dass die Zuwanderung „geordnet“ erfolgt. Eine Erklärung, wie diese „geordnete Zuwanderung“ unter den gegenwärtigen Verhältnissen denn realisiert werden könnte, bleibt uns Herr Brandstätter schuldig. Das allerdings ist sehr einleuchtend, sind doch sämtliche begleitenden Maßnahmen, die eine solche „geordnete Zuwanderung“ auch nur ansatzweise gewährleisten könnten, nicht mit den hehren ethischen Prinzipien unseres „Wertesystems“ vereinbar. Das saudumme Geschwurbel, mit dem die linke Reichshälfte unserer Republik zu erklären versuchte, dass der von ihr widerwillig in Auftrag gegebene Grenzzaun kein Zaun sei, ist dafür ein ebenso tauglicher Beleg wie die mit dümmlichem Stolz verkündete Zusicherung, dass es nicht zu einer „Orbanisierung“ Österreichs kommen werde, weil man bei der österreichischen Art der Grenzsicherung mit einem „Türl mit Seitenteilen“ das Auslangen finde.

Ein Europa mit offenen Binnengrenzen war ein netter Versuch, nicht mehr. Denn die unverzeihliche, sträfliche, ja verbrecherische Unterlassung der Sicherung der Außengrenzen Europas hat bei jenen Europäern, die ihre fünf Sinne noch beisammen haben, das Vertrauen in dieses Europa nachhaltig zerstört.

Nein, Herr Brandstätter, hier geht es um keine Hose, sondern um Zuwanderung nach Europa. Und aufgrund der Zustände, die durch die über Jahrzehnte währende Zuwanderung kulturfremder und integrationsresistenter Menschen nach Europa befördert worden sind, ist die Forderung nach „geordneter Zuwanderung“ und Integration schlicht obsolet. Es ist nicht in Stein gemeißelt, dass Europa überhaupt noch Zuwanderung braucht.

Europa braucht eine Rückbesinnung auf seine eigenen Stärken. Europa braucht nachhaltige Reindustrialisierung. Europa braucht eine Familienpolitik, die diesen Namen verdient und die Sorge für ausreichende Nachkommenschaft wieder in die Hände der Europäer legt.

Europa braucht keine Zuwanderer, die seine Probleme, wie die Erfahrung zeigt, nicht lösen, sondern potenzieren. Tut mir leid, Herr Brandstätter, so kommen wir nicht ins Geschäft.

„Wir schaffen das“


Der Antisemitismus schien in einem Europa, das sich nach zwei Weltkriegen endlich liberalen Werten, der Toleranz und der Freiheit des Denkens verschrieben hatte, weitgehend eingedämmt. Nun aber werden wir von Millionen von Menschen überrannt, von denen ein großer Teil in einem Klima von Intoleranz, religiösem Fanatismus, gewalttätigem Antisemitismus und gewalttätiger Unterdrückung von Christen und anderen „Ungläubigen“ sozialisiert wurde – und schauen tatenlos zu.

Die in einem antidemokratischen Unrechtsregime angeblich als „IM Erika“ im Dienste der „Stasi“ sozialisierte, zur Bundeskanzlerin von DDR 2.0 avancierte Frau Merkel betet pausenlos ihr Mantra „wir schaffen das“ herunter, ohne jemals genau zu erklären, was wir denn da „schaffen“.  Eine Klarstellung, wer mit dem von ihr in diesem Zusammenhang genannten „wir“ gemeint ist, hat sie bis dato auch noch nicht geliefert.

Aufgrund des Bildes, das die Europäische Union mit ihren offenen Binnengrenzen und völlig ungesicherten Außengrenzen unter der Leitung einer völlig unfähigen, korrumpierten und Europas Untergang beklatschenden Politikerkaste abgibt, fällt ein Blick in die Zukunft Europas auch ohne Moderation durch Frau Merkel nicht schwer.

„Wir“ schaffen:

  • Extrem ansteigende Zahl von gewalttätigen Eigentumsdelikten
  • Extrem ansteigende Zahl von sexuellen Übergriffen gegen Frauen
  • Gewalttätige, islamistisch motivierte Attacken auf Leib und Leben gegen „Ungläubige“
  • Terroristische Angriffe auf öffentliche Einrichtungen
  • Überhandnehmen von Parallelgesellschaften, welche sich rechtsstaatlicher Kontrolle widersetzen und das staatliche Gewaltmonopol aushebeln
  • Europaweite Schaffung muslimischer Mehrheiten durch weiterhin ungebremste Massenzuwanderung und hohe Geburtenraten innerhalb der muslimischen Gesellschaften in Europa
  • Schwere, gewalttätige ethnische Konflikte sowohl unter den Zuwanderern als auch zwischen den Zuwanderern und der einheimischen Bevölkerung
  • Schwere, gewalttätige soziale Konflikte aufgrund wachsender ökonomischer Probleme und Verteilungskämpfe
  • Unterwanderung demokratischer Strukturen und schleichende Aushebelung demokratischer Rechtsnormen durch Scharia-Recht
  • Tiefgreifende Verfassungsänderungen auf nationaler und europäischer Ebene zu Gunsten des muslimischen Wertesystems
  • Europaweite Implementierung einer in Muslime und „Ungläubige“ geteilten Zweiklassengesellschaft mit einer korankonformen Ausbeutung der „Ungläubigen“ durch die muslimische „Leitkultur“
  • Europaweite Implementierung der Scharia als allein gültige Rechtsnorm

Einige der oben genannten „Errungenschaften“ konnten ja im anfänglichen bis mittleren Stadium ihrer Entwicklung bis zur baldigen völligen Unbeherrschbarkeit in diversen europäischen Ländern schon während der letzten Jahre beobachtet werden, was die Plausibilität dieser Prognose verdeutlicht. Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, zeigt aber in kausal logischer Reihung die zu erwartenden Ereignisse auf. Dabei ist zu erwarten, dass die gewalttätigen Ereignisse in immer kürzeren Abständen und in immer heftigerem Ausmaß die Wehrlosigkeit unserer bis zur gelebten Selbstaufgabe treuherzig-liberalen Gesellschaften bloßlegen werden. Auch die letzten „Träumer“ werden dann erwachen und umso lauter in die Klagen derer einstimmen, die das alles schon lange kommen gesehen haben.

Eine Lanze für die „Schlepper“ ?!


Entsprechend einer Ankündigung auf der Webseite einer angeblich „ISS“ genannten Organisation findet vom 16. bis 18. Oktober 2015 in der Kongreßhalle der Münchner Kammerspiele die von der EU gesponserte 2. Internationale Schlepper- und Schleusertagung (ISS) statt.

„In vier thematischen Panels werden internationale Expertinnen und Experten den historischen und begrifflichen Perspektivenwandel des Gewerbes veranschaulichen, die aktuelle Fluchthilfe-Praxis (best practice) vorstellen, die entsprechenden juristischen Interpretationen und die damit einhergehende Kriminalisierung thematisieren sowie einen fundierten Ausblick auf aktuelle Kampagnen- und Kunst-Strategien wagen.“

So das Zitat aus der Webseite der ISSSie werden sich – wie ich – die Augen reiben und nach ausführlichem Studium dieser an sich perfekten und durch ihr Erscheinungsbild durchaus glaubwürdigen Webseite – wie ich – zu dem Schluss kommen, dass es sich dabei nur um einen gut gemachten „Fake“ oder um treffsichere Satire handeln kann.

Dennoch:

Es muss einmal klar gesagt werden: Wenn für alle hier ankommenden Asylforderer vorerst die „Flüchtlingsvermutung“ zu gelten hat und diese Menschen daher bei ihrer Ankunft mit fröhlichen Gesichtern begrüßt und mit Applaus dafür bedacht werden, dass sie es bis hierher geschafft haben, dann ist es eigentlich logisch nicht nachvollziehbar, dass man jene, die diesen Menschen dabei geholfen haben hierher zu kommen, ächtet und unter Generalverdacht stellt. Diese „Schlepper“ haben sich von vornherein das gleiche öffentliche Wohlwollen verdient wie jene, die von ihnen hierher geschleust wurden.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch ein bisher kaum beachtetes Grundsatzurteil des Obersten Gerichtshofes (OGH) von Österreich. Es besagt sinngemäß, dass sich Schlepper-Fahrer nicht strafbar machen, wenn sie von den Flüchtlingen bloß den „angemessenen Fuhrlohn“ kassieren. In dem Fall fehle es nämlich an der unrechtmäßigen Bereicherung und damit an der Grundlage einer Verurteilung. Einleuchtend ist auch, dass bei Bewertung der „Angemessenheit“ gegebenenfalls auch Risiken, denen bei gefährlichen Transportwegen ja auch der Schlepper ausgesetzt ist, mit ins Kalkül zu ziehen sind.

Dass jene skrupellosen, verbrecherischen Profitoptimierer unter ihnen, die die Gesundheit und das Leben der sich ihnen Anvertrauenden in Gefahr bringen, angemessen zu bestrafen sind, ändert nichts daran, dass für „Schlepper“ an sich die Unschuldsvermutung zu gelten hat.

Oder ist man ihnen doch pauschal ein bissl böse, weil sie durch die Menschenmassen, die sie nach Europa bringen, die Großherzigkeit der Migranten-Bejubler auf eine härtere Probe stellen, als selbst diese es sich gewünscht haben – und deshalb für das so menschenfreundliche Asylrecht, das unsere Politdarsteller so gerne vor sich hertragen, nun die Stunde der Wahrheit schlägt?

Ein Bild lügt mehr als tausend Worte


Ja, es geht einem ans Herz, wenn man solche Fotos sieht: Frauen tragen ihre kleinen Kinder am Arm und irren durch offensichtlich vom Krieg devastierte Ortschaften. Eine junge Flüchtlingsfamilie, die es – durch mehrere sichere Drittländer – nach Österreich geschafft hat, ist auf dem Weg zu ihrer Unterkunft und geht an einer Gruppe von Demonstranten vorbei, die kein Hehl daraus machen, dass sie diese Flüchtlinge hier nicht haben wollen.

Ja, diese Bilder gehen ans Herz, verstellen aber auch den Blick auf eine andere Wahrheit, nämlich dass im langjährigen Durchschnitt ca. drei Viertel aller in der EU ankommenden Asylwerber junge Männer sind, von denen viele, wie die von ihnen oft selbst vor die Kameras gehaltenen Fotografien belegen, Frauen und Kinder in ihrem Herkunftsort zurück und im Stich gelassen haben. (Link: Eurostat) (Link: Die Presse)

Viele von diesen jungen Männern bringen weder irgend eine Berufsausbildung noch die geringsten Kenntnisse fundamentaler Kulturtechniken, dafür aber eine erhebliche Gewaltbereitschaft mit und haben, wie in diesen Wochen und Monaten in Süditalien besonders anschaulich zu beobachten ist, keine Scheu, ganze Stadtviertel mit Vandalismus, Drogenhandel, Prostitution und diversen Gewaltverbrechen zu drangsalieren. (Link: Asylwerber in Süditalien)

Nein, das sind keine „diffusen Ängste“, die hier geäußert werden, sondern eben der andere Teil der Wahrheit, der von Politikern und Migrationsindustrie aus Eigennutz gerne konsequent verschwiegen wird.

Medien und Politik sind aufgefordert, diese dunkle und zahlenmäßig leider dominante Seite des Asylwesens nicht länger zu verschweigen oder schlicht zu leugnen und dem – teils gewalttätigen – Missbrauch des Asylrechts mit Entschlossenheit und Härte entgegen zu treten. Dann, und nur dann wird die Bereitschaft der europäischen Bevölkerung wieder wachsen, für wirklich bedürftige Flüchtlingsfamilien Herz, Unterkünfte und Brieftaschen zu öffnen.

Herr Martin Schulz und das „Geschäftsmodell“ Lampedusa


Anlässlich der TV-Konfrontation zwischen Martin Schulz (SPE) und Jean-Claude Juncker (EVP) , bei der einander beide als Kandidaten für die EU-Parlamentspräsidentschaft gegenüberstanden, wurde auch das heiße Thema Migration nicht ausgespart. Besonderes Augenmerk richtete Martin Schulz dabei auf die Einwanderungswelle aus Nordafrika und die sich regelmäßig wiederholenden Bootsunglücke, bei denen immer wieder seeuntüchtige, überladene Boote auf dem Weg von der nordafrikanischen Küste nach Italien kentern und viele Menschen hilflos ertrinken.

Anfang Mai sind binnen zehn Tagen 400 Menschen bei dem Versuch, in überladenen Booten die italienische Küste von Lampedusa zu erreichen, ertrunken. Bereits im Oktober 2013 starben vor Lampedusa 366 Flüchtlinge. Gleichzeitig kamen laut italienischer Marine allein in den vergangenen Tagen mehr als 4.300 Migranten aus Nordafrika in Italien an.

Das hat Herrn Schulz in gerader Linie zu folgender Aussage veranlasst „Wir sind ein Einwanderungsland (mit Bezug auf Deutschland, Anm.) und ein Einwanderungskontinent. Ob es uns passt oder nicht“. Deshalb, so seine weitere Schlussfolgerung, müssten die Bundesrepublik und andere europäische Länder mehr Flüchtlinge aufnehmen. Offensichtlich hat Herr Schulz darauf gebaut, dass angesichts der sich wiederholenden Tragödien vor Lampedusa, mit denen er seine Forderung begründet hat, ihm weder sein Diskussionspartner noch sonst wer widersprechen könne, ohne sich dem Verdacht der Unmenschlichkeit auszusetzen.

Bei näherer Betrachtung erweist sich diese Aussage von Herrn Schulz als verkürzt und logisch nicht stringent. Daran, dass es die menschliche Pflicht der Europäer ist, dafür zu sorgen, dass vor den europäischen Küsten in Seenot geratene Menschen nicht ertrinken, besteht kein Zweifel. Daran, dass europäische Staaten – wie andere zivilisierte Staaten auch – jenen Menschen, deren Leben in ihrer Heimat durch politische Verfolgung oder kriegerische Ereignisse bedroht ist, Asyl gewähren sollen, besteht auch kein Zweifel.

Das allein entscheidet aber nicht die Frage, ob Deutschland auch in Zukunft ein Einwanderungsland und Europa ein Einwanderungskontinent ist oder nicht, denn ein Land, das in Erfüllung einer moralischen Pflicht Flüchtlinge aufnimmt, ist deshalb noch kein Einwanderungsland. Definitionsgemäß nimmt nämlich ein Einwanderungsland auch Zuwanderer auf, die ihre Heimat lediglich auf der Suche nach höherem Lebensstandard und sozialer Absicherung verlassen. Eine Verpflichtung Europas, solche Wirtschaftsmigranten aufzunehmen, kann man aus den Tragödien vor der Küste Lampedusas nicht ableiten. Ob das Herrn Schulz passt oder nicht.

Herr Schulz hat Recht, wenn er fordert, dass die Menschen, die über das Mittelmeer nach Europa kommen wollen, nicht den kriminellen Schlepperbanden überlassen bleiben dürfen. Er fordert daher, Asylsuchende und Zuwanderungswerber aus Nordafrika im Rahmen einer kontingentierten, legalen Zuwanderung nach Europa zu holen. Als Vertrauensvorschuss an Herrn Schulz ist anzunehmen, dass die von ihm angedachte Größe dieser Kontingente nicht mehr als eine den europäischen Bürgern noch zumutbare Zahl von Neuzuwanderern vorsieht.

In dem Fall kann man aber auch davon ausgehen, dass die Zahl der potentiellen Zuwanderungswerber aus Nordafrika viel höher ist als in den von Herrn Schulz angedachten Kontingenten vorgesehen. Daher ist zu befürchten, dass sich die mit Hilfe europäischer Organisationen auf legalen, sicheren Wegen nach Europa gebrachten Nordafrikaner nicht deutlich reduzierend auf die Zahl der auch in Zukunft von Schleppern in „Nussschalen“ über das Mittelmeer transportierten Menschen auswirken wird. Dies wird so bleiben, solange die kriminellen Schlepperbanden weiter darauf verweisen können, Menschen erfolgreich nach Europa zu transportieren, wenn auch unter hohem Risiko.

Der einzige Weg, dieses „Geschäftsmodell“ auszutrocknen ist, die durch Schlepper nach Europa gebrachten Nordafrikaner mit seetüchtigen Schiffen wieder nach Nordafrika zurück zu bringen. Dadurch wird der Anreiz für Auswanderungswillige, sich für viel Geld und unter Lebensgefahr diesen Schleppern auszuliefern, sehr rasch verflogen sein. Das mag zynisch klingen, ist aber in Wirklichkeit der einzig gangbare Weg, in verantwortungsvoller Weise das verbrecherische Treiben der Schlepperbanden mangels weiterer Nachfrage auf Dauer zu unterbinden. Sollte sich die Europäische Union zu dieser Maßnahme nicht entschließen können, leistet sie den verbrecherischen Aktivitäten der Schleppermafia Vorschub und macht sich mitschuldig an deren zukünftigen Opfern.

Asylwerbern und qualifizierten Zuwanderern im Rahmen der im Sinne der Anregung von Martin Schulz festzulegenden Kontingente steht der Weg nach Europa weiterhin offen.