Racial Profiling


In Klein-Hintertupfing wurde am 32.12.2016 Punkt 12:00 eine Bank ausgeraubt. Nach zahlreichen, übereinstimmenden Zeugenaussagen handelte es sich bei dem Bankräuber um einen ca. 1,50m großen, männlichen Einzeltäter, dem der linke Arm und das rechte Ohr fehlte. Nach vollbrachter Tat floh er zu Fuß Richtung Groß-Hintertupfing. Aufgrund einer sofort ausgelösten Ringalarmfahndung im Umkreis von 50 km rund um den Tatort wurden Anhalte – und Durchfahrtskontrollen errichtet. Da der Täter am Tatort seine Schusswaffe mit seinen Fingerabdrücken zurückgelassen hat, werden an den Anhalte- und Durchfahrtskontrollen die Fingerabdrücke sämtlicher Passierenden genommen, wodurch es zu erheblichen Verkehrsverzögerungen kommt.

Sprecher der Grünen und der Plattform SOS-Mitmensch warnten in einer sofort einberufenen, gemeinsamen Pressekonferenz  dringend davor, die Kontrollen ausschließlich auf kleinwüchsige Männer, denen der linke Arm und das rechte Ohr fehlt, zu beschränken. Schließlich gelte es, keine falschen Zeichen zu setzen und jeden Anschein eines „Racial Profiling“ sowie jedwede Form der Diskriminierung zu vermeiden.

Gratulation …


… allen Van der Bellen – Wählern zum Sieg ihres Wunschkandidaten. Daran, mich über VdB als Präsidenten zu freuen, hindert mich leider mein funktionierendes Gedächtnis. Dieses hat mir nicht erlaubt, Herrn VdB nach seinen früher getätigten befremdlichen Äußerungen seine plötzlichen Aufwallungen von Vaterlandsliebe und patriotischer Gesinnung abzukaufen. Im Gegensatz zu Herrn VdB schreckt mich nämlich u.a. eine mögliche muslimische Mehrheit in Österreich und Europa sehr wohl!

Dass Herr VdB für den letzten Wahlkampf keinen Videoclip gedreht hat, bei dem er´s mit Schuhplatteln versucht, war angesichts der Österreich- und Brauchtumsliebe, die er so plötzlich an sich entdeckt hat, doch ein bissl inkonsequent. Gut, er ist nicht mehr der Jüngste, aber zumindest mit Jodeln hätte er es doch probieren können !?

Weltoffenheit als Antithese zu nationalistischem Kleingeist ist ein gutes Rezept, aber auch hier gilt: Die Dosis macht das Gift, und Herr VdB scheint mir kein Garant für eine gute Balance zwischen Weltoffenheit und dem Wunsch – und Recht – vieler Österreicher auf Bewahrung ihrer nationalen Identität zu sein.

Aber vielleicht überrascht uns Herr VdB noch mit einem neuen Gesinnungswandel – es wäre ja nicht sein erster – und schafft es, sich von der Ideologie seiner linksfaschistischen Unterstützer so weit abzugrenzen, wie es sich für einen Bundespräsidenten gehört. Sonst wird´s nämlich nix aus dem „Präsidenten für alle Österreicher“ …

Nizza und die „Ultima Ratio“


Ein Afrika-Reisender ist allein auf Fotosafari und wird von einem hungrigen Löwen überrascht. Das Verhalten des „Königs der Tiere“ lässt bei unserem Reisenden keinen Zweifel darüber aufkommen, dass er auf den Speisezettel dieser Großkatze geraten ist. In seiner Not öffnet er den Geigenkoffer, den er – natürlich – immer dabei hat, holt die Geige hervor, verzichtet ausnahmsweise darauf, sie zu stimmen und spielt eine gar liebliche Melodie. Da hält der Löwe inne, setzt sich auf seine Hinterbeine, lauscht mit halb geschlossenen Augen und zieht nach einer Weile leise von dannen.

Das wäre nun keine interessante Anekdote, käme nicht nach einer Weile ein zweiter Löwe angetrabt und griffe unser Reisender nicht ein zweites Mal zu der Methode, die sich schon einmal so gut bewährt hatte. All das geschieht nun und dann kommt, was kommen musste, nämlich der dritte Löwe.

Wieder holt unser Reisender seine Geige aus dem Koffer, wieder entlockt er ihr die zärtlich-innigsten Melodien, die je ein Ohr vernommen, und wieder scheint es, als wollte der Löwe sich auf seine Hinterbeine setzen, um andächtig zu lauschen. Aber nein, er hat seinen Körper nur zu einem gewaltigen Sprung gespannt, führt diesen aus und im nächsten Augenblick befördert er unseren armen Reisenden mit einem kräftigen Biss in dessen Genick in die jenseitige Welt.

Dieses ganze, seltsame Geschehen wird von anderen Dschungelbewohnern natürlich mit gespanntem Interesse beobachtet. Zwei dieser Beobachter sind Affen, die den Ausgang dieses Dramas aus dem sicheren Geäst eines Baumes verfolgen. Nun sagt der eine Affe zu seinem Gefährten: „Was hab´ ich Dir gesagt – der Schwerhörige frisst ihn!“

Was nützt die schönste Melodie, wenn sie nicht gehört wird. Was nützt die feinsinnigste Rede, wenn sie nicht verstanden wird. Was nützt die ausgestreckte Hand, wenn sie nicht ergriffen wird. Was nützt es, die zweite Wange hinzuhalten, wenn jedes Friedensangebot mit noch mehr blindwütiger Gewalt beantwortet wird.

Wir müssen endlich begreifen, dass mit Menschen, die einer extrem gewaltaffinen Ideologie anhängen, kein Konsens und kein friedliches Zusammenleben möglich ist. Diese Menschen können und wollen nicht hören, wenn wir in der Sprache der Nächstenliebe zu ihnen sprechen und sie verstehen unsere immer wieder ausgestreckte Hand als Schwäche, die ihre Gewaltfantasien immer aufs Neue anstachelt.

Unsere liberale Gesellschaft führt sich selbst „ad absurdum“, indem sie durch die Toleranz gegen jene, die ihre Auslöschung betreiben, diese Auslöschung mit befördert.

„Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil“ sagten schon unsere Großeltern, und „wer nicht hören will, muss fühlen“ ist eine weitere Lehre für den Umgang mit Unbelehrbaren. Dass ein entsprechend rigider Umgang mit gewaltaffinen Monstern der einzig richtige und zielführende Weg zu sein scheint, zeigt ein praktisches Beispiel, von dem Udo Ulfkotte hier berichtet:

„Die Russen haben einen anderen Weg gefunden, um islamischen Terror zu bekämpfen: Sie beantworten Terror mit Gewalt, Terror und extremen Sicherheitsmaßnahmen. In Tschetschenien hat das offenkundig funktioniert. Und nicht nur in Tschetschenien. Ich erinnere mich daran, dass in den ersten Jahren, als ich regelmäßig in die Kriegsgebiete des Nahen Ostens reiste, im Libanon Diplomaten und andere westliche Ausländer entführt und als Geiseln genommen wurden. Mit Russen haben das die Orientalen im Libanon ein einziges Mal gemacht und dann nie wieder.

Während westliche Staaten nach einer solchen Entführung sofort über diplomatische Kanäle Kontakte zu den kriminellen Entführern suchten, diskret Lösegeld und jedwede Hilfe anboten, beendeten die Russen die Entführung ihrer Staatsbürger mit einem klaren Signal, das im Nahen Osten jede Großfamilie versteht: Moskaus Geheimdienst ließ in Erfahrung bringen, aus welchen Großfamilien die Kidnapper stammten, dann eines der männlichen Familienmitglieder entführen und diesem die Hoden abschneiden. Und die wurden der Großfamilie dann mit einer Fristsetzung zur Freilassung der russischen Diplomaten übergeben, verbunden mit dem Hinweis, ansonsten nach und nach die ganze Sippschaft zu kastrieren und das auch öffentlich bekannt zu machen.

Ich weiß noch, wie begeistert meine damaligen Freunde beim Bundesnachrichtendienst von dieser Aktion waren, die ja keineswegs heimlich stattfand. Sie wünschten sich, dass auch westliche Regierungen bei Entführungen von westlichen Ausländern in Nahost einmal jene Zeichen setzten, die in diesem Kulturkreis nachhaltige Wirkung haben und auch ohne Sprachkenntnisse und den Rat von einfühlsamen Soziologen, Politologen, Psychologen und Islamkundlern verstanden werden.“

Im Zeitalter von durch westliche Demokratien ohne Rücksicht auf „Kollateralschäden“ mittels Drohnen praktizierten Hinrichtungen von tatsächlichen und vermeintlichen Terroristen und angesichts einer immer extremer werdenden terroristischen Bedrohung wird es doch möglich sein, im Interesse unserer Sicherheit die Hintermänner des islamistischen Terrors samt deren Clans zu identifizieren, ein Grüppchen von Agenten abzustellen und dieses im Auftrag welcher Majestät auch immer mit der „Lizenz zum Eierabschneiden“ auszustatten.

Speed matters !


Erst heute bin ich auf einen vom Herbst 2015 stammenden Artikel der „Huffington Post“ gestoßen, in dem der teils sicher verblüfften Leserschaft klar gemacht wird, dass es ohnehin jetzt schon mehr Ausländer als Deutsche in Deutschland gebe. Untermauert wird diese These mit einer aus dem Jahr 2007 stammenden Studie des Unternehmens Igenea in Zürich, in der dargelegt wird, dass „lediglich sechs Prozent (!) aller Deutschen väterlicherseits germanischen Ursprungs sind“. Was soll also die Aufregung über Zuwanderung und Überfremdung, ist die Botschaft dieses transatlantischen Komplizen des deutschen „FOCUS“, den ein kluger Zeitgenosse kürzlich den „Spiegel für Gehirnamputierte“ nannte (Originalton Volker Pispers)

Unverfrorener und dümmlicher als von der „Huffington Post“ praktiziert kann man nicht mehr argumentieren. Klar ist man kein Deutscher, weil man „deutsche Gene“ hat; die gibt´s nicht, ebenso wenig wie französische, amerikanische, irakische etc. Aber es gibt ethnische Zugehörigkeit, die sich aus der Abstammung aus einem bestimmten Genpool ergibt, auch wenn dieser im Laufe von Jahrhunderten einem stetigen Wandel unterworfen ist. Menschen sind immer gewandert, werden dies immer tun, und ethnische Zusammensetzungen der Völker werden sich ändern. Das alles ist kein Problem, wenn sich diese Änderungen langsam, im Laufe vieler Generationen und durch maßvolle Wanderungsbewegungen vollziehen. Sie werden nicht einmal auffallen.

Unerträglich und geradezu verbrecherisch ist, was uns heutzutage zugemutet wird, wenn sich die Zusammensetzung der Bevölkerung innerhalb weniger Jahre so dramatisch ändert, dass in Schulklassen nur mehr zwanzig Prozent der Kinder die Landessprache beherrschen, man in Ballungsgebieten kaum mehr ein deutsches Wort hört und wir uns nicht nur als Fremde im eigenen Land fühlen, sondern es auch tatsächlich schon sind.

Nichts wie ´raus aus diesem Irrenhaus !


Angesichts des nunmehr per Volksentscheid beschlossenen Austritts Großbritanniens aus der EU hat ein offensichtlich von der Größe der Stunde erschütterter Johannes Voggenhuber sich bemüßigt gefühlt, dieses Ereignis in literarischer Weise auf seiner Facebookseite zu kommentieren:

„Ja, das Feuer des Nationalismus mit dem sie so lange spielten, setzt das Haus Europa in Flammen. Ja, die Dämonen, die sie riefen, um an die Macht zu kommen, treiben uns auseinander. Ja, die Lügen mit denen sie regiert haben, regieren uns nun. Ihr Sündenbock Europa wird von den Betrogenen mit Gejohle durch die Gassen getrieben. Die Brandstifter aber verkleiden sich als Feuerwehr. Mit dem Gesicht Europas, das sie zur Fratze entstellt haben, erschrecken sie nun die Menschen. Niemand aber schaut in die Gesichter der „Sieger“. Dabei verraten sie alles. Auch die Zukunft.

Ja, heute Nacht sprangen die Lemminge.
Und ja, die Narren werden schreien, Ihnen nach! Das ist der Weg!“

Ein bissl mehr Sachlichkeit statt dieses pathetischen Geschwurbels würde dem Anlass gerechter werden. Aber von Herrn Voggenhuber kommt schon lange nichts Vernünftiges mehr …

Das nationalistische Feuer setzt Europa in Flammen? Was für ein hanebüchener Unsinn angesichts der Tatsache, dass durch eine in der jüngeren Geschichte beispiellose gegen Russland gerichtete Provokation durch die NATO im Gleichklang mit der EU die Gefahr eines großen (nuklearen?) Krieges in Europa heraufbeschworen wird!

Die EU versagt auf der GANZEN Linie, ist längst kein Friedensprojekt mehr. Unfähig und nicht willens, die Außengrenzen zu sichern, ließ sie unter Missachtung aller bestehenden Regeln und Gesetze Abermillionen von Invasoren unbesehen eindringen.

Durch die gegen jede ökonomische Vernunft durchgepeitschte dilettantische Einführung einer gemeinsamen Währung hat sie die wirtschaftlich weniger leistungsfähigen Mitgliedsstaaten in den wirtschaftlichen Ruin getrieben und die wirtschaftlich starken Mitglieder zur unbegrenzten Alimentierung der diversen kaputten Volkswirtschaften der EU gezwungen und so die EU entgegen allen Versprechungen zu einer Transferunion verkommen lassen.

Seit dem Beitritt Österreichs zur EU hat sich die Kluft zwischen „arm“ und „reich“ weiter vergrößert, die Zahl der Arbeitslosen ist dramatisch gestiegen und die importierte Kriminalität explodiert.

Nichts wie ´raus aus diesem Irrenhaus!

 

 

Islamismus böse – Islam gut?


Angesichts des von gewaltbereiten Muslimen ausgehenden Terrors fühlen sich viele ihrem Liberalismusdünkel verpflichteten Europäer veranlasst, die Probleme und Gefahren klein zu reden und im Sinne eines „Appeasements“ gegenüber dem Islamfaschismus zwischen Islam und Islamismus zu unterscheiden. „Der Islam ist eine Religion wie alle anderen Religionen auch und daher vor dem Gesetz diesen gleich zu stellen, nur vom Islamismus mit seinen terroristischen Tendenzen geht eine – wenn auch geringe – Gefahr für die europäische Gesellschaft und ihr Wertegefüge aus“, lautet das Credo der Schönredner und Beschwichtiger.

„Islam ist Kultur, Islamismus ist Unkultur“ war eine der netten Variationen zu diesem Thema, die ich zuletzt auf einer FB-Seite lesen durfte.

Im wissenschaftlichen Sinn ist jede Manifestation menschlichen Geistes, die zu tradiertem Gruppenverhalten führt, „Kultur“ – auch Kannibalismus; „Unkultur“ ist also keine wissenschaftliche Kategorie. Im normalen Sprachgebrauch treffen wir aber diese Unterscheidung, und einige Verhaltensweisen, zu denen der Koran aufruft, sind nach dem westlichen Werteverständnis einfach barbarisch und diese zu bejahen ist ein Zeichen von „Unkultur“.

Das heilige Buch der Muslime enthält als Richtschnur für ein Allah gefälliges muslimisches Leben zahlreiche Aufrufe zu Gewalt – gegen Juden, Christen, Ungläubige, sogar gegen die eigene(n) Frau(en) – da braucht´s keinen Islamismus mehr, um bei jedem zivilisierten, durch linke Indoktrination nicht benebelten Europäer angesichts der muslimischen Masseneinwanderung die Alarmglocken schrillen zu lassen.

Zwar ist die Trennung von Islam und Islamismus sprachlich insofern korrekt, als „-ismen“ oft die Überhöhung einer Sache um ihrer selbst willen beschreiben, aber schon der Islam, so er denn „korankonform“ gelebt wird, ist schon schaurig genug – ganz ohne Islamismus.

Auch das Christentum war über Jahrhunderte Quelle und Vorwand vieler böser Taten, aber dann hat die Aufklärung als wichtige Zäsur – in gewisser Weise – den Übergang vom Mittelalter in die Neuzeit markiert. Die christlichen Religionen wurden von säkularen Staatswesen eingehegt und nahezu vollständig entpolitisiert. Genau diese Aufklärung steht dem Islam noch bevor, und genau deshalb ist der Islam in seiner heutigen Verfasstheit immer noch ein rückwärts gewandter, mittelalterlicher Hybrid aus politischer Ideologie und Religion. Seine Gleichbehandlung mit anderen Religionen im Sinne der Religionsfreiheit erscheint aus dieser Sicht zumindest fragwürdig.

Der Wolf im Wolfspelz


Die Welt ist ein Dorf – die moderne Technik hat diesen einst sinnbildlich gemeinten Ausspruch zur Realität werden lassen. Erst recht gilt das für die virtuelle Welt. Jeder, der die moderne Medienwelt nicht meidet wie der Teufel das Weihwasser, gibt – teils gewollt, jedoch viel öfter ungewollt – einer großteils anonymen Öffentlichkeit mehr von sich preis, als er seinen engsten Freunden unter vier Augen anvertrauen würde.

Auf der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern machen sich Personalchefs und Headhunter diese Tatsache längst zu Nutze, „googeln“ die Namen der Bewerber und haben flugs mehr Hinweise auf die Tauglichkeit der Jobsuchenden, als deren geschönter Lebenslauf sie jemals bieten könnte.

Es ist nämlich nicht egal, was jemand in seiner Freizeit macht. Ein Richteramtsanwärter hätte vermutlich schlechte Karten, würde seine Mitgliedschaft bei den „Hells Angels“ ruchbar werden, und einem gerichtsnotorischen Tierquäler würde man wohl kaum die Leitung des örtlichen Tierschutzvereines übertragen.

Armin Wolf, Nachrichtensprecher bzw. „neudeutsch“ der Anchorman von ZIB2 des ORF, ist übrigens auch dieser Meinung. Wie sonst ist es zu erklären, dass er über lange Zeit nicht müde wurde, H.C.Strache seine Teilnahme an „Wehrsportübungen“ (Paintballspiele) im jugendlichen Alter vorzuwerfen, um damit seine Legitimation als demokratischer Politiker in Zweifel zu ziehen?

Armin Wolf unterhält seine eigene Facebookseite, auf der er offen und ungehemmt seine politische Haltung vor sich herträgt und äußerst aktiv im Sinne seiner Weltanschauung agitiert. In der Info zu seiner Person schreibt er auf seine Facebookseite:

Moderator ZiB2 | 22h00 ORF2+3sat | Das ist keine ORF-Seite. Die Meinungen hier sind die meinen. 

Allerdings geht diese Abgrenzung ins Leere. Da Herrn Wolfs stark politisch gefärbte Beiträge nicht von überragender Eloquenz und rhetorischer Brillanz getragen sind und auch nicht durch sensationelle Enthüllungen auffallen, liegt der Schluss nahe, dass ihre große Leserzahl seiner Bekanntheit als Nachrichtensprecher zuzuschreiben ist. Die „private“ Meinung des Herrn Wolf erhält also eine öffentliche Breitenwirkung, die sie ohne seine Mitarbeit bei seinem zur Objektivität verpflichteten Dienstgeber niemals hätte, wodurch die Objektivitätsverpflichtung des ORF eindeutig konterkariert wird.

In seiner Täigkeit als Journalist beim ORF ist Herr Wolf dem Objektivitätsgebot genau so verpflichtet wie der ORF. Dass Herrn Wolf im Rahmen seiner journalistischen Tätigkeit der Spagat zwischen seinen persönlichen Meinungen und dem Objektivitätsgebot – euphemistisch formuliert – eher selten gelingt, kann jeder wahrnehmen, dem der Grad der eigenen Indoktrination nicht bereits das Hirn verkleistert hat.

Es ist nicht egal, was jemand in seiner Freizeit macht, und das gilt auch für Mitarbeiter eines öffentlich-rechtlichen Mediums, das diesen Auftrag ernst zu nehmen vorgibt.

Gratulation dem neuen Bundespräsidenten Dr. Van der Bellen


Herr Dr. Van der Bellen wird unser rechtmäßig gewählter neuer Bundespräsident sein, und als solchem gebührt ihm der Respekt aller österreichischen Bürger. Für seine Amtsführung wünsche ich ihm Gesundheit, Glück, Verstand und die Portion Heimatliebe, die ihm auf seinen Wahlplakaten zu „seiner eigenen Überraschung“ in den Mund gelegt wurde.

Herr Van der Bellen hat im Zuge des Wahlkampfes mehrfach betont, dass er die von der Verfassung vorgesehenen Gestaltungsmöglichkeiten seiner Amtsführung nicht so weit auszuschöpfen gedenkt wie sein Konkurrent Herr Ing. Norbert Hofer, sondern sich eher an der traditionellen Amtsausübung seiner Vorgänger zu orientieren gedenkt.

Er wird daher u.a. auch an diesem Versprechen zu messen sein, besonders wenn es im Laufe seiner Amtszeit darum gehen sollte, eine neue Regierung unter einem Kanzler Strache anzugeloben. Im Gegensatz zur am Beginn des Wahlkampfes getätigten Ankündigung unseres zukünftigen Bundespräsidenten Van der Bellen, dies nicht zu tun, entspricht es nämlich der von seinen Amtsvorgängern gelebten Tradition, den Spitzenkandidaten der stimmenstärksten Partei nach NR-Wahlen mit der Regierungsbildung zu betrauen und als Kanzler anzugeloben. Sollte Herr BP Van der Bellen dabei bös´ schauen wollen, wird man ihm das durchaus als eine seiner Wählerschaft geschuldete Geste nachsehen können.

Viel war in den letzten Tagen und Wochen von einer Spaltung Österreichs die Rede, und es wird auch an Herrn Dr. Van der Bellen liegen, eine versöhnliche Annäherung dieser zwei Hälften unseres Landes über alle ideologischen Unterschiede hinweg zu befördern.

Schmähgedicht für eine „Deutsche“


Für die ersehnte Deutsche Einheit und Recht und Freiheit für das Land,
galt´s die „Ossis“ heimzuholen – als des Glückes Unterpfand.
Einigkeit und Recht und Freiheit sollten blüh´n in einem Staat,
doch des alten Kohls Vermächtnis geriet zu einer Drachensaat.

Hosenanzug, Schweinehaxe schien aller Deutschen Lebenssinn,
doch wo vereintes Deutschland draufsteht, da ist DDR jetzt d´rin.
Pfarrerstochter autokratisch sagt: „Was geschieht, bestimme ich
mit fetter Hand und Merkelraute – Europa schweig, und füge Dich.“

Sie ist nicht Diener zweier Herren, Deutschland ist ihr piepegal,
sie dient nur einem fetten Popanz, das ist der Banken Kapital.
Sie verkauft der Deutschen Seele, holt Invasoren in das Land,
sät Zwietracht, Armut und Verzweiflung, spielt so den Amis in die Hand.

Und im Gleichklang mit Despoten wie dem Türken Erdogan
verrät sie, was den Deutschen heilig und biedert sich den Moslems an.
Mit vollem Bauch und Bier im Kühlschrank hielt der Deutsche lange still.
Merkel dachte sich, das bleibt so, weil die Herrscherin es will.

Doch er wacht auf, der deutsche Michl, glaubt nicht mehr an seine „Bild“,
geht demonstrierend auf die Straße, weil es jetzt zu handeln gilt.
Volkszertreter, Lügenpresse, nennt ihn „rechts“ und „radikal“,
doch er wird Euch bald verjagen, „freut“ Euch auf die nächste Wahl!

Der Mann des Ausgleichs


 

Am Abend des historischen Etappensieges von Norbert Hofer gibt also Herr Schieder (SPÖ) eine Wahlempfehlung für Van der Bellen ab, weil sich Norbert Hofer „zur Deutschen Nation“ bekenne und die Nation spalte.

Fakt ist, dass Herr Norbert Hofer das „Handbuch freiheitlicher Politik“ und das Programm der FPÖ verantwortet, laut dem „Sprache, Geschichte und Kultur Österreichs deutsch“ sind (Moritz Moser).

Was, in aller Welt, ist daran falsch? Führen wir diese Diskussion hier nicht – immer noch –  in deutscher Sprache? Haben Österreich und Deutschland nicht gemeinsame historische Wurzeln? Ist es nicht eine Tatsache, dass Karl Renner, eine der Leitfiguren der österreichischen Sozialisten des 20. Jahrhunderts, den „Anschluss“ Österreichs an Deutschland euphorisch begrüßt hat?

Ich fühle mich als Bürger einer gefestigten österreichischen Nation, die ihre Eigenständigkeit und Souveränität im europäischen Kontext behalten soll, dies aber nicht um den Preis der Verleugnung unserer historischen und kulturellen Wurzeln, die wir mit Deutschland teilen.

Herr Van der Bellen hingegen, der angekündigt hat, die FPÖ unabhängig vom Wahlergebnis unter keinen Umständen mit der Regierungsbildung zu beauftragen, wird von Herrn Schieder als Mann des Ausgleichs wahrgenommen, was schon eine ziemlich kühne Sichtweise ist. Ausgeblendet wird dabei, dass Herr Van der Bellen trotz seiner „Unabhängigkeit“ von den Grünen so wie diese zu den Befürwortern einer Zuwanderung ohne Obergrenze zählt. Wohin das führt und zum Teil bereits geführt hat, sei hier – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – aufgezählt:

  • Schwere, gewalttätige ethnische Konflikte sowohl unter den Zuwanderern als auch zwischen den Zuwanderern und der einheimischen Bevölkerung
  • Schwere, gewalttätige soziale Konflikte aufgrund wachsender ökonomischer Probleme und Verteilungskämpfe
  • Extrem ansteigende Zahl von sexuellen Übergriffen gegen Frauen
  • Extrem ansteigende Zahl von gewalttätigen Eigentumsdelikten
  • Gewalttätige, islamistisch motivierte Attacken auf Leib und Leben gegen „Ungläubige“
  • Terroristische Angriffe auf öffentliche Einrichtungen
  • Überhandnehmen von Parallelgesellschaften, welche sich rechtsstaatlicher Kontrolle widersetzen und das staatliche Gewaltmonopol aushebeln
  • Unterwanderung demokratischer Strukturen und schleichende Aushebelung demokratischer Rechtsnormen durch Scharia-Recht
  • Europaweite Schaffung muslimischer Mehrheiten durch weiterhin ungebremste Massenzuwanderung und hohe Geburtenraten innerhalb der muslimischen Gesellschaften in Europa
  • Tiefgreifende Verfassungsänderungen auf nationaler und europäischer Ebene zu Gunsten des muslimischen Wertesystems
  • Europaweite Implementierung der Scharia als allein gültige Rechtsnorm
  • Europaweite Implementierung einer in Muslime und „Ungläubige“ geteilten Zweiklassengesellschaft mit einer korankonformen Ausbeutung der „Ungläubigen“ durch die muslimische „Leitkultur“

Wer sich das für Österreich wünscht, der wähle Herrn Van der Bellen zum Bundespräsidenten.

 

Heilige Einfalt


Reinhard Göweil, der Chefredakteur der „Wiener Zeitung“, zeigt sich in seinem Leitartikel vom 02.02.2016 unter dem Titel „Wehret den Anfängen“ (Link) entsetzt über die gegen Asylwerber getätigten gewaltsamen Übergriffe u.a. in Deutschland und Schweden.

Gleichzeitig entschließt er sich zu einem „Zugeständnis“, das für jeden Menschen, der nicht völlig von Sinnen ist, eine Selbstverständlichkeit sein müsste: „Natürlich müssen die Flüchtlinge gerecht in Europa verteilt werden, natürlich können sie sich nicht aussuchen, wo sie aufgenommen werden. Und natürlich haben sie sich an die Gesetze zu halten.“ Um dann umso deutlicher zu offenbaren, welch Geistes Kind er ist: „Eine ordentliche Registrierung ist nur deshalb notwendig, um etwa zu vermeiden, dass tausende Jugendliche untertauchen und von Verbrechern missbraucht werden.“

Aha, NUR deshalb? Wenn es also nicht gälte, Jugendliche vom Untertauchen abzuhalten oder vor Verbrechern zu schützen, könnten wir uns jedwede Grenzkontrolle und Grenzsicherung ersparen? Im Sinne dieser Logik kann Herr Göweil ja gleich die Schlösser von seinem Eigenheim abmontieren, falls er ausschließen kann, dass Jugendliche in seinen vier Wänden missbraucht werden. Einfältiger geht´s wohl kaum!

Natürlich empört er sich auch gegen die Vorstellung, Staatsgrenzen u.U. mit der Waffe zu schützen: „Auch wenn sie es abgeschwächt hat, die deutsche AfD-Chefin Petry konnte nichts Schlimmes an einem Waffeneinsatz gegen Flüchtlinge finden.“ und unterschlägt dabei nonchalant, dass Frau Petry laut einem Zeugen (Link) nichts anderes getan hat, als in Deutschland geltendes Recht zu zitieren, als sie bei einem Interview von Journalisten des „Mannheimer Morgen“ wiederholt auf den möglichen Einsatz von Waffen zur Grenzsicherung angesprochen wurde:

„Schußwaffengebrauch im Grenzdienst“. Dort hat der (deutsche) Gesetzgeber wie folgt formuliert: „Die in § 9 Nr. 1, 2, 7 und 8 genannten Vollzugsbeamten können im Grenzdienst Schußwaffen auch gegen Personen gebrauchen, die sich der wiederholten Weisung, zu halten oder die Überprüfung ihrer Person oder der etwa mitgeführten Beförderungsmittel und Gegenstände zu dulden, durch die Flucht zu entziehen versuchen.“

Die von Politik und Mainstreammedien (mit)verschuldete Zuwanderungskatastrophe enthält ungeheure Mengen sozialen Sprengstoffs, und sich über dessen Detonation zu wundern, ist blanke Heuchelei. Jenen Realitätsverweigerern, die meinen, Grenzsicherung hätte nur in einem Cateringservice für neu ankommende Asylforderer zu bestehen, ins Stammbuch:

Klar kann Europa noch viel mehr „Flüchtlinge“ durch offene, ungesicherte Grenzen eindringen lassen – klar, man KANN sehr vieles – z.B. aus dem 30. Stockwerk springen, aufhören zu atmen oder einfach fragen, gegen welche Wand Leute, die das unterstützen, mit dem Kopf voran gerannt sind.

Halal


Der Lebensmittelhändler SPAR hat vor nunmehr zwei Wochen damit begonnen, Halal-Fleisch – also Fleisch von geschächteten Schlachttieren – zu verkaufen und wollte damit sein Angebot für die „ständig wachsende Bevölkerungsgruppe“ der Muslime erweitern. Alle jene, für die SPAR damit zum Hassobjekt geworden ist, haben übersehen, dass REWE seit Jahren Halal-Produkte anbietet und dies auch weiterhin macht.

Wir nicht muslimischen Österreicher haben allerdings wenig Grund zu moralischer Überheblichkeit. Ein erst kürzlich in der Reportageserie „Thema“ des ORF gezeigter Bericht hat deutlich vor Augen geführt, dass Tiere auf dem Weg zu vielen österreichischen Schlachtbänken ganz ohne „Halal“ viel Leid erdulden müssen. Dieser Bericht zeigt, dass Schlachttieren hauptsächlich auf dem Transport und besonders beim Abladen und dem Treiben zur Schlachtung Angst und Schmerz zugefügt wird. Gemessen daran wird die eigentliche Tötung von den Tieren vermutlich nicht so qualvoll erlebt, egal ob diese mit dem Bolzen oder durch Schächtung nach erfolgter Betäubung vollzogen wird. Unrühmliche Ausnahme ist dabei die an Hühnern praktizierte Schlachtmethode, bei der die Hühner lebend, bei Bewusstsein und kopfunter hängend auf einer Transportschiene zu rotierenden Messern befördert werden, welche ihnen automatisch den Kopf abtrennen.

Nach einer besonders in den sozialen Medien aufgekommenen Welle der Empörung gegen SPAR hat die Geschäftsführung des Konzerns beschlossen, Halal-Fleisch wieder aus den Regalen zu nehmen. „Wir haben den Umsatz gegen den Imageschaden abgewogen und gesagt, dass wir es lassen“, sagte eine Sprecherin des Konzerns, und: „Wir sind nicht erfreut. Aber scheinbar ist die Zeit noch nicht reif für so etwas in Österreich.“

Das mag nun in den Ohren vieler wie eine gefährliche Drohung klingen. Eine Firma, die aus rein wirtschaftlichem Interesse die Entwicklung ihres Marktes nüchtern analysiert und zukünftige Absatzmöglichkeiten abwägt, kommt zu der Einschätzung, dass zwar derzeit noch nicht, aber wohl in sehr naher Zukunft die Zeit für gute Geschäfte mit Halal-Fleisch reif sein wird. Offensichtlich erwartet SPAR realistischerweise weitere signifikante demografische Verschiebungen und eröffnet uns damit einen ungeschönten Blick in eine Zukunft, die viele unserer Politiker in Komplizenschaft mit den Mainstream-Journalisten immer noch in verbissener Leugnung der Realität in Abrede stellen.

Es ist höchste Zeit, unser aller Zukunft ebenso nüchtern und realistisch einzuschätzen wie ein hauptsächlich seinem wirtschaftlichen Erfolg verpflichtetes Unternehmen.

Der ungebremste Zuzug von mehrheitlich muslimischen Zuwanderern wird unser aller Leben grundlegend verändern. Diese aus dem arabischen Raum, der Levante und dem Hindukusch stammenden Menschen sind zu mehr als 70% funktionale Analphabeten. Sie sind in einem völlig anderen kulturellen Umfeld sozialisiert worden, haben gänzlich andere Wertvorstellungen, Sitten und Gebräuche und hängen einer Religion an, die in ihrer strengen Auslegung mit unserem säkularen Staatswesen unvereinbar ist. Daran werden alle betulichen, noch so teuren Integrationsmaßnahmen wenig ändern können, und schon in wenigen Jahren wird ein breit gefächertes Angebot von Halal-Fleisch in sämtlichen Supermärkten unsere kleinste Sorge sein.

Nachruf auf offene Grenzen – fast ohne Wehmut


In ihrem Blog „Wir hatten einen Traum“ hält Frau Anneliese Rohrer einen wehmütigen Rückblick auf ein Europa ohne Grenzen und schreibt am Schluss dieses Nachrufs:

„Wenn es für das Friedensprojekt Europa notwendig ist, dann führt doch die Grenzkontrollen wieder ein. Dann warten wir halt wieder. Dann ist der Traum von der freien Fahrt von Sizilien bis Stockholm halt vorbei. Aber geben wir den Gegnern der Europäischen Union nicht die Chance, das als Vorwand für ihre eigene nationalistische Agenda zu benutzen. Und lassen wir nicht zu, dass Europas Regierungen unseren Traum als Entschuldigung für ihre Untätigkeit missbrauchen. Grenzkontrollen für alle, nicht nur für Flüchtlinge. Das werden wir um des Friedens in Europa willen doch noch aushalten können so lange es notwendig ist.“

Ja, liebe Frau Rohrer, neue Grenzkontrollen werden wir aushalten, und das fast ohne Wehmut, denn sie werden in den nächsten Jahren und möglicherweise Jahrzehnten unsere allerkleinste Sorge sein. Aber alle jene, denen die seit Jahren unermüdliche mediale Schönrede- und Beschwichtigungsmaschinerie nicht Augen und Hirn verklebt hat, wissen, dass das unsere Probleme nicht lösen wird.

Es ist fünf nach zwölf, und der Feind steht mitten unter uns. Er hat – teils unter fahrlässiger Duldung, teils unter aktiver Beförderung durch Politik und Medien – den Krieg längst nach Europa, in unsere Städte und Straßen getragen. Er hat seit Jahrzehnten – insbesondere in deutschen und französischen Städten – das staatliche Gewaltmonopol aufgeweicht, die Rechtsstaatlichkeit systematisch verhöhnt und die in manchen Stadtteilen zur Minderheit gewordene autochthone Bevölkerung terrorisiert und gedemütigt.

Diesem Feind kann man nicht vorwerfen, mit verschlagener Arglist zu handeln. Nie hat er ein Hehl aus seinen Absichten gemacht, aber alle jene, die diese Drohungen ernst genommen haben, wurden als Rechtspopulisten und Verschwörungstheoretiker diffamiert.

Der Kaiser ist nackt, und das Geschrei der sehenden Kinder kann von den hohlen Phrasen von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten nicht mehr übertönt werden. Es geht längst ans Eingemachte, und die einzige Hoffnung, die bleibt, ist eine umfassende Ablöse (um nicht das Bild mit dem „nassen Fetzen“ zu strapazieren) der unfähigen, nur auf ihre eigenen Pfründe und Machterhaltung bedachten Regierungsmannschaften Deutschlands, Österreichs etc.

Zur Rettung Europas bedarf es eines Umschaltens auf einen „demokratischen Notlaufmodus“ (Ausnahmezustand) und einer konsequenten Wiederherstellung von staatlicher Souveränität, des staatlichen Gewaltmonopols und strengster Rechtsstaatlichkeit sowie der Massenrückführung aller Zuwanderer, die kein Asylrecht haben oder straffällig werden (Nulltoleranzregel) und auch aller jener, die wirtschaftlich und sozial nicht innerhalb von 18 Monaten nach ihrer Ankunft integriert sind.

Ein Europa, das um sein Fortbestehen kämpft, hat gegenüber islamistischen Taktierern wie Erdogan und seinen Millionen „Botschaftern“ auf europäischem Boden ein klares Signal zu setzen: „Integration bedeutet Assimilation. Punkt.“

„Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“


In einem nach den blutigen Terroranschlägen von Paris in der überregionalen deutschen Tageszeitung „Die Welt“ erschienenen Artikel wendet sich Herr Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE, an seine „Lieben Leserinnen und Leser“: 

Darin fordert Mathias Döpfner Umdenken und Neuorientierung von Politik und Gesellschaft zur – endlich – entschlossenen Verteidigung Europas gegen Islamismus und Terror.

Der Grundtenor seines Artikels ist die längst überfällige Erkenntnis, dass es so nicht weitergehen kann. Und damit es so nicht weitergeht, fordert er eingangs allerdings „noch mehr vom selben“, also ein dogmatisches Festhalten an jenen Prinzipien, deren unbeirrte Verteidigung uns dorthin gebracht hat, wo wir heute stehen:

„Verteidigung mit allen Mitteln des Rechtsstaates und der Demokratie aber bedeutet eben auch: nur mit diesen Mitteln. Und nicht mit den Mitteln unserer Gegner. Denn wer die Freiheit mit Zensur oder Folter oder Intoleranz beantwortet, verrät die Ideale der Freiheit.“

Wie wirklichkeitsfremd diese Forderung ist, scheint Mathias Döpfner nicht bewusst zu sein. Als oberstes Prinzip unseres Wertekanons und als das in seinen Augen einzig Wesentliche, das wir zu verlieren haben, nennt er die „Ideale der Freiheit“ und hat dabei nicht im Blick, dass die Beschwörung dieser Freiheit längst zu einem absurden Ritual ohne fassbaren Bezug zur Wirklichkeit verkommen ist.

Die außer Rand und Band geratenen Kleriker der Inquisition hielten dem Ketzer als ultimativen Beweis ihrer Legitimation das Kruzifix vor die Nase. Im Umgang mit den modernen Ketzern, also den Kritikern unserer „liberalen Wertegemeinschaft“, bedient Mathias Döpfner sich wie heute üblich der säkularen Variante dieses Rituals und strapaziert statt dem Kruzifix die „Ideale der Freiheit“ und deren Verteidigung als Ultima Ratio.

Er erteilt der Zensur eine entschiedene Absage und unterschlägt dabei, dass Zensur in unserer „liberalen Wertegemeinschaft“ längst gelebte Praxis ist.

Er beschwört das Prinzip der Toleranz ohne im Blick zu haben, dass ein Bruch mit diesem Prinzip unter Umständen das letzte Mittel seiner Verteidigung sein muss. Es ist nämlich unmöglich, mit jemandem ein Spiel zu spielen, der während des Spiels dessen Regeln infrage stellt und ignoriert. Unsere liberale Gesellschaft macht sich zum Handlanger ihrer erbittertsten Gegner, indem sie durch die Toleranz gegen jene, die ihre Auslöschung betreiben, diese Auslöschung mit befördert.

Zu eben dieser Erkenntnis scheint sich Herr Döpfner am Schluss seines Artikels dann doch vorgetastet zu haben: „Wenn weiter laviert und toleriert wird, sind die Opfer von Paris nur die Vorboten der Unterwerfung. Reden sind genug gehalten“, um dann sofort wieder die altbekannten Stereotypen zu strapazieren:

„Wir brauchen keinen linken oder rechten Populismus.“ Dabei verschweigt er verschämt, dass die ersten, die beim Brandgeruch der drohenden Islamisierung Europas laut „Feuer“ geschrien haben, von den Presseorganen des Springerverlages systematisch als Rechtspopulisten diffamiert wurden.

Schlussendlich verliert Herr Döpfner die am Beginn seines Artikels gestellte Forderung der „Verteidigung mit allen Mitteln des Rechtsstaates und der Demokratie … aber auch: nur mit diesen Mitteln. Und nicht mit den Mitteln unserer Gegner“ endgültig aus dem Blick.

Er fordert „eine Radikalisierung der gesellschaftlichen Mitte“, was einerseits nichts anderes heißen kann, als dass Herrn Döpfner offensichtlich entgangen ist, dass der anschwellende Protest gegen die schrankenlose Zuwanderung und drohende Islamisierung längst – auch – aus der gesellschaftlichen Mitte kommt. Anderseits scheint das Herrn Döpfners Rezept zu sein, der „Springerpresse“, die sich durch ihr mediales Sperrfeuer gegen die Kritiker der muslimischen Parallelgesellschaften und der ungebrochen überbordenden Zuwanderung an den heutigen unhaltbaren Verhältnissen mitschuldig gemacht hat, das Gesicht zu wahren. Er verortet diese Kritiker in einer diametralen Abkehr von der bisher gelebten Praxis einfach in der gesellschaftlichen Mitte, kann sich dann mit dieser neuen Mitte solidarisieren, wahrt somit den Anschein politisch korrekter Distanz zu politisch Rechten und der eigene Pelz ist trocken geblieben.

Zuwanderung ist keine Hose


Gerne habe ich in dem nunmehr leider geschlossenen Kleiderhaus Tlapa eingekauft. Über viele Jahre hat mich immer derselbe geschickte und einfühlsame Verkäufer, Herr B., bedient. Er hatte den persönlichen Geschmack seiner Stammkundschaft perfekt verinnerlicht und legte daher von vornherein ausschließlich Kleidungsstücke zur Auswahl vor, die dem individuellen Geschmack seiner Kunden entsprachen.

Darüber hinaus besaß er das, was man in der Verkaufsbranche „Abschlussstärke“ nennt. Hatte man einmal eines der von ihm vorgelegten Kleidungsstücke am Leib, war es sehr wahrscheinlich, dass man es auch kaufte. Herr B. sah das auch so. Wenn ich mich also in einer Hose seiner engeren Wahl vor dem Spiegel drehte, fragte er nicht etwa, ob sie mir gut genug gefiele, um sie zu kaufen. Nein, daran schien Herr B. kaum den geringsten Zweifel zu hegen. Er sagte also in etwa: „Passt die Länge oder lassen wir noch ein bissl was ´raus?“ Für Herrn B. war die Alternative, dass ich die Hose nicht kaufen würde, einfach denkunmöglich – und ich habe ihn so gut wie nie enttäuscht. Ich glaube nicht, dass Herr B. sich diesen Trick in einer NLP-Schulung angeeignet hat. Vielmehr war er wohl einfach ein sehr guter Verkäufer.

Auf dem gleichen Instrumentarium spielt der Chefredakteur des KURIER, Herr Christian Brandstätter, wenn er nach dem verheerenden, offenkundig von Islamisten in Paris begangenen Terroranschlag schreibt: „Es wird Zeit, dass wir die wahren Herausforderungen erkennen. Die bestehen natürlich in der geordneten Zuwanderung und der Integration“

Die Frage, ob es in Zukunft überhaupt Zuwanderung nach Europa geben soll oder nicht, stellt sich für Herrn Brandstätter sowie für die meisten seiner Gesinnungsgenossen nicht. In seiner Welt ist die Zuwanderung offensichtlich ein ehernes Naturgesetz, auf das ebenso Verlass ist wie darauf, dass ich eine von Herrn B. vom Kleiderhaus Tlapa mir vorgelegte und von mir anprobierte Hose auch kaufen würde. Der europäische Bürger hat lediglich dafür zu sorgen, dass die Zuwanderung „geordnet“ erfolgt. Eine Erklärung, wie diese „geordnete Zuwanderung“ unter den gegenwärtigen Verhältnissen denn realisiert werden könnte, bleibt uns Herr Brandstätter schuldig. Das allerdings ist sehr einleuchtend, sind doch sämtliche begleitenden Maßnahmen, die eine solche „geordnete Zuwanderung“ auch nur ansatzweise gewährleisten könnten, nicht mit den hehren ethischen Prinzipien unseres „Wertesystems“ vereinbar. Das saudumme Geschwurbel, mit dem die linke Reichshälfte unserer Republik zu erklären versuchte, dass der von ihr widerwillig in Auftrag gegebene Grenzzaun kein Zaun sei, ist dafür ein ebenso tauglicher Beleg wie die mit dümmlichem Stolz verkündete Zusicherung, dass es nicht zu einer „Orbanisierung“ Österreichs kommen werde, weil man bei der österreichischen Art der Grenzsicherung mit einem „Türl mit Seitenteilen“ das Auslangen finde.

Ein Europa mit offenen Binnengrenzen war ein netter Versuch, nicht mehr. Denn die unverzeihliche, sträfliche, ja verbrecherische Unterlassung der Sicherung der Außengrenzen Europas hat bei jenen Europäern, die ihre fünf Sinne noch beisammen haben, das Vertrauen in dieses Europa nachhaltig zerstört.

Nein, Herr Brandstätter, hier geht es um keine Hose, sondern um Zuwanderung nach Europa. Und aufgrund der Zustände, die durch die über Jahrzehnte währende Zuwanderung kulturfremder und integrationsresistenter Menschen nach Europa befördert worden sind, ist die Forderung nach „geordneter Zuwanderung“ und Integration schlicht obsolet. Es ist nicht in Stein gemeißelt, dass Europa überhaupt noch Zuwanderung braucht.

Europa braucht eine Rückbesinnung auf seine eigenen Stärken. Europa braucht nachhaltige Reindustrialisierung. Europa braucht eine Familienpolitik, die diesen Namen verdient und die Sorge für ausreichende Nachkommenschaft wieder in die Hände der Europäer legt.

Europa braucht keine Zuwanderer, die seine Probleme, wie die Erfahrung zeigt, nicht lösen, sondern potenzieren. Tut mir leid, Herr Brandstätter, so kommen wir nicht ins Geschäft.

„Wir schaffen das“


Der Antisemitismus schien in einem Europa, das sich nach zwei Weltkriegen endlich liberalen Werten, der Toleranz und der Freiheit des Denkens verschrieben hatte, weitgehend eingedämmt. Nun aber werden wir von Millionen von Menschen überrannt, von denen ein großer Teil in einem Klima von Intoleranz, religiösem Fanatismus, gewalttätigem Antisemitismus und gewalttätiger Unterdrückung von Christen und anderen „Ungläubigen“ sozialisiert wurde – und schauen tatenlos zu.

Die in einem antidemokratischen Unrechtsregime angeblich als „IM Erika“ im Dienste der „Stasi“ sozialisierte, zur Bundeskanzlerin von DDR 2.0 avancierte Frau Merkel betet pausenlos ihr Mantra „wir schaffen das“ herunter, ohne jemals genau zu erklären, was wir denn da „schaffen“.  Eine Klarstellung, wer mit dem von ihr in diesem Zusammenhang genannten „wir“ gemeint ist, hat sie bis dato auch noch nicht geliefert.

Aufgrund des Bildes, das die Europäische Union mit ihren offenen Binnengrenzen und völlig ungesicherten Außengrenzen unter der Leitung einer völlig unfähigen, korrumpierten und Europas Untergang beklatschenden Politikerkaste abgibt, fällt ein Blick in die Zukunft Europas auch ohne Moderation durch Frau Merkel nicht schwer.

„Wir“ schaffen:

  • Extrem ansteigende Zahl von gewalttätigen Eigentumsdelikten
  • Extrem ansteigende Zahl von sexuellen Übergriffen gegen Frauen
  • Gewalttätige, islamistisch motivierte Attacken auf Leib und Leben gegen „Ungläubige“
  • Terroristische Angriffe auf öffentliche Einrichtungen
  • Überhandnehmen von Parallelgesellschaften, welche sich rechtsstaatlicher Kontrolle widersetzen und das staatliche Gewaltmonopol aushebeln
  • Europaweite Schaffung muslimischer Mehrheiten durch weiterhin ungebremste Massenzuwanderung und hohe Geburtenraten innerhalb der muslimischen Gesellschaften in Europa
  • Schwere, gewalttätige ethnische Konflikte sowohl unter den Zuwanderern als auch zwischen den Zuwanderern und der einheimischen Bevölkerung
  • Schwere, gewalttätige soziale Konflikte aufgrund wachsender ökonomischer Probleme und Verteilungskämpfe
  • Unterwanderung demokratischer Strukturen und schleichende Aushebelung demokratischer Rechtsnormen durch Scharia-Recht
  • Tiefgreifende Verfassungsänderungen auf nationaler und europäischer Ebene zu Gunsten des muslimischen Wertesystems
  • Europaweite Implementierung einer in Muslime und „Ungläubige“ geteilten Zweiklassengesellschaft mit einer korankonformen Ausbeutung der „Ungläubigen“ durch die muslimische „Leitkultur“
  • Europaweite Implementierung der Scharia als allein gültige Rechtsnorm

Einige der oben genannten „Errungenschaften“ konnten ja im anfänglichen bis mittleren Stadium ihrer Entwicklung bis zur baldigen völligen Unbeherrschbarkeit in diversen europäischen Ländern schon während der letzten Jahre beobachtet werden, was die Plausibilität dieser Prognose verdeutlicht. Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, zeigt aber in kausal logischer Reihung die zu erwartenden Ereignisse auf. Dabei ist zu erwarten, dass die gewalttätigen Ereignisse in immer kürzeren Abständen und in immer heftigerem Ausmaß die Wehrlosigkeit unserer bis zur gelebten Selbstaufgabe treuherzig-liberalen Gesellschaften bloßlegen werden. Auch die letzten „Träumer“ werden dann erwachen und umso lauter in die Klagen derer einstimmen, die das alles schon lange kommen gesehen haben.

Eine Lanze für die „Schlepper“ ?!


Entsprechend einer Ankündigung auf der Webseite einer angeblich „ISS“ genannten Organisation findet vom 16. bis 18. Oktober 2015 in der Kongreßhalle der Münchner Kammerspiele die von der EU gesponserte 2. Internationale Schlepper- und Schleusertagung (ISS) statt.

„In vier thematischen Panels werden internationale Expertinnen und Experten den historischen und begrifflichen Perspektivenwandel des Gewerbes veranschaulichen, die aktuelle Fluchthilfe-Praxis (best practice) vorstellen, die entsprechenden juristischen Interpretationen und die damit einhergehende Kriminalisierung thematisieren sowie einen fundierten Ausblick auf aktuelle Kampagnen- und Kunst-Strategien wagen.“

So das Zitat aus der Webseite der ISSSie werden sich – wie ich – die Augen reiben und nach ausführlichem Studium dieser an sich perfekten und durch ihr Erscheinungsbild durchaus glaubwürdigen Webseite – wie ich – zu dem Schluss kommen, dass es sich dabei nur um einen gut gemachten „Fake“ oder um treffsichere Satire handeln kann.

Dennoch:

Es muss einmal klar gesagt werden: Wenn für alle hier ankommenden Asylforderer vorerst die „Flüchtlingsvermutung“ zu gelten hat und diese Menschen daher bei ihrer Ankunft mit fröhlichen Gesichtern begrüßt und mit Applaus dafür bedacht werden, dass sie es bis hierher geschafft haben, dann ist es eigentlich logisch nicht nachvollziehbar, dass man jene, die diesen Menschen dabei geholfen haben hierher zu kommen, ächtet und unter Generalverdacht stellt. Diese „Schlepper“ haben sich von vornherein das gleiche öffentliche Wohlwollen verdient wie jene, die von ihnen hierher geschleust wurden.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch ein bisher kaum beachtetes Grundsatzurteil des Obersten Gerichtshofes (OGH) von Österreich. Es besagt sinngemäß, dass sich Schlepper-Fahrer nicht strafbar machen, wenn sie von den Flüchtlingen bloß den „angemessenen Fuhrlohn“ kassieren. In dem Fall fehle es nämlich an der unrechtmäßigen Bereicherung und damit an der Grundlage einer Verurteilung. Einleuchtend ist auch, dass bei Bewertung der „Angemessenheit“ gegebenenfalls auch Risiken, denen bei gefährlichen Transportwegen ja auch der Schlepper ausgesetzt ist, mit ins Kalkül zu ziehen sind.

Dass jene skrupellosen, verbrecherischen Profitoptimierer unter ihnen, die die Gesundheit und das Leben der sich ihnen Anvertrauenden in Gefahr bringen, angemessen zu bestrafen sind, ändert nichts daran, dass für „Schlepper“ an sich die Unschuldsvermutung zu gelten hat.

Oder ist man ihnen doch pauschal ein bissl böse, weil sie durch die Menschenmassen, die sie nach Europa bringen, die Großherzigkeit der Migranten-Bejubler auf eine härtere Probe stellen, als selbst diese es sich gewünscht haben – und deshalb für das so menschenfreundliche Asylrecht, das unsere Politdarsteller so gerne vor sich hertragen, nun die Stunde der Wahrheit schlägt?

Islamismus – der Steigbügelhalter der „Rechten“


Religion an sich ist nicht die Quelle von Gut oder Böse, sondern es kommt sehr darauf an, wie ihre Anhänger sie leben. Das Christentum ist über Jahrhunderte als Quelle von Bösem missbraucht worden, aber dann kam die Aufklärung, die ja auch – in gewisser Weise – den Übergang vom Mittelalter in die Neuzeit markiert. Die christlichen Religionen wurden von säkularen Staatswesen eingehegt und nahezu vollständig entpolitisiert. Genau diese Aufklärung steht dem Islam noch bevor, und genau deshalb wird der Islam von manchen – zwar respektlos, aber doch mit gewisser Berechtigung – als „mittelalterlich“ bezeichnet.

Der Großteil der in Europa ansässigen Muslime lebt ein anständiges Leben, wenngleich ihre Abschottung in Parallelgesellschaften von vielen und auch von mir als nicht positiv erlebt wird. Integration ist überwiegend eine Bringschuld, aber auch die „Eingesessenen“ haben ihr „Scherflein“ dazu beizutragen, und diesbezügliche Versäumnisse sind sicher beiden Seiten anzulasten.

Problematisch ist der Islam aus anderen Gründen: Sein „heiliges Buch“ stellt nicht nur den Anspruch auf alleinige Herrschaft des Islam und seine alleinige Gültigkeit vor allen weltlichen Gesetzen, sondern erklärt in einigen Suren pauschal alle Nichtmuslime zu Ungläubigen, macht sie verächtlich, ruft zu ihrer Ausbeutung und zu Gewalt gegen sie auf. Andere Stellen können als versöhnlicher interpretiert werden. Allerdings sind diese Stellen älteren Datums als die aggressiven, und der Koran selbst empfiehlt zum Umgang mit Widersprüchen, den jüngeren, also vom bereits gealterten Mohammed verfassten Stellen den Vorzug zu geben.

Nun steht der Koran mit seinen Widersprüchen ja nicht alleine da, auch das „Alte Testament“ liest sich teilweise durchaus gruselig, aber das „Neue Testament“ ist doch eine nahezu durchgängige Friedensbotschaft.

Das „Problem mit dem Islam“ ist in Wahrheit ein Problem mit seinen extremistischen Spielarten, von denen der Salafismus die bei uns bekannteste ist und auch von ausgewiesenen Religionswissenschaftern, die selbst Muslime sind, als „faschistische politische Ideologie mit totalitärem Herrschaftsanspruch im Deckmantel einer Religion“ bezeichnet wird. (Der islamische Faschismus: Eine Analyse von Hamed Abdel-Samad)

Zweifellos werden diese Gruppierungen, die auch unsere demokratischen Parteien bereits unterwandert haben, durch die extreme Massenzuwanderung weiteren Zulauf erhalten. Dies auch dadurch, weil unsere Gesellschaft durch unser labiles Wirtschaftssystem in einem weitgehend deindustrialisierten Europa die Erwartungen, die die Zuwanderer haben, unmöglich wird erfüllen können. Armut, Enttäuschung und Frustration begünstigen Radikalisierung.

Und genau diesen Gruppierungen wurde und wird in unserer Gesellschaft aus missverstandener Liberalität viel zu viel Raum für aggressive Agitation gegeben. Unsere liberale Gesellschaft führt sich damit selbst „ad absurdum“ weil sie durch die Toleranz gegen jene, die ihre Auslöschung betreiben, diese Auslöschung mit befördert. Es ist eben unmöglich, mit jemandem ein Spiel zu spielen, der während des Spiels dessen Regeln infrage stellt und ignoriert.

Die FPÖ und andere europäische Rechtsparteien werden starken Zulauf haben, und die Mehrheit der Menschen, die diese Parteien wählen werden, wird dies tun, weil sie ängstlich und verunsichert ist und sich so „einfache Lösungen“ wünscht, wie es ihrer einfachen Denkweise entspricht.

Schrankenlose Liberalität, die so gerne von „lupenreinen Demokraten“ gefordert wird, kann aus oben genannten Gründen nicht funktionieren. Manchmal muss man die Prinzipien des demokratischen Liberalismus außer Acht lassen, um sie vor denen zu retten, die sie bekämpfen. Dass die derzeit Regierenden, aber auch die Opposition des politisch linken Spektrums, diese Notwendigkeit nicht erkannt bzw. negiert haben, ist eine belegbare Tatsache.

Die FPÖ hat das, ebenso wie die anderen europäischen Rechtsparteien, aber sehr wohl verstanden und eine Kursänderung auch immer wieder eingefordert, auch wenn sie dadurch heftiger, oft unsachlicher Kritik ausgesetzt war. Dass sie in Regierungsverantwortung unter Kontrolle einer starken, wachsamen Opposition die entsprechenden, zwar schmerzlichen, aber notwendigen Maßnahmen befördern wird, hoffe ich. Die Alternative wäre nämlich die weitaus schlimmere: Ideologisch rechts von der FP ist noch viel Platz, und bei einer weiteren Verschärfung der heutigen Probleme könnte dieser bald besetzt werden. Und keiner von uns kann den Wunsch haben, dass die Menschen unbesehen JEDEN wählen, der verspricht, dem Spuk, der Europa gerade heimsucht, ein Ende zu machen.

„Fürchtet Euch nicht“, spricht der Herr


Der Chefredakteur des Kurier, Christian Brandstätter, fordert in der Ausgabe vom 21.09.2015 seine Leser auf, sich vor der Migrantenflut „nicht zu fürchten“ und leitet seinen Artikel mit der Feststellung ein, dass „… weiter Flüchtlinge über den Balkan (kommen), vorbei an Stacheldrähten und ungebremst von Grenzkontrollen.“

Dann beklagt er sich bitter über diverse Poster, die ihrem Unmut sowohl über die Migranten als auch deren Helfer in unsachlicher und gehässiger Weise Ausdruck verleihen und verortet diese durchwegs – eh klar – bei der FPÖ.

Eigentlich ist das wirklich Wesentliche dieses Artikels ausschließlich die Feststellung der ungebremsten Migrantenflut. Denn ob nun einige Schwachköpfe das tun, was manchen als Legitimation erscheint, pauschal alle Mitbürger, die sich ehrliche Sorgen über die Zukunft Europas machen, als „Hetzer“ zu diffamieren, ist so wichtig wie ein Fliegenschiss im Vergleich zu den ungeheuren Problemen, die durch die – weitaus überwiegend – muslimische Invasion auf das abendländische Europa zukommen.

Ich darf daran erinnern, dass es bislang zum unbestrittenen europäischen Sicherheitsverständnis gehört hat, dass zu den offenen Binnengrenzen innerhalb der EU gesicherte Außengrenzen der EU gehören. Das Argument, dass man weder von Griechenland noch von Italien diese Sicherung erwarten könne, ist logisch und nicht neu. Selbstverständlich wäre, verdammt nochmal, diese Sicherung der Außengrenzen die Aufgabe der EU als Ganzes.

Was, bitteschön, würde denn im Falle eines – bislang theoretischen – militärischen Angriffes auf die Südostflanke der EU zu erwarten sein? Nichts? Oder doch militärische Gegenwehr? Sollte die militärische Gegenwehr die zu erwartende Option sein, müsste man dann den Angreifern im Lichte der jüngsten Ereignisse nicht bloß raten, sich ihrer Uniformen zu entledigen und die Soldatenstiefel gegen Badeschlapfen zu tauschen, und schon hätten sie freien Durchmarsch bis Berlin? Ist das das Verständnis eines europäischen Sicherheitskonzepts?

Eine anschaulichere Bankrotterklärung dieses Europäischen Sicherheitskonzepts ist wohl kaum vorstellbar als der Vorfall, bei dem eine Gruppe junger, männlicher Asylforderer in Richtung österreichischer Grenze bei Bad Radkersburg marschiert, angesichts vier österreichischer Polizisten die Ärmel hochschiebt, weiter raschen Schritts auf diese zugeht, die Polizisten nach einem kurzen Anhalten, ohne die verlangten Papiere vorzuweisen, einfach zur Seite schiebt und in Österreich eindringt. Ist hier nicht deutlich erkennbar, dass wir neben vielen anderen nationalen Rechten auch die Souveränität über unser Staatsgebiet an eine EU abgegeben haben, die mit den ihr von ihren Mitgliedsländern übertragenen Rechten Schindluder treibt?

Und Herrn Viktor Orbán, dem einzigen europäischen Regierungschef, der ausreichendes Verantwortungsgefühl gegenüber seinen Landsleuten und den Europäern hat, zu versuchen, diese Invasion zu stoppen, wird im Wochentakt eins mit der Nazikeule übergebraten? Ist das das Verständnis von der Vertragstreue der EU gegenüber seinen Bürgern?

Oder gilt EU-Recht nur der Wählertäuschung und Wählersedierung und besteht stillschweigendes Einverständnis, dass der vertrauensvolle EU-Bürger sich mit dessen gedruckter Version den Allerwertesten wischen kann?

Unter diesen Umständen kann ich Herrn Brandstätters Aufforderung, mich nicht zu fürchten, nicht nachkommen. Ich fürchte mich und befinde mich damit in vermutlich rasch wachsender Gesellschaft.

Einfalt kennt keine Grenzen


Im KURIER vom 21.09.2015 sieht Josef Voitzi, der Leiter des Politik-Ressorts, „mehr Herz oder mehr Härte“ als die gegebenen Alternativen der österreichischen Reaktion auf die ungebrochene Migrantenflut.

Für Viktor Orbán, jenen ungarischen Premierminister, der versucht, dem völlig unkontrollierten, illegalen Migrantensturm in die Europäische Union entsprechend den Gesetzen dieser Union Einhalt zu gebieten, hat er offensichtlich unter Aufbietung aller seiner Geisteskräfte die Bezeichnung „Puszta-Putin“ erdacht.

Mein Gott! Wann immer ich meine, Herr Voitzi könne seine eigene Einfalt nicht mehr toppen, belehrt er mich locker eines Besseren.

Dabei steht fest, dass die abseits von den österreichischen Grenzübergängen und Bahnverkehrskreuzen immer noch gefühlte relative Ruhe in Österreich nur deshalb noch besteht, weil die allermeisten Migranten sich noch nicht von ihrer „Final Destination – Paradise Germany“ abbringen lassen. Dass in den Köpfen mancher Vertreter unserer gleichgeschalteten Printmedien und unseres linkslastigen Staatsfunks aber eine leise Ahnung aufglimmt, dass diese scheinbare Ruhe sehr bald einem Orkan weichen könnte, ließ sich in den vergangenen Tagen aus dem besorgten Unterton einer ZIB-Sprecherin heraushören, mit dem sie nachfragte, ob denn auch wirklich gewährleistet sei, dass die „Flüchtlinge“ rasch nach Deutschland weitergereicht werden könnten. (Sie sprach natürlich von „weiterreisen“)

Aber Deutschland wird, angesichts des immer stärkeren Anwachsens des Unmuts seiner Bevölkerung, diese unglaublich dumme, verantwortungslose „Willkommenspolitik“ einer kinder- und daher zukunftslosen Politmatrone nicht mehr sehr lange aufrecht erhalten können, ohne den Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung und schwere innere Unruhen zu riskieren, was bei den sicher weiterhin wie Scheunentore geöffneten EU-Außengrenzen zu einem sehr baldigen Ende der Rolle Österreichs als bloßes Migranten-Transitland führen wird.

Darauf, welche Möglichkeiten Österreich bleiben, diese Migrantenflut dann in kontrollierte, geordnete Bahnen zu lenken – für eine mögliche Eindämmung wird es natürlich nicht einmal Denkansätze geben -, gibt dieses Video einen Vorgeschmack.

Die dümmliche „Willkommenskultur“ als Antwort auf die ungeheuren Probleme, die eine offensichtlich völlig durchgeknallte Politkaste unter dem Applaus korrumpierter und/oder einem kollektiven Wahn erlegenen Medienvertreter verschuldet hat, hat aber auch schon gar nichts mit einem weichen Herz zu tun, sondern viel eher mit weichem Hirn.

PS: Leise Hoffnung hinsichtlich einer möglichen Besinnung mancher – natürlich nicht österreichischer – Printmedien gibt der Artikel der „Neuen Zürcher“

Tatort Deutschland – die schmutzigen Pfoten von „Uncle Sam“


Eigentlich ist dies nur ein Nachtrag zum Blog „Cola, Jeans … und Chaos“, dessen Hauptthese, nämlich die amerikanische Urheberschaft der Migranteninvasion in Europa bzw. Deutschland, von manchen als Verschwörungstheorie abgetan wird, meist mit dem Argument: „… warum sollten die USA das tun?“

Die Rede von George Friedman (US-amerikanischer Politologe, Publizist und Direktor des „Thinktanks“ Stratfor) vom 04. Februar 2015 gibt eine erschütternd klare Antwort (siehe Link) darauf.

Nachdem Friedman zuerst Einblick gibt in die perfide Denkweise einer Supermacht, die ihre globale Vorherrschaft mit allen Mitteln auszubauen und für alle Zeiten zu behalten wünscht, spricht er ab 08:50 Klartext zu Deutschland als geopolitisches Risiko aus US-Sicht. Die Kernfrage, die jeder Ermittler bei der Aufklärung eines Verbrechens stellt, weil deren Beantwortung ihn meist direkt zum Täter führt, nämlich die nach dem möglichen Nutznießer, wird durch Friedman hinsichtlich der muslimischen Migranteninvasion in Deutschland klar beantwortet: Die USA. Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr …

Damit erscheint Angela Merkels Einladung an alle migrationswilligen Moslems, doch möglichst zahlreich nach Deutschland zu kommen, in einem völlig anderen Licht. Angela Merkel erweist sich – wie schon im Falle ihrer Unterstützung der US-Machenschaften in der Ukraine – einmal mehr als willige Dienerin ihrer transatlantischen Herren und begeht damit erneut Verrat am deutschen Volk und an Europa.

Vervollständigt wird dieses verrottete Sittenbild durch die Untermalung des Dramas mit womöglich apokalyptischem Ausgang von den dümmlich – salbungsvollen Wortspenden einer gewissenlosen und/oder intellektuell überforderten Politikerkaste und einer beispiellos tendenziösen Berichterstattung von nach Sowjetmuster gleichgeschalteten Mainstream-Medien und Staatsfunk.

Migration – Chancen und Risiken


Nüchtern betrachtet bietet der Migrantenstrom nach Europa (genauer gesagt nach Deutschland und Österreich) Chancen und Risiken. Etwas störend dabei ist nur, dass die Chancen und Risiken so ungleich verteilt sind: Jener kleinere Teil der Zuwanderer, der tatsächlich aus Kriegsgebieten kommt, aber auch die meisten jener Wirtschaftsmigranten, die eigentlich kein Recht auf Asyl hätten, haben die Chance auf ein – vorläufiges – Leben in Sicherheit und auf Alimentation durch das Sozialsystem, ein verschwindend kleiner Prozentsatz von ihnen auch auf Arbeit. Für die einheimischen Europäer bleibt hauptsächlich ein Sack voll Risiken, deren auch nur schlagwortartige Aufzählung jedem vernünftig Denkenden den Atem raubt:

• Explodierende Massenarbeitslosigkeit
• Radikalisierung der Gesellschaft durch Verteilungskämpfe
• Weitere Schrumpfung der europäischen Mittelschicht und Massenverarmung
• Explodierende Kriminalität
• Extreme interkulturelle Spannungen sowohl unter den Zuwanderern als auch zwischen Zuwanderern und Einheimischen
• Bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzungen entlang ethnischer und sozialer Bruchlinien
• Stetige Beschleunigung der Islamisierung Europas und extremes Anwachsen der islamistischen Szene in der Mitte Europas
• IS-gesteuerte Terroranschläge in Europäischen Ballungsräumen
• Aufweichung demokratisch-säkularer Strukturen bis zu deren unumkehrbaren Abschaffung
• Aufweichung der demokratischen Rechtsordnung und deren sukzessiver Ersatz durch „Scharia“

Aber vielleicht sehe ich das alles ja ein wenig zu pessimistisch. Vielleicht wendet sich ja noch alles zum Guten. Zum Beispiel, indem die eingesessenen Deutschen und Österreicher ihr Ränzlein schnüren und auswandern. Vielleicht nach Syrien, in den Irak, nach Libyen und ähnlichen von den NWO-Kriminellen devastierten Gegenden.

Dort werden dann, nach dem Muster des Wiederaufbaus nach dem WK2, nach zwei Jahrzehnten „Malochen“ wieder blühende Städte entstanden sein, in welche deren ursprüngliche Bewohner aus dem in der Zwischenzeit devastierten Europa gerne wieder heimkehren werden. Zum einzig wahren Glauben konvertierte Europäer werden dann vielleicht sogar bleiben dürfen.

Cola, Jeans … und Chaos


Es sind nicht nur Kaugummi, Cola und Jeans, die wir unseren transatlantischen “Freunden” verdanken. Fast überall, wo Destabilisierung, Chaos und Krieg draufsteht, hat “Uncle Sam” seine schmutzigen Pfoten drin …

Auch die Flüchtlingsströme, die derzeit die EU fluten, tragen die gewohnte US-amerikanische Handschrift.

Jene hundertausende Menschen, die derzeit jedes Jahr aus Afrika und anderen Krisenherden in die EU strömen, sind ebenso wie die ihnen in menschlicher Weise Zuflucht gewährenden Europäer Opfer eines groß angelegten, von amerikanischen Polit- und Finanzeliten initiierten geostrategischen Manövers  Dieses dient der wirtschaftlichen Schwächung und Destabilisierung aller Weltregionen, die gegen die USA in nennenswerter wirtschaftlicher und / oder machtpolitischer Konkurrenz stehen. Es sind großteils diese US-Machenschaften, die eine unübersehbare Zahl von kulturfremden, schlecht ausgebildeten und dem europäischen Wertesystem oft ablehnend gegenüberstehenden Zuwanderern nach Europa treiben.

Weiter verschärft wird die Lage durch den Umstand, dass im „Windschatten“ der Flüchtlinge und Wirtschaftsmigranten aus Afrika eine noch größere Zahl von  Asylwerbern aus Balkanländern in die EU strömt, obwohl diese in ihrer Heimat weder politischer Verfolgung noch kriegerischen Handlungen ausgesetzt sind. Diese Asylwerber fügen der EU nicht nur wirtschaftlichen Schaden zu, sondern binden auch Ressourcen, die für Flüchtlinge, die unsere Hilfe wirklich brauchen, benötigt werden würden.

Man kann die Massenzuwanderung nach Europa nun gutheißen oder auch nicht. Aber jene US-Büttel, die seit Jahrzehnten in Europa Politik und Medien kontrollieren, sollten aufhören, uns weiter mit ihrem Geschwafel von „Freiheit und Demokratie“, in der zu leben wir angeblich das Glück haben, das Hirn zu verkleistern. Denn tatsächlich freie, in demokratischer Gesellschaftsordnung lebende europäische Bürger hätte man zumindest fragen müssen, ob sie den von US-Strategen und Bilderbergern verfolgten und von ihren europäischen Marionetten zumindest billigend in Kauf genommenen Plan, die angestammte europäische Bevölkerung im Laufe von wenigen Jahrzehnten in eine afro-europäische Ethnie mit islamischem Rechtssystem zu transformieren, goutieren.

Obstsalat


Wie üblich werden bei den Themen Asyl und Migration nicht nur Äpfel mit Birnen vermischt, sondern es wird uns meist ein ganzer Obstsalat serviert, den man dann aus Gründen des linksgesteuerten Polit-Marktings Apfelkompott nennt.

Um das Problem – ganz unmetaphorisch – klar zu benennen: Die diversen Förderer des ungebremsten Zuzugs sind offenbar der Meinung, dass die Österreicher und Europäer am ehesten dann geneigt sind, unbegrenzten Zuzug vorwiegend kulturfremder, schlecht ausgebildeter, den europäischen Werten aus religiösen Gründen feindlich gegenüberstehender Menschenmassen zu akzeptieren, wenn man sie durch dreisten Etikettenschwindel allesamt als „Flüchtlinge“ bezeichnet, die ihre Heimat „um ihr Leben rennend“ verlassen mussten.

Diese Vorgangsweise ist nichts weniger als eine aktive Unterstützung des größten Landraubs der jüngeren Geschichte, dem die meisten europäischen Politiker tatenlos zusehen, während jene des politisch linken Spektrums dem illegalen Massenzuzug auch noch applaudieren.

Dafür, dass diese Ungeheuerlichkeit nichts anderes als ein hochverräterisches Komplott ist, spricht neben vielen anderen Zitaten diverser linkslinker europäischen Politiker ein Zitat Daniel Cohn Bendits von den Deutschen Grünen:

„Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern“.

Man kann davon ausgehen, dass dieser Hochverräter auch in den meisten anderen EU-Staaten zahlreiche Gesinnungsgenossen hat.

Die Sorge um den Fortbestand der eigenen Heimat mit ihrer kulturellen Identität, ihrem Wertesystem, ihren Sitten und Gebräuchen und – vor allem – der eigenen Sprache ist kein Zeichen von Feindschaft gegenüber Fremden. Aber es ist das Recht derer, „die zuerst da waren“, zu entscheiden, ob sie ihren Lebensbereich mit Zuwanderern teilen wollen, höher einzustufen als die Freiheit des Individuums zum Wechsel seines Lebensbereiches. Emigration ist ein Menschenrecht, Immigration nicht.

Daher ist es unabdingbar, den „Flüchtlings“-Etikettenschwindel sowohl im politischen Diskurs, als auch seitens der medialen Berichterstattung und vor allem auch in der gelebten Praxis umgehend einzustellen. Sämtliche Asylwerber sind bei ihrer Ankunft Asylwerber und vorerst keine Flüchtlinge. Die Dublin2-Verordnung ist lückenlos umzusetzen und außerdem alle jene Asylwerber, die keinen Asylstatus erhalten, umgehend und ausnahmslos abzuschieben. Asylwerber, denen der Flüchtlingsstatus im Zuge des Asylverfahrens bestätigt wird, sollen selbstverständlich befristetes Bleiberecht erhalten, bis sich die Verhältnisse in ihrem Herkunftsland normalisiert haben und ihnen die Rückkehr dahin zugemutet werden kann.

Die europäische Politik hat die Wahl, entweder endlich auch die Rechte ihrer eigenen Bürger auf Heimat sowie Wahrung ihrer kulturellen und nationalen Identität wahrzunehmen oder weiter zu machen wie bisher. Dann allerdings werden in nicht allzu ferner Zeit kulturelle und nationale Identitäten in Europa verschwunden sein. Europa wird über Jahrzehnte von schweren ethnischen Konflikten und Bürgerkriegen geschüttelt werden. An die Namen der heute politische Ämter bekleidenden Verursacher dieser Katastrophe werden wir uns im späten Zorn erinnern, aber sie werden dann – zu ihrem Glück – wohl nicht auffindbar sein …

Von Nachtigallen und Elephanten


Griechenland besitzt große Mengen von Erdöl und Edgas in der Ägäis. Die USA hielten bis 1996 Förderlizenzen, die sie aber aus Rentabilitätsgründen bis dahin nicht genutzt haben. Nachdem 1996 ihre bis dahin ungenutzten Förderlizenzen für die Ägäis abgelaufen waren, haben sie sich intensiv, auch mit geheimdienstlichen Finten, aber bisher vergeblich um deren Erneuerung bemüht. Die Ablehnung der Griechen, diese Lizenzen zu erneuern, lag an einer Vielzahl von Gründen, u.a. an den miesen Konditionen, die die Investoren aus Übersee boten, aber auch an Umweltbedenken.

Also musste ein Konzept her, Griechenland im Sinne der USA „kleinzukriegen“:

  1. Hilfestellung amerikanischer Wirtschaftsprüfungsgesellschaften beim „Hineinrechnen“ des nicht eurofitten Griechenlands in die Währungsunion
  2. Warten auf den Kollaps und die Zerrüttung zwischen Brüssel und Athen
  3. Zugreifen, wenn Griechenland jede denkbare Zumutung zu jeder Bedingung akzeptieren muss.

Interessant ist dabei eine zweite „Front“:

Nachdem Tsipras mit Putin über die Anbindung Griechenlands an die Southstream-Pipeline verhandelt hat und Putin – so ganz allgemein – die Bereitschaft Russlands, in Griechenland zu investieren, betont hat, wäre es nicht verwunderlich, wenn eben der Ausbau der griechischen Gas- und Ölförderkapazitäten ein Thema gewesen wäre, über das sich die beiden Herren unterhalten haben. … Nachtigall, ick hör dir trapsen …

Und prompt kommt die Warnung Donald Tusks, des ehemaligen Ministerpräsidenten von Polen und nunmehrigen Präsidenten des Europäischen Rates (eine ähnliche „Lichtgestalt“ wie Brzezinski, der polnische Berater zahlreicher amerikanischer Präsidenten und unermüdlicher Kriegshetzer) an Tsipras, nicht mit dem Feind (sic!) zu verhandeln.

Da hört man nicht mehr das „Trapsen der Nachtigall“, sondern schon das Trampeln einer ganzen Elephantenherde.

Grexit? Darum!


In meinem Blog vom 12. Juni 2015 habe ich die gigantischen Öl- und Gasreserven Griechenlands zum Thema gemacht und argumentiert, dass Griechenland durch Hebung dieses Schatzes einen deutlichen wirtschaftlichen Aufschwung erzielen kann. Dennoch, und entgegen dem von mir für jenen Blog gewählten Titel, spricht einiges dafür, dass Griechenland zwar in der EU bleibt, aber die Währungsunion verlässt.

Der österreichische Finanzminister sagte es letzte Woche, und die „Wiener Zeitung“ schreibt es jetzt: Im Falle des „Grexit“ und der Wiedereinführung der Drachme stünde Griechenland noch viel schlechter da, „Denn diese Drachme würde wohl recht deutlich gegen den Euro abwerten, die Schulden sind aber in Euro, würden also mit einem Schlag astronomisch steigen.“ ….

Dieses Argument ist auf den ersten Blick plausibel, aber deshalb nicht weniger falsch:

Ja, der numerische Wert der griechischen Schulden würde im Augenblick der Wiedereinführung der Drachme explodieren – aber im selben Maß doch auch das griechische BIP, also wären die Schulden (Gesamtverschuldung in Prozent des BIP) rechnerisch vorerst einmal weder gestiegen noch gesunken. Da aber einer der wesentlichen Gründe der „griechischen Tragödie“ in einem deutlichen Überhang der Importe lag und die Griechen sich diese mit einer schwachen Drachme in Zukunft schlicht nicht leisten könnten, spricht doch einiges dafür, dass eine wirtschaftliche Erholung Griechenlands nach einem Grexit wahrscheinlicher wäre.

Dies auch deshalb, weil Griechenland aufgrund geringerer Importe gezwungen wäre, seine realwirtschaftliche Produktivität zu steigern und deshalb – zumindest mittelfristig – ein interessanterer Partner für Investoren (man denke bloß an die riesigen griechischen Öl- und Gasreserven) wäre als jetzt, da doch derzeit der größte Teil des BIP durch „nichtproduktive“ Arbeit (Verwaltung) entsteht.

Der Reduktion griechischer Importe stünde durch die währungsbedingte Verbilligung der griechischen Exportgüter selbstverständlich ein deutlicher Anstieg der griechischen Exporteinnahmen gegenüber, was für die griechische Wirtschaft und Handelsbilanz viel heilsamer wäre als der durch den Würgegriff der EU verordnete derzeitige Sparkurs.

Ist es vielleicht nicht eher so, dass gerade dieses Szenario von den bisherigen Hauptprofiteuren des griechischen Desasters, nämlich der deutschen Exportwirtschaft, nicht erwünscht ist, besonders deshalb, weil durch die Solidarhaftung der EU für die griechischen Schulden der europäische Steuerzahler bisher eigentlich der Hauptsponsor der deutschen (Waffen)-Exporte nach Griechenland war und damit nach dem Grexit schlicht und einfach Schluss wäre?

Wahrscheinlich haben die Griechen mit ihrem „Nein“ zu dem für sie unerträglichen – und bisher völlig erfolglosen – „Sanierungskonzept“ der EU ein „Ende mit Schrecken“, aber auch ein sich am Horizont abzeichnendes Ende des Schreckens und die Chance auf wirtschaftliche Erholung gewählt.

Taqīya


Im Sommer 2014 ist der geplante Bau einer „Imam Hatip“ – Schule in Simmering, einem Gemeindebezirk Wiens, publik geworden. Dabei wurde auch öffentlich, dass die Islamische Föderation den Unterricht in dem theologischen Oberstufen-Gymnasium ausschließlich auf Türkisch abhalten wollte.

Es ist Aufgabe einer Schule, ihre jugendlichen Absolventen durch Vermittlung einer Palette von Kulturtechniken und Wissen fit für eine Zukunft zu machen, in der sie in ihrem beruflichen und privaten Umfeld allen Aufgaben und Herausforderungen gerecht werden können. Dazu zählt wohl auch sprachliche Interaktion im privaten und beruflichen Umfeld. In offensichtlich weiser Voraussicht der in wenigen Jahren in Wien zu erwartenden Verhältnisse war man also innerhalb der Islamischen Föderation wohl zu dem Schluss gekommen, dass Fremdsprachen wie Deutsch oder Englisch unnötiger, kulturfremder Ballast wären.

Dass man bei den österreichischen Behörden allerdings gar nicht den Bau dieser Schule, sondern die Errichtung eines Kindergartens und Kulturzentrums eingereicht hatte, vervollständigt das Bild.

Nachdem dies öffentlich bekannt geworden war und zu einigem Unmut außerhalb der muslimischen Gemeinschaft geführt hatte, kündigt die Islamische Föderation nun einige Anpassungen des Projekts an.

Mehmet Arslan, der neue Vorsitzende der Islamischen Föderation und SPÖ-Bezirksrat in Rudolfsheim-Fünfhaus, gibt auf die Frage, warum die Islamische Föderation nicht von Anfang an klar formuliert hat, dass eine Imam-Schule geplant war, eine einleuchtende Erklärung ab:

„Zuerst wurde ein Kulturzentrum samt Kindergarten eingereicht. Aber dann kamen wir drauf, dass es in der Umgebung bereits etliche Kindergärten gibt.“  

Wie darf man sich das vorstellen? Vielleicht so:

Zahlreiche Mitglieder der in Simmering angesiedelten muslimischen Parallelgesellschaft hatten sich bei ihren Imamen bitter darüber beklagt, dass es in Simmering keine Kindergärten gebe. Also Kassensturz, allgemeine Erleichterung und Einreichung eines Kindergartens und – weil das so schön zusammen passt – auch eines Kulturzentrums.

Kindergarten und Kulturzentrum wurden von den Behörden abgesegnet, was bei einer der nächsten Versammlungen nach dem Freitagsgebet gebührend gefeiert wird. Plötzlich stürzt ein Mitglied der Glaubensgemeinschaft atemlos in den Saal und schreit: „Brüder! Es gibt sie! Es gibt sie doch! Hier! Hier in Simmering! Kindergärten!“

Im allgemeinen Chaos aus Verwirrung und ungläubigem Staunen verschafft sich der Imam mit lauter Stimme Gehör, preist die Größe Allahs und verkündet die nächstliegende Lösung dieses Dilemmas, nämlich die Umwidmung des Kindergartens in eine Imam-Schule.

Nachsatz:

Im Koran werden zwei Formen der Lüge beschrieben, die dem Moslem unter Umständen erlaubt sind: “Taqiyya“ und „Kitman“. Beide Formen haben das Prinzip gemeinsam, dass sie gegenüber „Ungläubigen“ anzuwenden sind und deren Vertrauen gewinnen sollen, um letztlich ihre „Schwachstellen“ bloß zu legen und sie zu besiegen.

Ein Bild lügt mehr als tausend Worte


Ja, es geht einem ans Herz, wenn man solche Fotos sieht: Frauen tragen ihre kleinen Kinder am Arm und irren durch offensichtlich vom Krieg devastierte Ortschaften. Eine junge Flüchtlingsfamilie, die es – durch mehrere sichere Drittländer – nach Österreich geschafft hat, ist auf dem Weg zu ihrer Unterkunft und geht an einer Gruppe von Demonstranten vorbei, die kein Hehl daraus machen, dass sie diese Flüchtlinge hier nicht haben wollen.

Ja, diese Bilder gehen ans Herz, verstellen aber auch den Blick auf eine andere Wahrheit, nämlich dass im langjährigen Durchschnitt ca. drei Viertel aller in der EU ankommenden Asylwerber junge Männer sind, von denen viele, wie die von ihnen oft selbst vor die Kameras gehaltenen Fotografien belegen, Frauen und Kinder in ihrem Herkunftsort zurück und im Stich gelassen haben. (Link: Eurostat) (Link: Die Presse)

Viele von diesen jungen Männern bringen weder irgend eine Berufsausbildung noch die geringsten Kenntnisse fundamentaler Kulturtechniken, dafür aber eine erhebliche Gewaltbereitschaft mit und haben, wie in diesen Wochen und Monaten in Süditalien besonders anschaulich zu beobachten ist, keine Scheu, ganze Stadtviertel mit Vandalismus, Drogenhandel, Prostitution und diversen Gewaltverbrechen zu drangsalieren. (Link: Asylwerber in Süditalien)

Nein, das sind keine „diffusen Ängste“, die hier geäußert werden, sondern eben der andere Teil der Wahrheit, der von Politikern und Migrationsindustrie aus Eigennutz gerne konsequent verschwiegen wird.

Medien und Politik sind aufgefordert, diese dunkle und zahlenmäßig leider dominante Seite des Asylwesens nicht länger zu verschweigen oder schlicht zu leugnen und dem – teils gewalttätigen – Missbrauch des Asylrechts mit Entschlossenheit und Härte entgegen zu treten. Dann, und nur dann wird die Bereitschaft der europäischen Bevölkerung wieder wachsen, für wirklich bedürftige Flüchtlingsfamilien Herz, Unterkünfte und Brieftaschen zu öffnen.

Grexit? Warum?


Es ist ein – vielleicht gar nicht so sehr – erstaunliches Phänomen, dass ganz Europa Griechenland für einen „armen Verwandten“ hält, der durch eigene Schuld in die Bredouille geraten ist und dessen finale wirtschaftliche Katastrophe nur dadurch aufzuschieben ist, dass immer neue Milliarden, die auf Nimmerwiedersehen bei den Großgläubigern Griechenlands verschwinden, nach Athen überwiesen werden. Dass die den Griechen als Bedingung für die EU-Milliarden abgepressten Sparmaßnahmen zu schwersten sozialen Konflikten in Griechenland führen, scheint außerhalb Griechenlands niemanden zu stören.

In Wahrheit aber könnte Griechenland längst ein prosperierender Staat sein, dessen Bürger sich an einem Lebensstandard ähnlich dem norwegischen erfreuen könnten. Wie denn das?

Griechenland besitzt eben nicht nur Oliven, Ouzo und Fetakäse, sondern sitzt auf ähnlich gigantischen Öl- und Gasvorkommen wie Libyen. Warum davon allgemein kein Sterbenswörtchen verlautet, ist kein Rätsel, aber eine lange Geschichte.

Die EU wäre klug beraten, mit Griechenland eine gemeinsame Strategie auszuhandeln, wie man Griechenland mit Hilfe europäischer Technologie und der Unterstützung europäischer Investoren die Förderung von Öl und Gas in nennenswerter Menge ermöglicht, und das tunlichst, bevor die Russen oder Amerikaner das tun und uns Europäern nur mehr bleibt, uns in den Hintern zu beissen …

„Putinversteher“ in die EU


Die Presse praktisch aller EU-Länder ist in ihrer Kritik des russischen Verhaltens im Ukrainekonflikt einig. Russland habe sich aggressiv verhalten, den Assoziierungsvertrag zwischen EU und Ukraine torpediert, die Krim annektiert und unterstütze nun die Separatisten in der Ostukraine bei ihrem bewaffneten Aufstand gegen die neue Staatsmacht in Kiew.

Gänzlich anderer Meinung ist ein erheblicher Teil der Leserbriefschreiber, der besonders in den Onlineforen die Vorgangsweise der EU als moralisch verwerflich, nur den geopolitischen Interessen der USA dienend und als kriegstreiberisch brandmarkt. Leider werden diese Kritiker, die oft sachlich sehr fundiert argumentieren, in diversen öffentlichen Stellungnahmen von Politikern und Journalisten als von Russland bezahlte „Internet-Trolle“ und „Putinversteher“ punziert.

Diesen Herrschaften, welchen nichts Besseres einfällt, als kritische Geister zu diffamieren, anstatt sich mit deren Argumenten auseinander zu setzen, sei ins Stammbuch geschrieben:

Sein Gegenüber zu verstehen bedeutet weder, seine Handlungen zu billigen noch sie abzulehnen. Sein Gegenüber zu verstehen bedeutet, die Gründe für seine bereits gesetzten Handlungen zu kennen, seine Interessen und Prioritäten richtig einzuschätzen und deshalb eine einigermaßen genaue Vorstellung seiner zukünftigen Handlungen und Reaktionen zu haben.

Deshalb wäre es wünschenswert gewesen, dass es vor dem Ausbruch der Ukrainekrise auch unter den Entscheidungsträgern von EU und USA ein paar „Putinversteher“ gegeben hätte. Diese hätten ihren nicht verstehenden Kollegen eine Fülle von erhellenden Informationen über die historische und gegenwärtige Befindlichkeit des Verhältnisses zwischen Russland und der Ukraine liefern können und damit vielleicht wesentlich dazu beigetragen, das Friedensprojekt EU im jungen 21. Jahrhundert nicht an den Rand eines neuen Krieges im Herzen Europas zu manövrieren.

Den führenden Köpfen der EU wäre dann vielleicht noch vor dem Anzetteln der Maidan-Unruhen im November 2013 klar gewesen, dass mit dem Assoziierungsvertrag zwischen der Ukraine und der EU samt Option eines Beitritts der Ukraine zur NATO und dem Umstand, dass damit der  Schwarzmeerhafen Sewastopol für Russland verloren wäre, die Schmerzgrenze Russlands endgültig überschritten sein würde.

Auch ein Blick in die ukrainische Geschichte wäre hilfreich gewesen. Dabei wäre klar geworden, dass das Ansinnen an die Ukraine, zwischen einer „Assoziierung“ mit Russland oder der EU zu wählen, die Ukraine schlicht „zerreißen“ musste. Die Ukrainer können nicht zwischen EU und Russland wählen, weil der im 19. Jahrhundert begonnene Identitätsstreit in den Reihen der ukrainischen Bevölkerung, von der ein Teil die Ukrainer als eine Gruppe des gesamtrussischen Volkes betrachtet, während der andere Teil die Ukrainer als eigenständiges Volk sieht, bis heute anhält.

Ebenso wäre den Entscheidungsträgern von EU und NATO klar gewesen, dass eine starke russische Minderheit im Osten der Ukraine für Russland und Putin nicht nur Vorwand, sondern moralische Verpflichtung sein würde, sich einer vollständigen Einverleibung der gesamten Ukraine durch EU und NATO zu widersetzen.

Aber nun tobt in der Ostukraine ein Bürgerkrieg mit der Gefahr einer unkontrollierbaren Eskalation, während in phantasieloser Ermangelung einer echten Lösungsstrategie die Damen und Herren Entscheidungsträger der EU an der Sanktionsschraube drehen. Sie fügen dabei mit wachsender Freude Russland hohen wirtschaftlichen Schaden zu und scheren sich einen Dreck um den hohen wirtschaftlichen Schaden, den sie gleichzeitig in den Ländern der EU anrichten. Schwer haben sie es dabei nicht, schließlich fließen die fürstlichen Einkommen und Pfründe der EU-Granden weiterhin unbeeinflusst von den wachsenden wirtschaftlichen Problemen in der EU.

Es ist fünf Minuten vor zwölf. Es ist leider denkbar, dass der bisher besonnen agierende russische Präsident Putin sich zu einem Einmarsch in die Ostukraine hinreißen lässt, und die Chancen auf eine Verhandlungslösung vor einer Eskalation der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine sinken von Tag zu Tag.

Dabei ist eine solche Verhandlungslösung sehr leicht zu umreißen: Die Bündnisfreiheit der Ukraine ist völkerrechtlich zu garantieren, ebenso ist zu gewährleisten, dass die Assoziierung der Ukraine an die EU Russland wirtschaftlich nicht schadet. Die Spannungen innerhalb der Ukraine sind durch Föderalisierung und weitreichende Autonomie der einzelnen Regionen zu lösen.

Offen bleibt, wie eine solche Verhandlungslösung von den Führungspersönlichkeiten der EU ohne Gesichtsverlust zu vertreten wäre; schließlich hätte man mit einem solchen Verhandlungsvorschlag vor den Maidan-Unruhen viel menschliches Leid und enormen wirtschaftlichen Schaden vermieden und es ist durchaus denkbar, dass die Krim heute noch ein Teil der Ukraine wäre.

Unsere Kinder werden uns Fragen stellen


Im ersten Weltkrieg vor nunmehr einhundert Jahren waren zehn Prozent der zu beklagenden Opfer Zivilisten, im zweiten Weltkrieg lag der Anteil der durch Kriegshandlungen getöteten zivilen Opfer bereits bei 43%. Die Art der heute von den USA und ihren Mitstreitern und Helfershelfern gepflogenen Kriegsführung hat den Anteil der zivilen Opfer von Kriegshandlungen auf 90% erhöht.

Der Zynismus der tapferen Militärs, die diese zivilen Opfer gerne als „Kollateralschäden“ bezeichnen, ist nicht zu überbieten und Kennzeichen einer Entmenschlichung von monströsem Ausmaß.

Der bei Youtube abrufbare Videoclip ist ziemlich verwackelt, aber die gezeigte, entsetzlich traurige Szene ist an drastischer Deutlichkeit nicht zu überbieten. Nach einem Luftangriff gegen „prorussische Separatisten“ im Stadtgebiet der ostukrainischen Stadt Lugansk, den die mit Hilfe der USA und der EU ins Amt gehievte neue ukrainische Regierung befohlen hat,  liegt eine junge Frau in ihrem Blut, während ein verzweifelt weinender Mann ihr auf ihren Wunsch den Ring von der Hand streift. Sie hat ihren Mann darum gebeten, „weil sie ihn nun verlassen muß“ – und das viele Blut und der Beinstummel der jungen Frau lassen keinen Zweifel darüber aufkommen, dass die Trennung dieses jungen Paares eine endgültige ist.

Dieser angeblich gegen „bewaffnete Separatisten“ geführte Luftangriff hat, wie nicht anders zu erwarten, weil gegen ein belebtes Stadtgebiet geführt, nur zivile Opfer gefordert. In der Ukraine herrscht Bürgerkrieg, die Spirale der Gewalt dreht sich stetig rascher, aber in den Spitzenmeldungen unserer Medien war in den letzten Wochen hauptsächlich von Fussball die Rede.

Am 11.07.2014 wurden im Verlauf des Bürgerkrieges in der Ukraine mindestens 19 ukrainische Soldaten bei einem Raketenangriff ostukrainischer Landsleute getötet. Diesen „prorussischen Separatisten“ hat der ukrainische Oligarch, Milliardär und nebenberuflich neue ukrainische Präsident Petro Poroschenko furchtbare Vergeltung angedroht. Für jeden der bei diesem Angriff getöteten ukrainischen Soldaten würden die „Rebellen“ mit dem Leben von hunderten ihrer Leute zu bezahlen haben. Herrn Poroschenko geht es also offensichtlich nicht um die Erreichung eines strategischen Zieles in diesem Bürgerkrieg, sondern um bloße Rache, bei der er möglichst viele Menschen der verhassten Gegenseite ermorden lassen will. Herr Poroschenko erweist sich damit als würdiger Nachfolger der Führer jener SS-Brigaden, die im zweiten Weltkrieg nach der Tötung deutscher Soldaten durch Partisanen ungeheuerliche Rachemassaker angerichtet haben, deren Opferzahl die Zahl der vorher durch Partisanen Getöteten ebenfalls um ein vielfaches übertraf.

Lauter als der Kampfeslärm des ukrainischen Bürgerkrieges dröhnt das Schweigen unserer diversen sonst so aufmerksamen „antifaschistischen“ Gruppierungen. Von deren Seite kam es zu keinen öffentlichen Wortmeldungen mit erhobenem Zeigefinger und betulicher Aufforderung, „den Anfängen zu wehren“, als ruchbar wurde, dass die neue ukrainische Regierung ein Mitglied in ihren Reihen hat, welches schon vor Jahren durch einen an ethnische Ukrainer gerichteten markigen Ausspruch aufgefallen ist, der ihn als würdigen Epigonen menschenverachtender Nazi-Ideologen ausweist. Dieses Regierungsmitglied ist Chef der ultrarechten ukrainischen Partei „Svoboda“ und hatte damals seine Anhänger in einer öffentlichen Rede aufgefordert: „Schnappt Euch die Gewehre, bekämpft die Russensäue, die Deutschen, die Judenschweine und andere Unarten.“

Keine Lichterketten und „Antifa“ – Demos wurden veranstaltet, als der mit Hilfe der USA und der EU ins Amt gehievte ukrainische Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk in einer Beileidskundgebung an Angehörige gefallener ukrainischer Soldaten Bürgerkriegsgegner als „Untermenschen“ bezeichnet hat.

Und nun ist es unseren „Antifa“ – Wächtern nicht einmal ein Schulterzucken wert, dass der neue ukrainische Präsident Poroschenko über wahllose, vielhundertfache Vergeltung und blutige Rache an Bürgerkriegsgegnern ganz im Stil der Führer der Waffen-SS schwadroniert.

Unsere Großeltern mussten sich von jenen, denen „die Gnade der späten Geburt“ zuteil geworden war, die Frage gefallen lassen, warum sie all den Nazigräueln nicht nur untätig zugesehen haben, sondern das verbrecherische Naziregime auch noch tatkräftig unterstützt und jubelnd zum „totalen Krieg“ legitimiert haben.  Sollten wir das unwahrscheinliche Glück haben, dass der Spuk, den diverse nach dem gewonnenen „kalten Krieg“ im Machtrausch befindliche US-Administrationen in Komplizenschaft mit ihren EU-Vasallen durch ihre aggressive EU-NATO-Osterweiterung in den letzten 25 Jahren in Europa angerichtet haben, vorübergeht ohne in eine finale Katastrophe zu münden, werden wir uns ähnlichen Fragen unserer Kinder und Kindeskinder stellen müssen.

Unsere Generation wird sich die Frage gefallen lassen müssen, warum wir es zugelassen haben, dass unsere europäischen Regierungen als US-Vasallen ausschließlich im US-amerikanischen Interesse Europa nachhaltig gespalten haben, indem sie  im Zuge ihrer aggressiven EU-NATO-Osterweiterung eine faschistische, menschenverachtende Regierung im Herzen Europas geduldet und unterstützt und damit kriegerische Auseinandersetzungen in der Mitte Europas in Kauf genommen haben.

Unsere Generation wird sich die Frage gefallen lassen müssen, warum wir unseren europäischen Regierungen nicht die demokratische Legitimation entzogen haben, obwohl diese über Jahrzehnte eng mit US-Administrationen zusammengearbeitet haben, die nach dem zweiten Weltkrieg unter dem Vorwand des Schutzes von Freiheit und Demokratie Dutzende von Kriegen geführt haben, bei denen neun von zehn Opfern Zivilisten waren.

Unsere Generation wird sich die Frage gefallen lassen müssen, warum wir auf die ewig gleichen US-Propagandalügen hereingefallen sind, auch als längst für die ganze Welt erkennbar war, dass viele der von den USA vorgebrachten Kriegsgründe schlicht erlogen waren und die USA diese Kriege ausschließlich zur Wahrung eigener geostrategischer Interessen geführt haben.

Dass all dies ohne unser Wissen und stillschweigendes Einverständnis geschehen sei, werden wir als Angehörige der Internet-Generation dann nicht behaupten können.

Böses Erwachen


Der von US-hörigen Eurokraten zum „Gott-sei-bei-uns“ unserer friedliebenden, westlichen Welt stilisierte russische Präsident Putin hat in der vergangenen Woche unser einstmals souveränes Österreich besucht. Sogleich legte eine ganze Riege führender Scharfmacher aus diversen EU-Bruderländern ihre Stirnen in besorgte Falten und stellte klar, dass Österreich diese Kurzvisite von Herrn Putin nicht als Besuch, sondern gefälligst schon eher als Heimsuchung zu verstehen habe.

Zu allem Überfluss forderte der russische Staatschef Wladimir Putin vor dem Antritt seiner Reise das Parlament in Moskau auch noch auf, die ihm erteilte Vollmacht für ein militärisches Eingreifen in der Ukraine wieder aufzuheben. Putin setzte also einen deutlichen Schritt zur Deeskalation. Zu blöd aber auch! Schließlich hatte man seitens der EU auf Zuruf und mit tatkräftiger Unterstützung der USA genug Mühe, Geld und kriminelle Energie investiert, um die Ukraine zu destabilisieren und auf Grund der zu erwartenden Reaktion Russlands endlich eine Handhabe zu haben, Russland und seinen Präsidenten international völlig zu isolieren und einen Vorwand zur direkten Konfrontation zu schaffen. Und jetzt das.

Sogleich war man seitens unserer Regierungsvertreter bemüht klarzustellen, dass Herr Präsident Putin doch nur einer schon vor langer Zeit ausgesprochenen Einladung nach Österreich gefolgt sei, und man könne doch nicht … und man wolle schließlich nur … und bitte keinen politischen Eklat – und was den Herrschaften halt sonst noch an diplomatischem Geschwurbel einfallen mochte. Und schließlich wäre der Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin eine gute Gelegenheit, das Projekt der Gaspipeline South Stream unter Dach und Fach zu bringen.

Das brachte das Blut einiger EU-Granden erst richtig in Wallung. Österreich erdreistete sich also, schnöde wirtschaftliche Interessen über die hehren Ideale der Friedenssicherung durch EU-NATO-Ost-Erweiterung bis an die Grenzen Russlands zu stellen und mit Herrn Putin zu sprechen. Das ging nun aber gar nicht.

Jeder psychologisch auch nur Halbgebildete weiß schließlich, dass ein Gespräch der erste Schritt zur Konfliktlösung ist. Und man will seitens der USA und US-höriger Scharfmacher in der EU schließlich den Konflikt nicht lösen, sondern weiter schüren, bis sich die USA mit Hilfe der EU im Rahmen der „Friedenssicherung“ in der Ukraine den Zugriff auf alle Ressourcen der Ukraine gesichert haben werden und jede Annäherung zwischen der EU und Russland für Jahrzehnte undenkbar sein wird. Besonders erfreulich wäre freilich, wenn man vorher noch im Zuge dieser „Friedenssicherung“ möglichst viele NATO-Kräfte möglichst nahe an die russische Grenze bringen könnte. Schließlich zieht die NATO Ende 2014 aus Afghanistan ab und braucht ein neues Betätigungsfeld.  Letztendlich wirklich optimal im Sinne der wahren Absichten der USA und ihrer Komplizen in der EU wäre es allerdings, wenn Herr Putin sich zu einem direkten militärischen Eingreifen in der Ostukraine entschließen könnte.

Hat das unserem Herrn Bundespräsidenten Fischer denn niemand erklärt? Offensichtlich nicht. Sonst wäre die als vordergründig unverbindliche Nettigkeit gegenüber Herrn Putin dahergekommene Feststellung unseres Herrn Bundespräsidenten, „von Sanktionen könne niemand profitieren“, in ihrer Naivität kaum zu begreifen.

Die auf Geheiß der USA seitens der EU gegen Russland verhängten Sanktionen werden weiter verschärft werden mit dem Ziel, Russland nachhaltig wirtschaftlich zu schwächen. Die daraus als Kollateralschaden folgende wirtschaftliche Schwächung der EU wird dabei von den USA nicht nur in Kauf genommen, sondern insgeheim durchaus begrüßt. Die wirtschaftliche Schwächung Russlands ist Teil einer langfristigen Strategie, „Russland in die Knie zu zwingen“, ebenso wie die fremdorchestrierte Destabilisierung der Ukraine und der Versuch, Russland zu einem militärischen Eingreifen zu provozieren.

All dem liegt als ideologisches Fundament die „Wolfowitz-Doktrin“ zu Grunde. In diesem Grundsatzpapier definiert der ehemalige stellvertretende amerikanische Verteidigungsminister jede Macht, die stark genug ist, sich Washingtons Einfluss zu entziehen, als feindlich:

„Unser an erster Stelle stehendes Ziel ist es, das Wiedererstarken eines neuen Rivalen, sei es auf dem Territorium der ehemaligen Sowjetunion oder anderswo, der eine Drohung in dem Ausmaß darstellt, wie es die Sowjetunion war, zu verhindern. Das ist die dominierende Überlegung, auf der die neue Strategie der regionalen Verteidigung beruht, und diese verlangt, dass wir bestrebt sind, jede feindliche Macht davon abzuhalten, eine Region zu beherrschen, deren Ressourcen unter einer konsolidierten Kontrolle ausreichend wären, um eine globale Macht zu erzeugen.“

Deshalb war der nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion ins Auge gefasste Plan eines „Europäischen Hauses“ unter Einbeziehung Russlands den USA immer ein Dorn im Auge. Ein lange währender Konflikt zwischen der EU und Russland samt der wirtschaftlichen Schwächung beider Seiten ist im Interesse der USA. Die Ukraine soll nicht, wie von verträumten Visionären gedacht, Brücke zwischen EU und Russland, sondern im Sinne der „Wolfowitz-Doktrin“ der Keil sein, der verhindert, dass ein „Europäisches Haus“ mit Russland eine wirtschaftlich und militärisch starke Einheit wird, die Europa endgültig dem Einfluss und Machtbereich der USA entzieht.

Zbigniew Kazimierz Brzeziński, ein aus Polen stammender US-amerikanischer Politikwissenschaftler und als Berater „böser Geist“ von fünf amerikanischen Präsidenten einschließlich Obama, lässt keinen Zweifel daran, dass ein neuer Krieg im Herzen Europas für die USA und deren willfährige europäische Partner, allen voran Deutschland, längst kein Tabu mehr ist.

»Möglicherweise könnte sich die USA auf einen lang andauernden bewaffneten Konflikt in der Ukraine einstellen …“ Im offenen Feld hätten die Ukrainer keine Chance. Doch eine erfolgreiche Stadtverteidigung sei möglich, wenn die Ukrainer über Panzerfäuste, Anti-Panzer-Waffen und einige Verbände verfügen würden, die der Westen zu liefern hätte. „So lässt sich Russland in die Knie zwingen“. Obama müsse zeigen, dass die „Aggression der Russen“ zu einem langfristigen Konflikt führen könnte. Natürlich unterschlägt Brzezinski dreist, dass Washington und die EU mit vereinten Kräften und unter dem Vorwand, Freiheitsbestrebungen der Ukrainer zu unterstützen dafür gesorgt haben, dass die Krise überhaupt ins Rollen kam und dass die „Aggression der Russen“ nichts anderes als der verständliche Versuch Russlands ist, seine legitimen Sicherheitsinteressen zu wahren.

Dabei hat die USA in den Brüsseler Eurokraten willfährige Handlanger. Herman Van Rompuy, der demokratisch nicht legitimierte Präsident des Europäischen Rates erklärte am 2. Mai 2014: „Die globalistische (sic!) Europäische Union wird letztendlich jedes Land an der russischen Westgrenze kontrollieren … auch wenn die Unterstützung für derartige Bemühungen in der Öffentlichkeit sehr gering ist, werden wir es dennoch machen.“

Hinter der pseudodemokratischen Fassade kommt also wieder einmal die hässliche Fratze wahrer Antidemokraten zum Vorschein, die auch kein Problem damit haben, eine faschistoide Regierung in Kiew zu unterstützen. Deren Premierminister Arsenij Jazenjuk hat anlässlich seiner Beileidsbekundungen für die Familien gefallener ukrainischer Militärangehöriger folgenden Text auf der Internetseite der ukrainischen Botschaft in den USA veröffentlicht:

„Sie (die gefallenen ukrainischen Militärangehörigen) verloren ihr Leben, weil sie Frauen, Kinder und Alte verteidigten, die in Gefahr waren, von Eindringlingen sowie Untermenschen, welche von ihnen finanziert werden, getötet zu werden.“

Dieser „Herr“ Jazenjuk ist gemeinsam mit  vier der faschistischen Svoboda-Partei angehörenden Mitgliedern seiner Regierung seit dem Maidan-Putsch ein von EU-Granden in Brüssel hofierter, wirtschaftlich und militärisch unterstützter Partner einer offensichtlich von allen guten Geistern verlassenen EU unter Führung eines „erwachenden Deutschlands“.

Wir dürfen wählen. Aber haben wir eine Wahl?


Wahlen stehen wieder einmal kurz bevor. Diesmal sind es Wahlen, in denen wir entscheiden dürfen, wer uns, also „uns hier unten”, in den nächsten 5 Jahren vertreten wird „da oben“ im EU-Parlament.

Wir wählen 751 Abgeordnete, die darüber bestimmen sollen, welche Richtung die Europäische Union einzuschlagen hat, nämlich politisch, ökonomisch, ökologisch, sowie hinsichtlich der zivilen und militärischen Sicherheit, der Einwanderungsproblematik, der demografischen Entwicklungen und vieler anderer Aspekte, die über Wohl und Wehe aller Europäerinnen und Europäer entscheiden.

Bei dieser Wahl soll jeder von uns Europäerinnen und Europäern jenen Parteien und Persönlichkeiten die Stimme geben, denen wir zutrauen, die besten Antworten auf all diese Fragen zu haben. Dem liegt ein zutiefst demokratischer Gedanke zu Grunde. Wir „hier unten“ verschaffen uns Überblick über die anstehenden Fragen und Probleme, bilden uns eine Meinung über mögliche Lösungen und wählen uns jene Persönlichkeiten als unsere Vertreterinnen und Vertreter „da oben“, deren Lösungsansätze unseren eigenen Vorstellungen möglichst nahe kommen.

Diese unsere Vertreterinnen und Vertreter im EU-Parlament werden dann alles in ihrer Macht stehende tun, um das von uns in sie gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen. Ein Spitzenkandidat und mit einiger Wahrscheinlichkeit der nächste Präsident der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, sieht das vielleicht ähnlich, vorausgesetzt, er hat seine Geisteshaltung, die er in einem Spiegelinterview 1999 darlegte, radikal verändert. Damals sagte er nämlich in überaus erhellender Offenheit:

„Wir beschließen etwas, stellen es dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob etwas passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter, Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

Es ist allerdings ein wenig anheimelnder Gedanke, dass unsere Vertreterinnen und Vertreter “da oben” im EU-Parlament, denen wir unsere Stimme, unser Vertrauen und ein fürstliches Gehalt geben, ihren Handlungsspielraum daraus ableiten, dass “wir hier unten” gar nicht begreifen, was sie beschließen.

Aber immerhin werden diese Beschlüsse – meistens – in strenger Einhaltung aller Punkte des “Lissabonner Vertrages” gefasst. Wie wenig dieser Umstand allerdings zu unserer Beruhigung beitragen sollte, zeigt ein Interview, das Giuliano Amato, ehemaliger italienischer Ministerpräsident und ab 2002 Vizepräsident des Europäischen Konvents, der die „Lissabonner Verträge“ erarbeitete, „La Stampa“ gegeben hat. „Ich ziehe es vor,“ erklärt er da, „langsam vorzugehen und die Souveränität (der Mitgliedstaaten) Stück für Stück zu zerbrechen, und dabei plötzliche Übergänge von den nationalen Befugnissen des Bundes zu vermeiden“ um dann klarzustellen, aus welchem Zeitalter er seine „demokratische Inspiration“ bezieht. „Das Mittelalter hat eine viel reichere Humanität und eine Diversität der Identität, die ein Vorbild sein kann. Das Mittelalter ist schön.“

Dennoch sind die „Lissabonner Verträge“ so ernst nun auch wieder nicht zu nehmen, wenn die „EU-Granden“ glauben, Maßnahmen setzen zu müssen, die sie uns dann als „alternativlos“ verkaufen. Die französische Finanzministerin Christine Lagarde hat zugegeben, dass der Rettungsschirm für die Euro-Staaten und die Hilfskredite für Griechenland gegen die Europäischen Verträge verstoßen. Beide Instrumente seien „im Lissabon-Vertrag nicht vorgesehen“.

Nicht anders verhält es sich mit den “Maastricht-Verträgen”, die eine „no-bailout“ Klausel enthalten, welche sinngemäß besagt, dass ein Euro-Teilnehmerland nicht für Verbindlichkeiten und Schulden anderer Teilnehmerländer haften oder aufkommen muss. Auch hier ist die Abkehr von dieser Vereinbarung und die Umwandlung der Eurozone in eine Transferunion wohl auch nur eine der Ausnahmen, die die Regel zu bestätigen haben. Ob die Hilfszahlungen in Milliardenhöhe, die seitens der EU der faschistoiden Regierung in Kiew nach den Maidan-Unruhen Anfang 2014 zugesagt wurden, durch die Lissabonner Verträge gedeckt sind, ist dann auch schon egal.

Da es im Fall dieser „Ausnahmen“ für viele von uns “hier unten” durch Transferleistungen an hochverschuldete EU-Mitgliedsstaaten aber so richtig teuer geworden ist und durch den von “denen da oben” eingerichteten “ESM-Rettungsschirm” und die damit verbundenen Haftungen noch viel teurer werden kann, lohnt es sich, hier ein wenig Ursachenforschung zu betreiben.

Dazu ein Blick auf die nobelpreisgekrönte “Theorie optimaler Währungsräume”, wo klar dargelegt ist, wohin die Reise geht, wenn man Wirtschaftsräume mit unterschiedlicher Leistungsfähigkeit mit einer gemeinsamen Währung ausstattet. Zitat:

Werden unterschiedlich leistungsfähige Wirtschaftsräume unter eine gemeinsame Währung gebracht, passiert Folgendes: Die schwächeren Ökonomien geraten unter Konkurrenzdruck und müssen ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Gelingt das nicht oder nur unzureichend, wandern Kapital und Arbeitskräfte in Regionen ab, in denen sie produktivere Verwendung finden. Scheitert dies an irgendwelchen Hindernissen – bei Arbeitskräften sind das vor allem Sprachbarrieren oder prohibitive Mobilitätskosten aller Art -, bleibt nur noch eine Alternative: Entweder es kommt zu einem gewissen Ausgleich durch transregionale Transfers, oder die wettbewerbsschwächeren Regionen müssen die gemeinsame Währung verlassen – zum Schaden aller.

Der vom Europäischen Rat am 7. Februar 1992 im niederländischen Maastricht unterzeichnete Vertrag über die Europäische Union (EUV) enthält also jene „no-bailout“ Klausel, deren Einhaltung durch die von den Europäischen Mitgliedstaaten eingegangene Währungsunion unmöglich geworden ist.

Das nährt die Hoffnung, dass es zumindest eine Gemeinsamkeit zwischen uns „hier unten“ und „denen da oben“ gibt: Wie Herr Jean Claude Junker 1999 so treffend formulierte, begreifen die meisten von „uns hier unten“ gar nicht, was „von denen da oben“ beschlossen wird – viele von „denen da oben“ offensichtlich aber auch nicht, was wiederum ein klassischer Milderungsgrund wäre.

Dass die wahlwerbende EU-Spitze kurz vor den Wahlen dem staunenden Publikum stolz das Ende der “Euro-Krise” verkündet, obwohl die gigantischen Haftungen des “ESM-Rettungsschirmes” immer noch aufrecht sind, ist wohl als eine in der Werbebranche durchaus übliche Übertreibung zu betrachten. Weniger Wohlmeinende könnten darin allerdings auch eine ziemliche Chuzpe sehen.

Im Übrigen gilt die Unschuldsvermutung. Immer.

„Anrüchige“ Texte bei der Zentralmatura


Im Rahmen der österreichischen „Zentralmatura 2014“ in Deutsch wurde in einer vom Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation und Entwicklung (BIFIE) verfassten Aufgabenstellung den Maturantinnen und Maturanten ein Text zur Interpretation vorgelegt, in dem ein Weinbauer in seinem Weingarten eine Schnecke findet und große Bewunderung für ihre äußere, sein Schönheitsempfinden sehr ansprechende Gestalt hegt. Aber nach einigem Zögern tötet er sie, weil er das Gedeihen seines Weingartens über das Leben dieses „Schädlings“ stellt.

Die „IG Autorinnen Autoren“ hat scharf kritisiert, dass dieser Text den Schülerinnen und Schülern ohne Verdeutlichung des historischen Kontexts und insbesondere ohne Hinweis auf die Rolle Hausmanns im Nationalsozialismus vorgelegt worden ist. In der Begründung hat „IG Autorinnen Autoren“ sinngemäß erklärt, dass der Autor dieses Textes, Manfred Hausmann, im nationalsozialistischen Deutschland immerhin auch Mitarbeiter der NS-Wochenzeitung „Das Reich“ gewesen war. Genau deshalb, so die „IG Autorinnen Autoren“, würde dieser Text eine Interpretation im Sinne einer Rechtfertigung rassistischer Ideologien bis hin zur Vernichtung „minderwertigen Lebens“ geradezu herausfordern.

Nun könnte man den Standpunkt vertreten, dass ein Text ja schließlich nur für sich selbst spräche und man getrost außer Acht lassen könne, wer ihn verfasst hat und durch wen er fallweise zitiert wird. Ob das so ist, versuche ich im folgenden, scheinbar trivialen Beispiel zu untersuchen.

Zwei Freunde bewohnen ein Haus und rüsten sich für einen gemeinsamen Spaziergang. Der eine geht kurz vor die Tür, kommt zurück und erklärt: „Draußen ist es kalt“. Eine an sich einfache Aussage, die – scheinbar – wenig Spielraum für unterschiedliche Interpretationen offen lässt. Dies gilt, solange man nicht berücksichtigt, wie es um die individuelle Empfindung von Wärme und Kälte beim Überbringer der Botschaft und bei deren Empfänger bestellt ist. Empfinden beide gleich und wissen das auch, bleibt der Sachverhalt überschaubar und einfach. Der Empfänger der Botschaft tut gut daran, sich vor Verlassen des Hauses mit entsprechender Kleidung vor Kälte zu schützen.

Wesentlich komplizierter wird es, wenn die Kälteempfindlichkeit des einen deutlich stärker ausgeprägt ist als die des anderen. Dann kann die Botschaft vom Empfänger erst dann richtig interpretiert werden, wenn beide um die unterschiedliche Kälteempfindlichkeit des jeweils anderen Bescheid wissen und der Empfänger außerdem weiß, ob sein Freund die Aussage nach dem Maßstab seiner eigenen Kälteempfindlichkeit oder nach der des Empfängers getroffen hat.

Damit wird gezeigt, dass es bei der Interpretation einer Botschaft nicht nur auf deren verbalen Inhalt, sondern auch auf die Verfasstheit von Sender und Empfänger ankommt, sowie auch darauf, inwieweit Sender und Empfänger einer Botschaft über die Konzepte des jeweils anderen Bescheid wissen und dieses Wissen in ihrer Aussage berücksichtigen. Will also ein Autor sichergehen, dass sein Text von seinen Lesern so verstanden wird, wie er von ihm gemeint ist, wird er seine Botschaft der Verfasstheit seiner zeitgenössischen Leserschaft anpassen.  Anderseits werden seine zeitgenössischen Leser gut daran tun, den Text auch im Lichte der ihnen bekannten, persönlichen Eigenheiten des Autors zu beurteilen. Für Leser späterer Generationen gilt deshalb, dass sie den Text im Lichte der ihnen bekannten Verfasstheit des Autors und der zeitgenössischen Leserschaft des Autors zu beurteilen haben.

Man kann sich also bei der Beurteilung eines Textes nicht nur auf die eigene, persönliche Rezeption dieses Textes berufen, sondern hat auch darauf zu achten, wer diesen Text für welche Zielgruppe verfasst hat. Aus diesem Blickwinkel ist der Standpunkt, ein Text könne „für sich alleine sprechen“, nicht haltbar. Deshalb hätte das Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation und Entwicklung (BIFIE) in der betreffenden Aufgabenstellung unbedingt auf die Rolle Hausmanns als Autor für eine NS Wochenzeitung hinweisen müssen, und auch ein relativierender Hinweis darauf, dass die  Kritiken an Hausmann umstritten sind, wäre wichtig gewesen.

Darüber hinaus ist der Text 1947, also zu einer Zeit sicher noch nicht abgeschlossener Entnazifizierung erschienen, was die Beurteilung der weltanschaulichen Positionierung sowohl des Autors als auch der damaligen Leserschaft aus heutiger Sicht sehr schwierig macht. Dadurch wird eine seriöse Interpretation des Textes zu einem fast aussichtslosen Unterfangen und ist jedenfalls Maturantinnen und Maturanten nicht zuzumuten. Deshalb ist den Verfassern der Deutschaufgabe für die „Zentralmatura 2014“ vom Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation und Entwicklung (BIFIE) tatsächlich grobes Versagen sowohl hinsichtlich der Auswahl des Textes als auch hinsichtlich der fehlenden Hinweise auf die besondere Biografie des Autors vorzuwerfen und die Forderung nach entsprechenden Konsequenzen war berechtigt.

„Political Correctness“, die Gleichstellung der Frau und Bahnhofsuhren


Die Bemühungen zur Gleichstellung der Frau manifestieren sich auch in Versuchen, diskriminierende Elemente aus unserer Alltagssprache zu entfernen. Korrektes „Gendern“ ist das Gebot der letzten Jahre. Und daher darf ich mitteilen, dass ich diese Zeilen gerade auf „eine Computa“ verfasse. Wenn Sie nun glauben, der Versuch einer satirischen Überspitzung wäre damit mir gründlich missglückt, liegen Sie falsch.

An der Berliner Humboldt-Universität hat eine Arbeitsgruppe für „Feministisch Sprachhandeln“ eine Broschüre mit „antidiskriminierenden“ Sprachempfehlungen herausgegeben. In der Broschüre werden Beispiele „antidiskriminierender Sprache vorgestellt, unter anderen die „a-Form“, die aus dem „Drucker“ eine die Frauen nicht diskriminierende „Drucka“ macht. Die hohe Praxistauglichkeit dieser neuen Sprache wird durch einen Beispielsatz untermauert: „Unsa Lautsprecha ist permanent auf Demos unterwegs. Ea erfreut sich hoher Beliebtheit.“ Über die im Sinne des korrekten Genderns kleine Unsauberkeit im Wörtchen „erfreut“ sollten wir großzügig hinwegsehen und uns der Betrachtung zuwenden, wie und wann dieser ganze Irrsinn eigentlich begonnen hat.

Vor ca. 30 Jahren begann sich bei uns die Spezies der „Politisch Korrekten“ zu etablieren. Auf der Suche nach Gelegenheiten, ihre ersten Duftmarken zu setzen, hatten sie eine zündende Idee. Bis dahin war die Bezeichnung „Neger“ im deutschen Sprachraum ein Wort des allgemeinen Sprachgebrauchs und frei von jeder diskriminierenden oder gar verächtlich machenden Bedeutung gewesen. Aber es klang ganz ähnlich wie das übel diskriminierende amerikanische Wort „Nigger“, und so war es ein Leichtes, im deutschen Sprachraum lebende Afroamerikaner dazu anzustiften, sich in deutschen und österreichischen Talkshows über das Wort „Neger“ sehr gekränkt zu zeigen und den Wunsch zu äußern, fortan als „Schwarze“ bezeichnet zu werden.

Nicht einmal der bei einer dieser Talkshows anwesende, über jeden Verdacht rassistischer Haltung erhabene Verhaltensforscher Dr. Otto König konnte die anwesenden Afroamerikaner davon überzeugen, dass das deutsche Wort „Neger“ im Gegensatz zu dem ähnlich klingenden amerikanischen „Nigger“ im deutschen Sprachraum keinerlei abfällige und diskriminierende Bedeutung hatte. Welche Anmaßung im Übrigen darin lag, dass Menschen, deren Muttersprache nicht deutsch war, Menschen mit deutscher Muttersprache darüber aufklären wollten, dass bestimmte deutsche Worte eine andere Bedeutung hätten als von den Menschen mit deutscher Muttersprache bis dahin angenommen, schien bei diesen Talkshows niemandem aufzufallen.

Dass es der neuen Klasse der „Politisch Korrekten“ tatsächlich gelungen ist, die bis dahin völlig wertfrei gebrauchte Bezeichnung „Neger“ so umzubesetzen, dass sie heute in den Ohren jedes Menschen mit Gefühl für Anstand und Respekt übel herabwürdigend klingt, kann man wohl als einen der ersten im deutschen Sprachraum geglückten Testläufe der „Political Correctness“ bezeichnen. Davon ermutigt haben die Proponenten der „Political Correctness“ diese nach und nach zu einem Instrument jakobinischen Gesinnungsterrors entwickelt.

Um die politisch unkorrekten Dumpfbacken weiter schön auf Trab zu halten, aber vielleicht noch mehr, um ihre eigene Existenz zu rechtfertigen, dachten sich die Hüter der politisch korrekten Gesinnung auch immer wieder etwas Neues aus. „Schwarzer“ war auch bald politsch unkorrekt, daher tunlichst durch „Farbiger“ zu ersetzen, und nunmehr hat man im politisch korrekten Schönsprech „Afrikaner“ oder entsprechend „Afroamerikaner“ zu sagen.

So sind die „Politisch Korrekten“ den durch sie so gerne Belehrten – wie der Igel dem Hasen – immer ein Stück voraus und leiten daraus wohl das ihnen eigene hypertrophe Selbstwertgefühl ab, das sie in diversen Talkshows und Diskussionsrunden so gerne zur Schau stellen. In ihrer blasierten Selbstgerechtigkeit sind sie ständig auf der Suche nach Begriffen, über die sich ein hochsensibles Mitglied einer anderen Ethnie sehr kränken könnte, und so fühlen sich die kreativsten Köpfe dieser Antidiskriminierungswächter dazu berufen, neue Begriffe für süße Köstlichkeiten wie „Negerbrot“, „Mohr im Hemd“ oder „Eskimo-Eis“ zu erfinden.

Natürlich konnte es da nicht ausbleiben, dass die „Politisch Korrekten“ auch das an sich sehr berechtigte Anliegen der Gleichstellung der Frau als ihre ureigene Domäne reklamierten. Dass diese Bemühungen als markanteste Errungenschaft das Binnen-I samt reverser Diskriminierung in der gesprochenen Form hervorgebracht haben, ist ein weiterer trauriger Beleg für die geistige Verfasstheit der Zunft der „Politisch Korrekten“.

Selbstverständlich hat der unermüdliche Einsatz der „Politisch Korrekten“ nicht bei der Überwachung der Alltagssprache halt gemacht, sondern unterzieht inzwischen alle Bereiche von Kultur, Politik und Geschichtsbetrachtung einer strengen Zensur und hat somit das demokratische Recht der freien Meinungsäußerung neu definiert.

So werden nunmehr alle Bereiche von Kultur, Politik und Geschichtsbetrachtung von diesen neuen Jakobinern scharfäugig überwacht und jeder der gegen das, was diese als politisch korrekten Sprachgebrauch zuweilen im Wochentakt neu definieren, öffentlich verstößt, wird als rassistisch, sexistisch, extremistisch oder überhaupt menschenverachtend diffamiert und an den Pranger der veröffentlichten Meinung gestellt.

Ganze Brigaden von Sprachwissenschaftlern beschäftigen sich mit dem Aufspüren „belasteter Begriffe“ und der Frage des „politisch korrekten“ geschlechtlichen Neutralisierens von Gebrauchsgegenständen, Berufsbezeichnungen und Hymnen und verhunzen dabei unsere Sprache oft bis zur Unkenntlichkeit.

Vielleicht finden sie aber dennoch Zeit, über eine Antwort auf die Frage nachzudenken, die mir schon lange wirklich am Herzen liegt, nämlich: Wie bezeichnet man eigentlich eine Bahnhofsuhr politisch korrekt, wo doch Bahnhofsuhren auch im „Dritten Reich“ Bahnhofsuhren hießen?

Russland und die Europäische Union – Geschichte einer Zerrüttung am Beispiel der Ukraine


Die gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Ukraine und die Tragödie von Odessa dürfen nicht den Blick auf die Tatsache verstellen, dass das Drama um die Ukraine, das seit den Maidan-Unruhen seinen tragischen Lauf nimmt, eine von langer Hand geplante, fremdorchestrierte Aktion war.

Wie bei den meisten Revolutionen und Umstürzen außerhalb ihres Machtbereiches hatte sich die EU über die „Orange Revolution“ in der Ukraine im Jahr 2004 kurz begeistert gezeigt und danach rasch das Interesse an der Ukraine verloren. Zehn Jahre später gibt es eine Reihe von Gründen, sich seitens der EU, der USA und der NATO dieses Themas wieder anzunehmen.

Am einfachsten ist dabei die Interessenslage der NATO zu verstehen und darzustellen: Derzeit hat die NATO 70.000 Soldaten in Afghanistan stationiert. Ein totaler Rückzug der NATO aus Afghanistan steht Ende 2014 bevor, ohne dass Afghanistan sicherer geworden oder gar befriedet wäre. Alle anderen derzeitigen NATO-geführten Operationen binden nur einen Bruchteil dieser frei werdenden Kapazitäten. Da kommt ein neues dunkles Bedrohungsszenario gerade recht, um die exorbitanten und jährlich steigenden Kosten dieser Militärmaschinerie weiterhin zu rechtfertigen.

Komplexer ist die Gemengelage im Verhältnis zwischen EU, Russland, USA und Ukraine, und zum besseren Verständnis ist es hilfreich, die Entwicklung seit 1990 zu betrachten.

Als die Sowjetunion unter ihrem damaligen Präsidenten Gorbatschow im Februar 1990 der Wiedervereinigung Deutschlands zustimmte, krachte es ja bereits hörbar im Gebälk des Warschauer Paktes, und es war schon abzusehen, dass die Freiheitsbestrebungen in den anderen Warschauer-Pakt-Staaten nicht mehr gewaltsam unterdrückt werden konnten. Daher bestand Gorbatschow in weiser Voraussicht auf der Zusage, dass die NATO keine damals noch zum Warschauer Pakt gehörenden Staaten in die NATO eingliedern würde. Der Vorschlag der Sowjetunion, Warschauer Pakt und NATO aufzulösen und ein gemeinsames europäisches Sicherheitsbündnis mit Beteiligung Russlands zu errichten, wurde vom Westen abgelehnt: Der Warschauer Pakt möge aufgelöst werden, die NATO müsse bleiben. Sie blieb und wurde von einem Verteidigungsbündnis in ein Interventionsbündnis transformiert, das als solches seine ersten völkerrechtswidrigen Einsätze gegen Serbien absolvierte. Die „Büchse der Pandora“ war geöffnet. (Zitat: Gregor Gysi)

Dieses Gorbatschow und der UdSSR 1990 gegebene Versprechen ist bis heute seitens der NATO vielfach gebrochen worden, die NATO ist bis an die Grenzen des heutigen Russland vorgerückt. Darüber hinaus hatte die NATO nichts Besseres zu tun, als in den neuen Partnerländern flugs Raketenbasen zu installieren.

Der russische Präsident Putin schien daher zu Beginn seiner dritten Amtsperiode sein Interesse am „Europäischen Haus“ verloren zu haben. Seine Wandlung seit seiner historischen Rede 2001 vor dem deutschen Bundestag, in dem er von einem gemeinsamen europäischen Haus gesprochen hatte, war allerdings auch die Reaktion auf eine arrogante EU, die Russland nie in diesem „europäischen Haus“ sehen und nie als gleichwertigen Partner akzeptieren wollte. Vielmehr hatte die EU immer wieder Maßnahmen gesetzt bzw. unterstützt, die Russlands Einfluss Stück für Stück beschnitten und untergraben haben.

Ergebnis dieser Wandlung Putins war auch seine Hinwendung zur „Eurasischen Union“ sowie der Versuch eines wirtschaftlichen und strategischen Schulterschlusses mit China. Gleichzeitig erdreistete Putin sich, einen wesentlichen Teil des russischen Öl- und Gasgeschäftes nicht mehr in US-Dollar, sondern in Euro und Rubel abzurechnen. Ähnliches hat sich dereinst ja auch Saddam Hussein herausgenommen, mit den bekannten Folgen für den Irak und Saddams Genick.

In der Ukraine war 2013 die „Orange Revolution“ von 2004 – auch durch mangelnde Unterstützung seitens der EU – endgültig gescheitert, das Land stand ökonomisch am sprichwörtlichen Abgrund und ein tiefer Korruptionssumpf hatte alle Teile von Politik und Wirtschaft durchdrungen. Die Ukraine schien nunmehr reif für einen neuen Versuch, sie aus dem Einflussbereich Russlands herauszulösen und wirtschaftlich in die EU und militärisch in die NATO einzubinden. Die Gelegenheit schien günstig, endlich zu vollenden, was Nazideutschland, das ja die Ukraine als seine „zukünftige Kornkammer“ bezeichnet hatte, vor fast 70 Jahren misslungen war. Also entschloss man sich seitens der EU und mit kräftiger Beihilfe der USA, Russland und seinem Präsidenten Putin „einen Konflikt anzubieten, den dieser nicht ausschlagen konnte“.

Man schickte sich an, nach der EU-Eingliederung und NATO-Anbindung anderer Staaten, die ehemals zur russischen Einflusssphäre gehörten, jetzt auch noch die Ukraine durch ein Assoziierungsabkommen eng an die EU zu binden und letztlich in die NATO zu holen, wissend und ignorierend, dass man damit die russische Schmerzgrenze deutlicher als je zuvor überschreiten würde. Zu diesem Zeitpunkt war die Krim ja noch Teil der Ukraine; und natürlich konnten EU und NATO nicht erwarten, dass Putin dem Verlust der Schwarzmeerhäfen auf der Krim tatenlos zusehen und dem Abdriften der Ukraine Richtung EU und NATO samt der Errichtung weiterer gegen Russland gerichteter Raketenbasen auf dem Territorium der Ukraine auch noch applaudieren würde. Drei Tage vor der Unterzeichnung hat Putin den ukrainischen Präsidenten Janukovich – wahrscheinlich sehr nachdrücklich – „zur Ordnung“ gerufen, worauf dieser die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens mit der EU absagte.

Auf Grund ihrer desolaten wirtschaftlichen Lage bedurfte es keiner großen Anstrengung, die Ukraine völlig zu destabilisieren. Die vom Westen kräftig unterstützten Maidan – Unruhen haben eine fadenscheinig legitimierte, faschistoide Regierung an die Macht gebracht, die willens schien, die Annäherung der Ukraine an die EU entgegen allen russischen Bedenken und Widerständen durchzuziehen. Die Bahn für diese Regierung war frei geworden, nachdem eine Abstimmung im ukrainischen Parlament über die Entlassung des ukrainischen Präsidenten stattgefunden hatte. Die zur Absetzung des Präsidenten nötige verfassungsmäßige Mehrheit von 75% wurde mit 72,8% knapp verfehlt, und außerdem hatte die Abstimmung den kleinen Schönheitsfehler, dass sie unter den Augen bewaffneter Kräfte stattfand. Dennoch und im Widerspruch zur ukrainischen Verfassung betrachtete man seitens der Opposition Präsident Janukovich auf Grund dieser Abstimmung als abgesetzt, was auch von der EU-Bürokratie anerkannt wurde.

Dieselben EU-Bürokraten, die im Jahr 2000 wegen der Regierungsbeteiligung der FPÖ gegen Österreich Sanktionen verhängt hatten, zeigten sich diesmal weitaus weniger zimperlich. Jazenjuk, der verfassungswidrig an die Macht gekommene ukrainische Ministerpräsident einer Regierung, der ausgewiesene Faschisten angehörten, wurde hofiert und man sagte ihm EU-Hilfsgelder in Milliardenhöhe zu. Mit solchermaßen gestärktem Rücken faselte Jazenjuk ohne Zögern von einem Krieg gegen Russland zur Verteidigung der Krim gegen russische Begehrlichkeiten, und damit man in Russland gleich wisse, wohin die Reise geht, hat Jazenjuks Regierung gleich eine Gesetzesvorlage eingebracht, die Russisch als zweite Amtssprache abschaffen sollte. Da brauchte Putin wohl gar nicht mehr viel zu tun, um eine vehemente „Los von Kiew“ Bewegung der ostukrainischen „Separatisten“ in Schwung zu bringen. Auch eine Rücknahme dieses Gesetzesentwurfs konnte nicht mehr darüber hinweg täuschen, wie die neue ukrainische Regierung mit der russischen Minderheit im Land umzugehen gedachte. Das Argument, nötigenfalls den russischen Landsleuten in der Ukraine beistehen zu müssen, hatte man Putin auf dem Silbertablett geliefert.

Das Krimreferendum brachte dann eine überwältigende Mehrheit für den Anschluss der Krim an Russland, allerdings mit dem kleinen Schönheitsfehler, dass es unter den Augen bewaffneter Kräfte stattfand. Diesfalls wurde das Ergebnis des Referendums von den EU-Bürokraten und westeuropäischen Staatskanzleien unter Berufung auf die ukrainische Verfassung nicht anerkannt, im Fall der ebenfalls verfassungswidrigen Absetzung von Präsident Janukovich war die ukrainische Verfassung für dieselben EU-Bürokraten und Staatskanzleien kein Thema gewesen.

Im Falle des bewaffneten Angriffs auf Serbien durch die NATO im Jahr 2006 war das Völkerrecht auf der Strecke geblieben, was die NATO und die EU-Staatskanzleien damals wenig kümmerte. Bei der seitens der EU und ihrer Verbündeten geübten Kritik an der Anwesenheit von Putins „schwarzen Männern“ vor und beim Unabhängigkeitsreferendum auf der Krim berief man sich natürlich auf das Völkerrecht.

Der völkerrechtliche Aspekt der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo scheint durch die Entscheidung des Internationalen Gerichtshofes ausjudiziert. Am 22. Juli 2010 erklärte der Internationale Gerichtshof die Unabhängigkeit des Kosovo als rechtens: Die Abspaltung der ehemaligen serbischen Provinz hat “das allgemeine internationale Recht nicht verletzt” verkündete IGH-Präsident Hisashi Owada bei der Verlesung des Rechtsgutachtens und fügte hinzu, dass das internationale Recht kein Verbot von Unabhängigkeitserklärungen kenne.

Dieses Urteil schienen die Staatskanzleien der Länder der EU und die EU-Bürokraten vergessen zu haben, als sie die Rückkehr der Krim zu Russland nach der Unabhängigkeitserklärung der Krim von der Ukraine als völkerrechtswidrig bezeichneten.

Auch wenn sich Russland – was nicht zu hoffen, leider aber denkbar ist – zu einem militärischen Eingreifen in der Ukraine hinreißen lässt und sich dadurch natürlich ins Unrecht setzt, muss man das Verhältnis EU-Russland-Ukraine-NATO seit 1990 als Ganzes im Auge behalten. Dabei wird klar, dass das unselige Gezerre an und um die Ukraine, das von EU und NATO eingeleitet wurde, Ursache und Wurzel dieses ganzen Unheils ist.

Die Chance, der Ukraine eine Brückenfunktion zwischen EU und Russland zuzuordnen, wurde so verpasst, über die legitimen Sicherheitsinteressen Russlands haben sich EU und NATO kühl lächelnd hinweg setzen wollen. Nun, da die viel zitierte „rote Linie“ von allen Seiten überschritten scheint, glaubt man, das ganze Fiasko nur mit den im Sinne Putins agierenden schwarzen Männern in Slavjansk und anderen Städten der Ostukraine erklären und auf diese Art allein Russland die Schuld zuschieben zu können. Dass Geschichte nicht nach so einfachen Mustern abläuft, sollte spätestens seit Sarajevo bekannt sein.

Der Geist ist aus der Flasche, und die Möglichkeit, die Einheit der Ukraine zu bewahren und die unterschiedlichen Interessen der verschiedenen Bevölkerungsgruppen zufrieden zu stellen, scheint in weite Ferne gerückt. Hass ist gesät, Blut ist geflossen, und der vernünftige Vorschlag des russischen Außenministers Lawrow, eine Verhandlungslösung unter Beteiligung aller Konfliktparteien und damit auch der „Separatisten“ der Ostukraine zu suchen, wurde vom ukrainischen Außenminister Deschtschiza beim Treffen zahlreicher europäischer Außenminister in Wien prompt zurück gewiesen. In trotziger Verweigerung der Realität behauptete er, die ukrainische Übergangsregierung spreche für alle Ukrainer.

Die ukrainische Gesellschaft ist tief gespalten, und das nicht erst seit den Ereignissen auf dem Maidan, sondern schon seit dem zweiten Weltkrieg. Die Ostukraine tendierte damals schon zu Russland, die Westukraine zu Westeuropa, und das hat sich bis heute nicht geändert. Die traurige Wahrheit ist, dass es heute wohl keine einzige politische Persönlichkeit in der Ukraine gibt, die beide Teile repräsentieren könnte.

An all dem ändern auch gegen Russland gerichtete Sanktionen nichts, die seitens der EU ja nur hilfloser Ausdruck einer fehlenden echten Strategie sind und darüber hinaus im Fall einer Verschärfung auch der EU großen wirtschaftlichen Schaden zufügen werden. Etwas anders ist die Sanktionsfreudigkeit der USA zu beurteilen. Die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen den USA und Russland sind viel geringer als jene zwischen manchen Ländern der EU und Russland. Weiters liegt eine Schwächung der europäischen Wirtschaft durchaus im amerikanischen Interesse, ebenso wie ein langfristiger Konflikt zwischen EU und Russland, dessen Folgen das Ausbleiben der russischen Gaslieferungen an die Länder der EU wären. Für diesen Fall haben ja die USA und deren Schiefergaslobby bereits Ersatzlieferungen angeboten.

Der in der Ukraine nötige Prozess der Versöhnung und des Ausgleichs ist nur durch eine Föderalisierung zu erreichen, und die dazu nötigen Verhandlungen sind mit Beteiligung von Vertretern aller Interessensgruppen der Ukraine zu führen.

Es muss endlich anerkannt werden, dass die politische und militärische Zuordnung der Ukraine legitime Sicherheitsinteressen Russlands berührt. Teil dieser Anerkennung hat die Garantie zu sein, dass die Ukraine nicht Mitglied der NATO wird. Die EU muss ihr Verhältnis zu Russland unter der Prämisse neu definieren, dass Sicherheit in Europa nicht gegen oder ohne Russland, sondern nur mit Russland gewährleistet werden kann.

„Verbotene Worte“ und „Phobien“


Es ist eines der Merkmale totalitärer Regime, politischen Diskurs nicht zuzulassen und sich mit gegenläufigen politischen Meinungen prinzipiell nicht auseinander zu setzen. Regimekritiker werden entweder an einen unbekannten Ort verbracht und kurzerhand liquidiert, oder man zwingt ihnen in Schauprozessen Geständnisse ab, aus denen die Machthaber das Recht ableiten, diese „Abweichler“ und „Verräter am Volk“ hinzurichten oder für lange Jahre wegzusperren. Schauprozesse und Liquidationen waren nationalsozialistische und stalinistische Tradition, die auch in anderen Teilen der Welt ihre unrühmlichen Nachahmer fand und findet.

In der Sowjetunion Chrustschows und Breschnjews war man bemüht, dem Umgang mit „Dissidenten“ einen etwas legitimeren Anstrich zu geben, ohne dabei das Ziel aus den Augen zu verlieren, den unliebsamen Kritiker aus den Augen der Öffentlichkeit zu entfernen und auf möglichst lange Zeit mundtot zu machen. Man bediente sich dabei der einfachen Methode, den betreffenden „Dissidenten“ durch regimetreue Psychiater für geisteskrank zu erklären und in einer Nervenklinik verschwinden zu lassen. Diese Methode hatte für die Ausübenden zweifellos ihre Meriten: Auf eine Auseinandersetzung mit Argumenten, die von einem „kranken Gehirn“ produziert wurden, brauchte man sich erst gar nicht einzulassen, und alle jene, die sich in Folge ähnliche Argumente zu eigen machten, haben dadurch den Beleg für ihre psychische Erkrankung gleich selbst geliefert.

Leider haben in unserem demokratischen Umfeld in den letzten Jahren sehr subtile, weitaus weniger offensichtliche, aber ähnlich perfide Methoden zur Bekämpfung politisch Andersdenkender Schule gemacht. Jede öffentliche Äußerung des politischen Gegners wird mit äußerster Hellhörigkeit auf etwa verwendete „politisch unkorrekte“ Begriffe abgeklopft und im Falle eines positiven Befundes fordert der Chor der politisch Korrekten lautstark die Entfernung des „zweifelsfrei“ der „Ewiggestrigkeit“ Überführten von der politischen Bühne. Das böse Wort sei schließlich der Wegbereiter der bösen Tat, und es gelte, „den Anfängen zu wehren“. Dem „verbotenen Wort“ wird dabei hundertmal mehr Bedeutung beigemessen als der ganzen Rede des Geächteten, auch wenn der darin seine aufrechte demokratische Gesinnung noch so überzeugend darzulegen vermag. Das „verbotene Wort“ wird zum Hexenmal, und da hilft kein Dutzend „Vaterunser“.

Klappt das nicht, wird beim politisch Andersdenkenden in dreister Anmaßung psychologischer Sachkenntnis eine „Phobie“ diagnostiziert. Macht sich jemand Gedanken darüber, wieviel Zuwanderung eine Gesellschaft verträgt, wird er gleich als „Xenophob“ gebrandmarkt. Gedanken über die Kompatibilität des Islam mit dem abendländischen Kulturkreis sind selbstverständlich das Ergebnis einer manifesten „Islamophobie“ und Befürworter der klassischen Familie, in der Kinder mit Mutter und Vater statt mit zwei Müttern oder zwei Vätern aufwachsen, sind zweifelsfrei „homophob“.

Nun ist eine Phobie nichts anderes als ein psychopathologischer Befund, der dem so Etikettierten eine krankhafte Angststörung bescheinigt. Das erspart den selbsternannten „Psychiatern“ die sachliche Auseinandersetzung mit den Argumenten, die von der eigenen Ansicht abweichen, nach dem einfachen Muster: „Das, was Du sagst, ist Ausdruck Deines kranken Geistes und kann daher nur falsch sein. Ich hingegen bin gesund, daher ist das, was ich sage, richtig.“ Dieser Ansatz entbehrt jedweder intellektuellen Redlichkeit und Fairness im Umgang mit dem politisch Andersdenkenden.

Ja, das böse Wort ist der Wegbereiter der bösen Tat, und die Methode der Diskreditierung politisch Andersdenkender trennt von der des Wegsperrens des „Dissidenten“ nur ein Schritt, und das Beispiel von Regimen, die „Abweichler“ vor Gericht gestellt oder als psychisch krank etikettiert und in Nervenkliniken verschwinden haben lassen, ist immer noch in lebendiger Erinnerung. Daher gilt es, unser durch die Verfassung garantiertes Recht der freien Meinungsäußerung zu schützen, „den Anfängen zu wehren“ und die böswillige Diskreditierung politisch Andersdenkender in jedem Fall sensibel aufzuzeigen und auf das Schärfste zurück zu weisen.