Gratulation …


… allen Van der Bellen – Wählern zum Sieg ihres Wunschkandidaten. Daran, mich über VdB als Präsidenten zu freuen, hindert mich leider mein funktionierendes Gedächtnis. Dieses hat mir nicht erlaubt, Herrn VdB nach seinen früher getätigten befremdlichen Äußerungen seine plötzlichen Aufwallungen von Vaterlandsliebe und patriotischer Gesinnung abzukaufen. Im Gegensatz zu Herrn VdB schreckt mich nämlich u.a. eine mögliche muslimische Mehrheit in Österreich und Europa sehr wohl!

Dass Herr VdB für den letzten Wahlkampf keinen Videoclip gedreht hat, bei dem er´s mit Schuhplatteln versucht, war angesichts der Österreich- und Brauchtumsliebe, die er so plötzlich an sich entdeckt hat, doch ein bissl inkonsequent. Gut, er ist nicht mehr der Jüngste, aber zumindest mit Jodeln hätte er es doch probieren können !?

Weltoffenheit als Antithese zu nationalistischem Kleingeist ist ein gutes Rezept, aber auch hier gilt: Die Dosis macht das Gift, und Herr VdB scheint mir kein Garant für eine gute Balance zwischen Weltoffenheit und dem Wunsch – und Recht – vieler Österreicher auf Bewahrung ihrer nationalen Identität zu sein.

Aber vielleicht überrascht uns Herr VdB noch mit einem neuen Gesinnungswandel – es wäre ja nicht sein erster – und schafft es, sich von der Ideologie seiner linksfaschistischen Unterstützer so weit abzugrenzen, wie es sich für einen Bundespräsidenten gehört. Sonst wird´s nämlich nix aus dem „Präsidenten für alle Österreicher“ …

2 Kommentare zu “Gratulation …

  1. Ich entnehme diesen Zeilen eine Enttäuschung, dass NH nicht gewonnen hat. Die kann ich verstehen. Aber das mit einem „guten Gedächtnis“ zu begründen, lässt mich schmunzeln. Es muss wohl bereits die altersbedingte Einschränkung des Kurzzeitgedächtnisses sein, (die ich selber auch schmerzlich spüre) welche zwar die Wechsel in VdBs Karriere erinnert, aber die Widersprüchlichkeiten NHs hinsichtlich der Äußerungen in den letzten Tagen, habe ich mir persönlich doch auch gemerkt. Und selbst wenn ich einige der Lügen noch als rhetorisch begründbar ansehen kann, so ist bereits das Donnerstag-Streitgespräch und das freitägliche Interview mit Fellner danach Anlass genug, einen NH nie wählen zu können.

    • Lieber „Steppenhund“,

      – das Do-Streitgespräch hab´ ich gesehen und fand beide Kandidaten als fragwürdig „gebrieft“. Das Interview mit Fellner konnte ich nicht sehen – ich wollte den Wohnzimmerteppich beim Anblick des Herrn Fellner nicht vollk… , hatte aber keine Paspertin-Tropfen im Haus.

      Die Unterstellung von Lügen, Rechts- oder Linksradikalität etc. sind für mich keine sachlichen Argumente sondern sehr oft unreflektierte Etikettierungen. Konkrete Beispiele für Deinen Vorhalt wären also hilfreich.

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